Roger Waters: We dont need no Falkland Islands

2.3.2012: Roger Waters sorgt nicht nur wegen seiner The Wall Konzerte in Südamerika für Aufsehen, auch seine Standpunkte zu den Falkland Inseln sorgen dort für ein außerordentliches Medienecho. Aber auch in England hörte man bei seinen Aussagen, die er bei der Pressekonferenz in Chile, über den Konflikt um die Falkland Inseln ganz genau hin.

Und so liest man in allen wichtigen englischen Medien, dass Waters alles andere als stolz auf die Kolonialisierungen seiner englischen Vorfahren ist. Seiner Meinung nach sollten die Falkland Inseln nicht britisch sein sondern an Argentinien zurückgegeben werden.

ROGER WATERS: „I take no pride in the fact that 150 years or so, the sun never set on the British empire, and that we were out raping and plundering and stealing as much we could from everybody all over the world… That kind of imperialism is not something that as an Englishman I’m proud of.“

Die Falklandinseln (auch Malwinen, englisch Falkland Islands, spanisch Islas Malvinas) sind eine Inselgruppe im südlichen Atlantik. Sie gehören geographisch zu Südamerika und liegen 395 km östlich von Südargentinien und Feuerland. Die Falklandinseln sind ein britisches Überseegebiet. Seit 1833 werden sie von Argentinien beansprucht. (Quelle: Wikipedia.org: Falklandinseln)

10 Antworten

  1. oskar oskar sagt:

    wenn ich das richtig verstanden habe distanziert sich Roger auf seiner Facebook-Seite von diesem TV-Bericht.

    Er meint er würde sich nie trauen über eine so komplexe Geschichte wie die Falklandinseln vorschnell zu urteilen. Er greift hingegen Murdoch (den Besitzer des TV-Kanals) an und sagt dieser hätte zu viel Macht und könne es sich leisten Interviews verzerrt wiederzugeben und somit die öffentliche Meinung zu beeinflussen.
    Roger hätte hierzu durchaus ein Statement abzugeben, hat aber jetzt keine Zeit, weil er muss nun zu den Proben.

    • Werner Werner sagt:

      Dass habe ich noch gar nicht entdeckt, dass er sich inzwischen distanziert von der südamerikanischen Berichterstattung! Immer im Stress der Roger! Aber doch auch so cool zu erwähnen, dass er jetzt Proben muss anstatt eine Erklärungen abzugeben.

  2. Lothar sagt:

    Der Mann sollte einfach grundsätzlich seine politischen Statements für sich behalten!

    • scarecrow sagt:

      …oder in schönen Songs auf einem neuen Studio! Album verpacken 😉

      • oskar oskar sagt:

        hallo scarecrow. du sagst:
        „Ich wollte mit meiner Aussage nur zum Ausdruck bringen dass mir politische Aussagen von ihm (Waters) in musikalischer Form am besten gefallen.“ und natürlich bin ich vollkommen deiner Meinung, ich bezog mich eher auf Lothars Aussage, dass „Der Mann einfach grundsätzlich seine politischen Statements für sich behalten“ sollte.

    • oskar oskar sagt:

      muss mich murph anschliessen: Warum sollte RW keine politischen Statements abgeben? Ich denke mal, dass jeder das Recht hat zu sagen was er denkt.
      Es stellt sich die grundsätzliche Frage, ob es „ethisch“ ist, wenn Rockstars ihren Bekanntheitsgrad nutzen um die Masse politisch zu beeinflussen.
      Diese Frage ist eine alte Litanei, die nicht zuletzt in diesem Forum schon öfters diskutiert wurde.
      Wir haben also die Wahl zwischen schöner UnterhaltungsMusik zum Abschalten alà Kastelruther Spatzen, bzw. Black Eyed Peas
      oder Musik die auch was zu sagen hat, wie z.B. Bob Dylan, Rage against the machine, Bruce Springsteen oder eben Roger Waters.
      Ich finde es ja kurios, dass politische Messages von Bob Dylan oder Bruce Springsteen als „Singer-Songwriter-Kultur“ bezeichnet werden, während RW doch bitte nur gefälligst „schöne“ Musik machen soll.
      Bleibt überflüssig zu erwähnen, dass wen RW’s politische Statements stören entweder RW nicht verstanden hat oder seine Lieder nicht kennt. Von „Corporal Clegg“ bis „Leaving Beirut“ ist RW stets seinen Ansichten treu geblieben.

      • scarecrow sagt:

        Ich wollte mit meiner Aussage nur zum Ausdruck bringen dass mir politische Aussagen von ihm (Waters) in musikalischer Form am besten gefallen. Der Begriff „schön“ muss daher nicht gleich mit „Unterhaltung“ oder „Inhaltslosigkeit“ gleichgesetzt werden.

        Aber über ein neues (politisches) Album von Waters brauchen wir uns ja keine Sorgen machen. Er betont ja schon seit etlichen Jahren dass er Tonnen von Songs in der Schublade hat… Wir wollen es mal glauben 😉

  3. Joachim sagt:

    So ist er nun mal der Herr Waters! Wenn er nicht gerade damit beschäftigt ist die Welt mit einer „Best of Oldies“ Tour zu bereisen und der Menschheit zu erzählen das er doch alle grossen Floyd Hits geschrieben hat,dann nervt er einem eben mit seinen politischen Ansichten. Nur ein neues,wirklich gutes Album das bekommt er nicht auf die Reihe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.