Rolling Stone: Die 100 Besten Gitarristen

David Gilmour Brighton 5.9.2015

27.11.2011: Das Rolling Stone Magazin ließ prominente Musiker, darunter so klingende Namen wie Kirk Hammett (Metallica), Eddie Van Halen, Ritchie Blackmore, Robby Krieger (The Doors), Alex Lifeson (Rush), Brian May, Mike McCready (Pearl Jam), zur Abstimmung über die 100 Besten Gitarristen antreten.

Die Top 10 sieht folgendermaßen aus:
01. Jimi Hendrix
02. Eric Clapton
03. Jimmy Page
04. Keith Richards
05. Jeff Beck
06. B.B. King
07. Chuck Berry
08. Eddie Van Halen
09. Duane Allman
10. Pete Townshend

14. David Gilmour

Das Rolling Stone schreibt dazu als Begründung:

As a producer and songwriter, Pink Floyd’s David Gilmour is drawn to floating, dreamy textures, but when he picks up his black Stratocaster to play a solo, an entirely different sensibility takes over: „I wanted a bright, powerful lead guitar tone that would basically rip your face off,“ he says. He was a fiery, blues-based soloist in a band that hardly ever played the blues – his sprawling, elegant, relentlessly melodic solos were as bracing a wake-up call as those alarm clocks on The Dark Side of the Moon. But Gilmour was also adept at droning avant-garde improv, as seen in Floyd’s Live at Pompeii days, and could be an unexpectedly funky rhythm guitarist, from the slinky riff to „Have a Cigar“ to the Chic-like flourishes on „Another Brick in the Wall, Part 2.“ His pioneering use of echo and other effects – initially inspired by original Floyd guitarist Syd Barrett – culminated with his precision use of delay on „Run Like Hell,“ which directly anticipates the Edge’s signature sound.

Key Tracks: „Comfortably Numb,“ „Shine on You Crazy Diamond“

Mehr dazu:  HIER

Info: Arne Sigge

30 Antworten

  1. Kowalski sagt:

    Da bin ich immer sehr reserviert, „beste Gitarristen“ – kann man eigentlich nicht bestimmen. Ich glaube nicht das ein Keith Richards besser ist als ein David Gilmour. Jeder hat seinen eigenen Stil. Wie Gilmour schon mal sagte: „Wahrscheinlich spielen in der U-Bahn viele besser als ich, aber ich habe meinen Stil“. Mike Oldfield wurde z. B. nie erwähnt, das was er an der Gitarre kann wurde nie richtig geschätzt, schließlich macht er nicht nur Chill-Out-Musik. Ich würde schon behaupten, daß Eric Clapton berechtigt so weit oben steht, aber ich könnte mir nicht jeden Tag ganze Alben von ihm anhören, weil mich sein Blues-Gefiedel nerven würde. Was nutzt mir das, wenn ich alles Machbare auf der Gitarre ausprobiere, mich aber nicht berührt. Gilmours Klang ist meiner Meinung nach das Non-Plus-Ultra in der Gitarrenwelt, gepaart mit seinen melodischen Einfällen – da kann sich jeder Gitarrist auf der Welt eine Scheibe abschneiden. Ihn auf der Bühne zu sehen, den Kopf zur Seite gelehnt, die Schnute angespitzt und eine Coolness, das trifft meinen Geschmack. Ein Beispiel Roger Waters „In The Flesh-DVD“ – 2 sehr gute Gitarristen Snowy White und Doyle Bramhall. Diese haben meiner Meinung nach Comfortably Numb kaputtgespielt, kommt bei weitem nicht an Gilmour ran (und das mit 2 Gitarren). Snowy White und Kilminster wollten nicht als B-Nummer für Gilmour gelten, sollen sie auch nicht, ihr Können steht außer Frage, aber ich höre es immer wieder raus, das man einen Gilmour einfach nicht ersetzen kann. Und wenn ich lese, das Covergruppen fast so gut wie Pink Floyd oder besser wären, naja… sag ich mal nichts dazu.

