Roger Waters Interview über seine Vergangenheit und Zukunft

BBC Radio 6 Music sendete heute ein neues Interview mit Roger Waters. Das Gespräch führte Matt Everitt geführt, der erst vor ein paar Wochen in Pompeji mit David Gilmour sprach. Angekündigt war ein interessanter Gesprächsquerschnitt über Waters gesamte Karriere. Von seinen musikalischen Vorlieben in der Kindheit bis zu den Highlights mit Pink Floyd, der feindseligen Trennung und seinem neuen Material!

So ganz konnte das Interview die Erwartungen nicht erfüllen. Es handelte sich zwar um ein neues Interview der BBC, es muss aber schon einige Monate in der Warteschleife gehangen sein! Denn Waters sprach von einem Auftritt mit verwundeten Soldaten, den er letzte Woche hatte! Dabei meinte er das Konzert vom 16.10.2015, als er mit den Soldaten auftrat! Seitdem sind auch schon wieder etliche Monate vergangen.

Über sein neues Album gab es nichts neues. Er sagte, dass er massenhaft Songs hat. Und das er weiß worum sich die Hauptfrage des Albums handeln wird. Das Thema wird sein „Warum töten wir die Kinder“! Er zitierten den Text des neuen Song „Crystal Clear Brooks“, den er beim Newport Festival spielte. Und bestätigte noch eine Tour in sich zu spüren. Alles zusammen nicht wirklich was neues für uns. Zum Schluß erklärte einmal mehr seine Meinung zum republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump! Das hatte wieder was!

Sean Evans, der kreativ Direktor von Waters, postete zuletzt einige neue Grafiken, die direkt auf Herrn Donald Trump anspielen!

Ich könnte mir gut vorstellen, dass wir diese Grafik bei der bevorstehenden Waters Tour wiederzusehen! Da passt es wie die Faust auf’s Auge, dass mit G.E. Smith und Robbie Wyckoff zwei von Waters Band beim Parteitag der Republikaner, bei dem auch Donald Trump sprach und von den delegierten zu ihrem Präsidentschaftskandidaten gewählt wurde, auftraten! Sorry, aber was für ein Widerspruch ist das denn, das geht gar nicht. Gruselig. Jeder normale Mensch hätte von dieser Veranstaltung Reißaus genommen!

Zurück zu Waters und dem Interview. Hier die Programm Ankündigung der BBC.

BBC: The First Time With … Roger Waters

Here‘ Roger talks about a youth obsessed with blues, jazz and R&B, and his early songwriting influences like Hoagy Carmichael, Bob Dylan and John Lennon. He looks back at his relationship with his childhood friend Syd Barret, who would join the Pink Floyd in 65. He recalls the post-Syd Floyd, the creation of legendary albums like Dark Side Of The Moon and his uneasy relationship with the fame that followed. Roger also focuses on The Wall – the 1979 concept album inspired by that relationship — and how he revisited the album in 2010 for his epic record breaking Roger Waters: The Wall tour, which also inspired a live album and a feature movie. He also talks about his famously acrimonious split from Pink Floyd, and more positively his new material.

Alle wichtigen Details von diesem Interview berichten wir euch am Sonntag! Das Programm kann online gehört werden: BBC 6 Music: The First Time With … Roger Waters.

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18 Antworten

  1. Hannouresk sagt:

    So langsam werde ich doch wirklich neugierig, was Waters noch im Ärmel hat…sein kreativer Stachel kann ihn in Trump-Zeiten auch gar nicht untätig sein oder „nur“ Best-Of Konzerte geben lassen! Bin sehr gespannt auf das Interview

  2. Michael sagt:

    Ganz ehrlich: Ich habe die Hoffnung auf ein neues Waters-Album aufgegben. Seit x Jahren hört man immer wieder die gleiche Leier vom angeblich neuen Material.

    • Simon sagt:

      Nur, dass er diesmal tatsächlich einige neue Songs auf Lager hat. Aber stimmt schon – an ein vollständiges Album glaube ich auch nicht mehr. Vielmehr irgendeine Projektarbeit, in dessen Rahmen einige Songs veröffentlicht werden.

  3. TW sagt:

    Wenn schon so konkrete Grafiken in Auftrag gegeben sind muss sowohl die Show, als auch die Setlist schon sehr fortgeschritten sein. Ich würde mal auf einen Tourneestart Anfang 2017 tippen.
    Ich schätze so im September/Oktober diesen Jahres können wir mit einer Ankündigung (mit Album?) und Tickets rechnen.
    Weiß irgendjemand, ob es bei Waters einen Presale gibt und wie man darauf Zugriff bekommt?

