Pink Floyd spielten zugunsten von Robert Wyatt!

3.10.2012: Noch bis zum 9. Oktober ist die BBC Dokumentation „The Voices of Robert Wyatt“ online abrufbar.

Robert Wyatt der als Schlagzeuger der Band „Softmachine“ bekannt wurde, stürzte 1973 bei einer Party vom vierten Stock und war danach von der Taille abwärts gelähmt. Nach einem wochenlangen Krankenhausaufenthalt musste er sein Leben, von nun an im Rollstuhl sitzend, gänzlich neu ordnen. Seine Zukunft als Musiker war völlig ungewiss, seine finanzielle Situation war Existenz bedrohend.

Am 4. November 1973 spielten Pink Floyd, zwei Konzerte an einem Tag, im Rainbow Theater in London. Die „Soft Machine“ traten als Vorgruppe auf und John Peel führte durch den Abend. Die Konzerteinnahmen von £10,000 erhielt Wyatt. Damit war er vorerst aus dem gröbsten raus.

In dem BBC Interview erwähnt er kurz diese schlimme Zeit seines Lebens und die unerwartete Hilfe von Pink Floyd: The Voice of Robert Wyatt

Wyatt konnte seine musikalische Karriere fortsetzen, u.a. mithilfe der Floyds. Nick Mason produzierte das Album „Rock Bottom“, sein erstes nach seinem Unfall. Seither hat er immer wieder interessante Alben hervorgebracht. Seine Beziehung zu den Mitgliedern von Pink Floyd blieb erhalten. Mit Mason und David Gilmour hat er im laufe der Jahre immer wieder zusammen-gespielt. Mit Gilmour verbindet ihn ein freundschaftliches Verhältnis.

Unser Danke für Info geht an: Thomas Huber

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