    Meine Top-Ten wäre vom Gefühl her:
    1. David Gilmour
    2. Mark Knopfler (auch wenn er seine Musik lahm geworden ist)
    3. Jeff Beck
    4. Mike Oldfield
    5. Brian May
    6. Jimmy Page
    7. David Kilminster
    8. Eric Clapton
    9. Kirk Hammett
    10. Joe Walsh

  2. Michael Weickenmeier sagt:

    Hallo,

    die Liste von Kowalski ist definitiv viel besser.
    Man muss halt meiner Meinung nach unterscheiden zwischen „Die besten Gitarristen“ und „Die einflussreichsten Gitarristen“. In beiden Listen fehlen Namen wie Yngwie Malmsteen, Steve Vai und Steve Lukather, die sicher zu den „besten Gitarristen“ zählen, viel mehr als z.B. Chuck Berry, der aber garantiert bei den „einflussreichsten Gitarristen“ vertreten sein muss. Insofern ist der Anspruch, die „besten Gitarristen“ herauszufiltern, wirklich schwierig bis unmöglich. Wen beeinflusst nun ein Gitarrist? Antwort: Andere Gitarristen.
    Und zwar durch Sound, Melodik, Geschmack, Technik.
    Mit anderen Worten: durch ihren eigenen, unverwechselbaren Stil.

    Daher komme ich zu folgender Liste der „einflussreichsten Gitarristen“:

    1 David Gilmour
    2 Eric Clapton
    3 Jimi Hendrix
    4 The Edge
    5 Brian May
    6 Gary Moore
    7 Mark Knopfler
    8 Ritchie Blackmore
    9 Jimmy Page
    10 Joe Walsh

    Viele Grüße
    Michael

  3. Werner sagt:

    Eure Top 10 gefallen mir auch sehr gut!! Meine Liste würde sehr ähnlich aussehen:
    1. David Gilmour
    2. Jimi Hendrix
    3. Jimmy Page
    4. Neil Young
    5. Gary Moore
    6. Jeff Beck
    7. Frank Zappa
    8. Eric Clapton
    9. Carlos Santana
    10. Pete Townshend
    11. Marty Willson-Piper (The Church)
    12. Ed O’Brien, Jonny Greenwood (Radiohead)

  4. murph sagt:

    ich bin kein großer listenschreiber, aber hier fehlt definitiv j mascis! hendrix, gilmour, neil young zaehlen sicher auch zu meinen favoriten. claptons stil halte ich beim besten willen nicht aus …

  5. Oskar Oskar sagt:

    er ist vielleicht nicht der Beste, dafür aber mit Sicherheit der Schoenste von den ganzen Listen. 😉

    Ausserdem stellt sich die Frage ob es bei der Liste um die technisch versiertesten geht oder um Ideen, Harmonieverständnis und kompositorisches Koennen…. denn dann wäre Gilmour sicher ganz vorne.
    Gilmour-Soli kennt man auf den Ton genau auswendig und kann die Melodien nachsummen. Bei allen anderen dieser Gitarristen ist das wohl nicht so sehr der Fall….

  6. Werner Werner sagt:

    Who is J. Mascis?

  7. scarecrow sagt:

    Ach göttchen, die niedliche Rolling Stone Liste… Immer wieder lustig…
    Was machen da z.B. John Lennon und George Harrison drin?
    Und wo sind Uli Roth, Tom Scholz, Al Di Meola und Michael Schenker?
    Wie Ritchie Blackmore nur auf Platz 50 kommen kann dürfen die Damen und Herren vom Rolling Stone auch mal gerne erläutern…
    Die Liste ist so überflüssig wie Ostereier an Weihnachten…

    • scarecrow sagt:

      Anhang:
      Joe Satriani und Steve Morse fehlen ja auch…
      Dafür Lou Reed? Klar, Künstler ist er, aber es gehört schon einiges dazu ihn ernsthaft als Gitarristen zu bezeichnen…

  8. Carsten sagt:

    Sinnfrei diese Listen …….

  9. Ingo sagt:

    Hallo zusammen,
    hier meine Bestenliste. Keith Richards auf den 4. Platz.???????
    1. David Gilmour
    2. Angus Young
    3. Jimmy Page
    4. Jimi Hendrix
    5. Richard Blackmore
    6. Pete Townshend
    7. Jeff Beck
    8. Frank Zappa
    9. Eric Clapton
    10. Kirk Hammett
    11. Slash
    12. Jack White

  10. peter sagt:

    kennt noch jemand rory gallagher?

