Nick Mason weinte, als er Elton John von Live 8 erzählte!

15.2.2011: In der aktuellen Ausgabe des „The Word“ Magazins (März 2011 Nr. 97) gibt es ein langes und sehr interessantes Interview mit Elton John zu lesen. An einer Stelle des Interviews erzählt er wie schwer es ist, Teil einer Band zu sein, und wie sehr Nick Mason den Tag der Pink Floyd Live 8 Reunion herbeisehnte! 

Elton John traf Nick Mason 2007 bei der Hochzeit von Liz Hurley, dabei kamen sie auf Pink Floyds Reunion bei Live 8 zu sprechen. Und Mason kamen dabei die Tränen. „Solange hatte er auf diesen Tag warten müssen! Nur weil zwei Personen in der Band nicht miteinander konnten, dass ist scheußlich. Pink Floyd sind eine der größten Band aller Zeiten“, so Elton John.

Elton John: „Look at Pink Floyd – that is an absolute tragedy that they can’t play together. Their lovely drummer – Nick Mason – I was with him at Elizabeth Hurley’s wedding and he was talking about the gig they were going to play in Hyde Park and as he told me about it he cried. He said he’d been waiting for that day for so long. Because of two people within the band they can’t work and that is monstrous. They are one of the greatest bands of all time.“

Info: Brain Damage

8 Antworten

  1. Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

    wow das finde ich verdammt ergreifend! nick mason scheint wirklich ein verdammt guter kerl zu sein! ich hoffe das ihm diesbezüglich nochmal die tränen kommen werden, auch wenn eine ganze reunion wegen rick leider nicht mehr geht.

  2. Werner Werner sagt:

    Servus Felix,

    ich sehe das genau wie du! Sehr berührend die Vorstellung, dass Mason bei der „Live 8“ Schilderung weinte!! Er hätte sich eine Serie von „Gilmour, Mason, Waters“ Konzerten verdient und wir natürlich auch! Die Hoffnung bleibt!!

    • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

      ja da hast du recht werner. ich bin ja mal gespannt wie gilmour sich bei roger on stage fühlen wird, vl kommt er ja auf den geschmack und wirft noch einen zusatz gig drauf, oder vl auch mehr für die zukunft.

      und ehrlich gesagt würde es mich sehr wundern wenn roger in london (wo gilmour wohl auch auftreten wird) nicht auch nick einladet.

      ich schweife zwar gerade massiv aus, aber roger hat eh bekanntlich tonnen von song material, und gilmour meinte meines wissens nach vor ricks tot, dass er neues material hat, und sein neues album soll weggehn von der insel stimmung, und in eine härtere richtung. das wäre doch etwas für eine zusammenarbeit im sinne von jimmy PAGE & robert PLANT 1998 (walking into clarksdale).

      naja die zukunft wird es zeigen, ich freue mich jetzt mal massiv auf the wall, gilmour wird wohl kaum erscheinen in münchen oder zagreb, aber mal abwarten:-) und ich denke gilmour wird wohl noch mindestens einmal eine tour starten, in welcher konstellation auch immer. vielleicht komme ich ja einmal in den genuss von dave und roger atom heart mother, oder cafeful with that axe zu hören, was a saucerful of secrets angeht sind die hoffnungen zerstört (da denke ich immer an die kurzen sekunden die rick auf der hammond spielt, auf der albert hall blu ray)

  3. Michael Weickenmeier sagt:

    Er ist wohl der Harmonietyp, das kann man ja auch aus seinen freundlich und ironisch formulierten Schilderungen (Inside Out) herauslesen.
    Wie hat er doch vor ein paar Jahren mal sinngemäß gesagt: Wenn sie anrufen, bin ich bereit und glücklich, mit ihnen zu spielen, egal wer es ist.
    Er wäre bei einer möglichen Reunion sicher der erste, der ja sagen würde. Aber er hat nicht die „Leadership“ Qualitäten, um hier das Heft in die Hand zu nehmen. Bei Pink Floyd auch zugegeben nicht gerade eine leichte Sache.
    Gilmour wirkt zwar im Familiären und bei seinen Solosachen wie ein harmonieorientierter Mensch und ist es da sicher auch, aber was geschäftliche und rechtliche Angelegenheiten von Pink Floyd angeht, ist er sicher genauso stur (und in diesem Sinne egozentrisch) wie Waters.