    • PETE sagt:

      Also in Deutschland hat es immer MLK (Lieberberg) gemacht und es gab immer einen „Presale“ („exclusiver VVK“) über EVENTIM für die RW-Shows! So etwas wie bei DG mit einem „Pre-pre-sale“ für die Blogger etc. gab es meines Wissens bei Waters bisher nie…

      • TW sagt:

        Ok danke.
        Der Eventim-Presale ist aber meiner Meinung nach ein Witz, weil ja jeder darauf Zugriff hat.

        • PETE sagt:

          …dafür nicht, gerne! Klar hast Du Recht…ist nix weiter als ein „Abkommen“ von MLK und EVENTIM das diese eben die „Ersten“ sind welche die Karten vor dem offiziellen VVK verkaufen dürfen… :-/

          • Christian sagt:

            Nur dass die MLK fast nix mehr macht…schaut auf die Homepage. Marek L. ist mit seinem Sohn zu Live Nation gegangen, von daher dürfte das alles darüber laufen.

            Einen richtigen PreSale im Sinne von VVK für Fanclub o.ä. gibt es immer seltener…Rammstein, Guns n Roses etc. machen sowas noch. Da es aber keinen offiziellen Pink Floyd, Roger Waters, David Gilmour Fanclub gibt, fällt das raus. Ansonsten…einen so krassen Run auf Tickets wie bei Gilmour wird es bei Waters nicht geben. Ich hab IMMER kurzfristig noch Karten für Waters bekommen – über Eventim usw.

            Ist doch wieder die gleiche Frage – was erwartet man sich von einem PreSale ? Das die „wahren“ Fans vorne sitzen? Ich will garnicht vorn sitzen/stehen – allein schon wegen der Show..

            Das Nächste, wieviele Kartenverkäufer gibts denn noch ausser Eventim und Ticketmaster? Kartenhaus.de ist ticketmaster. Ticketonline ist ne Eventim Tochter…ansonsten, die ganzen Läden usw. greifen alle aufs Eventim System zu…von daher hat CTS leider das Monopol…und deswegen sind die Karten auch so pervers teuer.

          • PETE sagt:

            …Du triffst es auf den Punkt…EVENTIM ist schon ne Art „Mafia“ im Tickethandel geworden, in Holland zB kosten die Tickets für gleiche Künstler manchmal gut 30% weniger als in Deutschland… :-/ …das mit Lieberberg ist mir neu, wobei mir auch schon aufgefallen war vor ein paar Monaten, das die weit weniger Tourneen machen bei MLK…“Rock am Ring“ war ja auch wegen der Unwetter ein Disaster…, gut dafür kann der Lieberberg nix…aber er hätte „Eier“ haben müssen und die Leute nicht der Gefahr aussetzen dürfen auf dem Gelände zu bleiben (gab eh schon genug Verletzte) und das Festival ganz absagen müssen (wie zB die Veranstalter des „Southside“ das gemacht haben)…, egal – ich mochte den Lieberberg noch nie irgendwie…dem gehts nur um das Geld…

          • TW sagt:

            Naja bei DG gibts das schon.
            Da kommen auch wirklich nur die echten Fans zuerst an Tickets (wie zum Beispiel bei Pompeii).

          • Christian sagt:

            Ja genau wie die „echten Fans“ in Verona usw…

  4. TW sagt:

    Wirklich was neues gabs in dem Interview ja nicht.
    Aber ich denke dass er schon weiter mit den Shows ist als er zugibt, sonst würde er ja nicht schon Shows im September spielen. Die werden ja schätzungsweise eine Art Probelauf werden

  5. TW sagt:

    @Christian
    Für die Tourdaten der 2016 Tour gab es nunmal außer für die RAH und Pompeii keinen Presale.

    • Christian sagt:

      Pompeij war auch kein PreSale…

      Ich rede von dem Chaos in Verona 2015…

      Das Thema „echte Fans“ finde ich sowieso sehr sehr gewagt. Wem obliegt es zu entscheiden, wann jemand ein „echter Fan“ ist?

      • TW sagt:

        Da hast du schon recht.
        Es gibt bestimmt genug echte Fans, die aus unterschiedlichen Gründen nicht im Blog aktiv sind. Aber zumindest ist damit sichergestellt, dass diesem Teil der echten Fans die dort aktiv sind die besten Tickets sicher sind. Die anderen bekommen ja (meistens) auch einen Code, bloß einen Tag später über den Newsletter.
        Natürlich ist das keine perfekte Lösung, aber die gibt es da einfach nicht.
        Ich finde es eine recht gute Lösung, wenn ich mir im Vergleich zum Beispiel U2 anschaue, die ihre Fans dafür Fanclubmitgliedschaften teuer zahlen lassen.

  6. TW sagt:

    Pink-Floyd-hara-historia-con-el-regreso-de-Roger-Waters
    Das Pink Floyd nochmal touren ist ja wohl so ziemlich unmöglich, aber vielleicht ist es wieder eine Verwechslung und eigentlich sind es die Vorbereitungen der Roger Waters Tour?!

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