  11. Tom sagt:

    Boah, endlich mal wieder ne liste……natürlich steht gilmour auf platz eins und ja, dass ritchie blackmore auf platz 50 und keith richard auf platz 04 geführt werden, ist wirklich harter tobak!

    ich möchte natürlich unbedingt noch JACK WHITE erwähnen. egal auf welchem platz!

    gern auch Stuart Braithwaite und John Cummings, Gitarristen der jüngeren Geschichte;-)

  12. Martin Meier sagt:

    Meiner Meinung nach ist Ricky King der beste Gitarrist…!

    • Manfred Manteuffel sagt:

      Genau das hat letzt einer auf NDR gesagt beim Another Brick-Solo….wie Ricky King in seinen besten Zeiten.

      • Martin Meier sagt:

        HA HA HA,
        das ist ja unfassbar !!

        Ich dachte immer das ist ein guter Witz, weil mein Vater (72) das mal gesagt hat.
        Aber anscheinend gibt es doch genügend Menschen, die das ernst meinen….

        Gruß
        Martin

  13. Günter sagt:

    „Kann man eigentlich nicht bestimmen“ sagt schon alles!
    Jeder hat seine eigene sehr subjektive Reihung.

  14. Frank P. sagt:

    Herrlich die Diskussionen bei solchen Listen.
    Hier einer der immer ausverkaufte Konzerte hat und nie auch nur annähernd in solchen Listen auftaucht!!

    http://www.youtube.com/watch?v=6VAkOhXIsI0

    Gruss
    Frank

  15. roman sagt:

    Also ich gebe euch Recht vermutlich kann man es nicht bestimmen, da jeder der Gitarristen von einem eigen Stil lebt, und die die keinen haben sind eh nicht zu erwähnen 😉
    Wenn es um die Melodie in den Gitarren Parts und Soli geht kommt man an Gilmour nicht vorbei, soviel steht fest.
    Meine persönliche Reihung der Top 10 wäre:

    1. David Gilmour
    2.Andrew Latimer
    3.Jeff Beck
    4.Mark Knopfler
    5.Steve Rothery
    6.Lindsey Buckingham
    7.Mike Oldfield
    8.Gary Moore
    9.Eric Clapton
    10.Steven Wilson

    ….aber wie schon gesagt sehr subjektive Meinung.

  16. Arne Arne sagt:

    hmmm… Überlege gerade, ob die Liste bei U2tour.de im Foum diskutiert wird und da überall The Edge vorne steht 😉

    Ich halte eine nummerische Reihung eh für blödsinnig. Gruppen wäre besser. Das passt schon grob ganz gut mit den Top 20 dieser Liste… ähnliche Liga, wobei man sagen muss: Hendrix ist zwar klasse, profitiert aber von seinem frühen Tod. Er hatte nie die Gelegenheit Platten in den 80ern zu machen 😉 Ist so ähnlich wie mit James Dean.
    Wer mir wirklich fehlt ist Neil Young. Da die Liste von Musiker erstellt wurde, sind sicher viele Dabei, deren Stil oder Einfluss auf die Musik (ggf. auch aus anderen Gründen) von großer Bedeutung war. So erkläre ich mir einen Chuck Berry und auch einen Lou Reed. Wer den mal live gesehen hat, weiß, warum er es in die Liste geschafft hat. Keith Richards ist wohl auch ehr aufgrund der Stones-Gesamtleistung und der persönlichen Leistung zu überleben soweit vorne gelandet.

    Gruß: Arne

  17. Thomas sagt:

    Slowhand Clapton auf Platz 2? Is a wohl ein Witz, und erst noch ein grottenschlechter.

  18. Bagojowitsch sagt:

    Wer Pink Floyd mag, kennt vielleicht auch Nektar – deren Gitarrist Roye Albrighton fehlt leider ganz in der Liste. Sicher keiner der Einflussreichsten, aber handwerklich perfekt und auf seine Art ebenso unverwechselbar wie Gilmour oder Clapton.
    Und mal was aus der deutschen Ecke: wer kennt noch Michael Karoli von Can?

  19. Marc sagt:

    Für mich immer noch Kurt Cobain

  20. Valomat sagt:

    Leute… Im Ernst, wer Steve lukather von Toto nicht unter den top ten hat, hat keine Ahnungen musik. Er spielt sie alle an die Wand. Allein die los lobotomys Sachen sind unglaublich Weltklasse… Und auf lee ritanours 6 string theory hört man ganz deutlich, wer hier die musikalischsten skills hat.

  21. Aart sagt:

    1. David Gilmour
    2. Eddie van Halen
    3. Jan Akkerman
    4. Eelco Gelling
    5. ?

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