Alan Parsons beneidet Clare Torry um ihre Einigung mit Pink Floyd!

Dark Side Of The Moon

Alan Parsons sprach in einem neuen Interview, das auf der Webseite des Express erschien, über seine Zusammenarbeit mit den Beatles und Pink Floyd. Nick Mason war immer der gewesen, der ihn und seine Rolle bei der Aufnahme von „Dark Side Of The Moon“ am meisten unterstützte, so Parsons, der sich in dem Wissen wiegt, dass ohne sein zutun „Dark Side“ anders geworden wäre!

Alan Parsons: Nick Mason was always very supportive of me and my role. I feel comfortable in the knowledge that Dark Side would have been different without me and my contributions.

It was my idea to put the clocks on the song Time and to have Clare Torry sing on Great Gig In The Sky. Those two elements alone would not have happened if it were not for me. As you may know, Clare ended up agreeing on an out of court settlement with Pink Floyd for her contribution to that song. She is now credited as a joint composer; nobody knows what that settlement was. I have been in touch with her to ask, but she won’t tell me.

Das klingt ganz so, als ob sich Parsons gedanklich mit einer Klage gegen Floyd auseinandersetzt! Torry verlor ihm gegenüber natürlich kein Wort über die Art und Weise ihrer außergerichtlichen Einigung, die sie 2005 mit Pink Floyd vereinbarte! Das wäre wahrscheinlich gar nicht klug bei einer Tasse Tee Parsons darüber Auskunft zu geben.

Torry’s Name wird seither, als Mitautorin von „A Great Gig In The Sky“, neben dem von Rick Wright angegeben! Parsons träumt wohl schon davon seinen Namen endlich bei dem Song „Time“ stehen zu sehen, denn die Idee des Glockengeläut, die stammte immerhin von ihm!

Das Interview mit Parsons findet ihr unter folgendem Link: Alan Parsons reveals what The Beatles and Pink Floyd were REALLY like.

Ich danke Berkhan Sezen für die Information!

7 Antworten

  1. Ralf Tonkel sagt:

    Und Roy Harper, der mit einer 100£ Note von Mr. Waters abgespeist wurde. Auch er hat seinen Frieden noch nicht gefunden!

  2. PETE sagt:

    Wenn es der Wahrheit entspricht, dann wäre s nur fair wenn Alan Parsons späte Lorbeeren dafür bekäme! Für mich klangen Teile von DSOTM schon immer irgendwie nach Parsons, auch wenn der erst später selber Platten machte! Aber hört man sich zB seine Alben „Eve“ oder auch „Pyramid“ an, so ist seine Handschrift auf DSOTM auch dort deutlich zu erkennen. Ich denke da u.a. an eben „Time“, aber auch an „On the run“…

  3. chrishb sagt:

    Ach diese Eitelkeiten. Das Geld wird er sicher nicht brauchen und alle, die sich damit beschäftigen, wissen doch ohnehin, welch guten Job er da gemacht hat. Zurückhaltung käme da besser rüber.

  4. Matthias sagt:

    Ich schätze Parsons als Musiker sehr.Besonders die ersten Alben des Projects zusammen mit Eric Woolfson bis hin zu TURN OF A FRIENDLY CARD empfinde ich immer noch als unglaublich gute Musik,danach wurde mir das ganze doch zu poplastig.

    Er hat schon in vielen Interviews dieses Thema immer wieder gern besprochen und auch des öfteren schon behauptet DSOTM sei eigentlich mehr sein Album als das von Pink Floyd,das sehe ich natürlich ganz anders.Das er aber eine gute Arbeit geleistet hat ist unbestritten,er hat seinen Teil zum ganzen beigetragen und somit das Album zu einem zeitlosen Meisterwerk gemacht.
    Er sollte es auf sich beruhen lassen,denn schliußendlich hat dieses Werk seiner Karriere auch einen ordentlichen Schub verpasst.

    Happy Weekend
    Mattes

  5. scarecrow sagt:

    Die Frage ist doch, ab wann eine „Mitautorenschaft“ vorliegt.
    Mal konkret bei Pink Floyd: Bei „Hey You“ zum Beispiel wird Waters als alleiniger Songwriter genannt. Dabei gehe ich jede Wette ein, dass das Gitarren-Intro und das Fretless Bass Solo von David Gilmour stammen. Oder die Gitarrensolos auf „The Final Cut“ oder am Ende von „Pigs“ werden ja wohl auch nicht von Waters auskomponiert gewesen sein.

    Zu Alan Parsons: Er ist ein genialer Klangkünstler, ich habe und mag seine Alben sehr und ja, wahrscheinlich trägt DSOM auch seine Handschrift mit. Aber sich so viele Jahre nach erscheinen des DSOM Albums indirekt mit einer Mit-Autorenschaft gedanklich auseinanderzusetzen muss wirklich nicht sein.

  6. manni.m sagt:

    Das Glockengeklimper langt bestimmt nicht für eine Mitautorenschaft.
    Dann schon eher das Gitarren-Solo von Gilmour auf Another Brick 2

  7. Jens sagt:

    Peinlich wie alte Menschen um Aufmerksamkeit heischen, wenn Sie merken, dass Sie nicht mehr so wahrgenommen werden, wie sie wahrgenommen werden wollen. Ich habe dieses Jahr ein Konzert von Alan besucht und festgestellt , dass seine Zeit vorbei ist. Er würde sich lieber in einen Ohrensessel setzen und seine letzten Jahre genießen, anstatt sich adipös, wankend über die Bühne zu bewegen und drei Stufen nur mit Handlauf bewältigen zu können, dazu mit einer Schar von Musikern die seine Musik nicht zu schätzen wissen und sie Nullachtfünfzehn herunterspielen. Da ist es sicher hart alte Weggefährten wie Waters und Gilmour mit engagierten Bands fit über die Bühne springen zu sehen. Trotzdem kein Grund sich wichtig zu machen……

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