  4. Oskar Oskar sagt:

    hmmm…. weiss nicht so recht.
    Bei Hochzeiten krieg ich gegen Abend auch immer den „Moralischen“, aber das liegt wohl am Hochzeitswein….
    Will damit sagen, dass für Nick Pink Floyd sicher existenziell wichtig ist, da sie ja schließlich sein Lebensinhalt (neben den autos) sind, und dass er sich den Moment der Reunion sicher sehr gewünscht hatte. Aber die Tatsache, dass er (laut Elton John) geweint hätte, würde ich nicht überbewerten.

  5. Miicha sagt:

    Das hätte ich nicht hinter Nick Mason vermutet, dass ihm das letzte gemeinsame Konzert so nahe geht. Ein bisschen hoffe ich auch darauf, dass David bei seinem Wall Auftritt wieder auf den Geschmack kommt und noch mal was gemeinsames mit den 3 anderen macht. Für einen Wohltätigkeitsgig hat er sich ja schon mit Roger gemeinsam auf die Bühne gestellt und hatte, wie man in den Video sehen kann, auch sichtlich Freude daran. Doch sie werden nicht jünger, dann müsste es bald passieren. Ausserdem kann ja das ganze Material was Roger und David haben ja nicht in der Versenkung bleiben. Das wäre für uns „dürstende“ Fangemeinde ja untröstlich!!

  6. Henning sagt:

    Vor diesem Hintergrund erhält die Nachricht, dass Nick die Chance, mit DG und RW bei der Hoping Foundation aufzutreten, ausgeschlagen hat, ja noch mehr Gewicht. Ich weiß jetzt nicht mehr wo ich es gelesen habe, aber sinngemäß war seine Begründung: Wenn PF Reunion, dann vor „normalen“ Leuten und nicht im Rahmen einer Exklusiven Gala vor anzugtragenden Millionären.

    Habe kürzlich erst mit Thomas den L8-Gig nochmal an die Wand geworfen: Nicht nur für Nick war es ein hochemotionaler Gig: DG erschien uns sichtlich angespannt und extrem konzentriert, erst bei CN fällt alles von ihm an. RW merkwürdig -vielelicht etwas aufgesetzt- locker- und bemüht den Eindruck zu vermitteln, als wäre er wieder oder immer das Sprachrohr/der Zeremonienmeister der Band . So schien es uns jedenfalls. Also irgendwie auch ein passender Schlusspunkt am Ende dieser großen legendären Bandgeschichte von verlorener Freundschaft und Verrat. Da kann man schonmal ne Träne vergießen, finde ich!

    Gruß
    Henning

  7. Chris sagt:

    Also Live-Auftritte von Pink Floyd wären gewiss eine angenehme und sicherlich auch wünschenswerte Sache, mithin ein neues Album dem ganzen wohl abträglich wäre. Es ließe am gewalten Oeuvre wohl einen bitteren Nachgeschmack (zum Exempel: Emerson, Lake & Palmer).
    Aber als Fan stimmt es mich naturgemäß verdrießlich zu sehen, wie lange doch ‚die gute alte Zeit‘ hinter uns liegt und dass es mit vielen der großen Kooperationen wohl zu Ende ging. Beatles (Paul & Ringo arbeiten ja auch kaum zusammen), Pink Floyd, Simon & Garfunkel.
    Einzig die Stones trennen sich nie, indes ich nicht weiß, wie ich dies zu evaluieren habe…
    Wirklich bedauerlich. Und ob man sich auf die Alben von Dave und Roger zu freuen hat…also Rogers dazumal veröffentlichte Singles enervieren ja mehr, als dass sie gefallen und Gilmour: Insofern er wirklich eine härtere Linie einschlägt mag es mir zusagen, doch noch ein On an Island ist nicht zu verkraften. Diese ewigen Repetitio (und Waters vermag ja auch keine Novitäten mehr).

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