Roger Waters der Rebell

Mit einigen Journalisten aus Deutschland hat Roger Waters über The Wall gesprochen. Die Stuttgarter Zeitung veröffentlichte auf ihrer Website ein paar seiner interessanten Antworten.

Was genau war Ihnen wichtig?
Roger Waters: Ich wollte ein politisches Statement machen, das wesentlich detaillierter und größer ist als das, was wir damals gemacht haben. Es sollte weniger um den persönlichen Zusammenbruch von Pink, dem Popstar gehen. Der zentrale Punkt war für mich der Zusammenbruch der Gesellschaft, die wir aufgebaut haben. Ich wollte etwas über den schlechten Job erzählen, den die menschliche Spezies abliefert, wenn es darum geht etwas anzusteuern, das wir am Ende guten Gewissens Zivilisation nennen könnten.

Sind Sie ein Rebell?
Roger Waters: Ich war rebellisch, solange ich denken kann, besonders gegen männliche Autorität. Weibliche Autorität konnte ich zulassen, weil ich keine Alternative hatte. Ich wurde von meiner Mutter und ihren Schwestern erzogen, Männer kamen in meiner Familie nicht vor. Männer habe ich nur als Autoritätspersonen in der Schule und Institutionen erlebt. Ich habe mir ihren Mist nicht gefallen lassen, auf gar keinen Fall. Ich konnte da sehr nachtragend sein. Beim Architektur-Studium haben sie mich nach einem Jahr rausgeworfen.

Mehr dazu: Pink Floyd-Komponist Roger Waters: „Ich war immer rebellisch“.

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