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Kino für den Frieden mitten im Westjordanland. 02.07.09: Der deutsche Regisseur Marcus Vetter baut gemeinsam mit Palästinensern, Israelis und Unterstützern aus aller Welt mitten in der westjordanischen Stadt Jenin ein zerschossenes Kino wieder auf. 600 Zuschauer täglich sollen vom nächsten Frühjahr an im «Kino für den Frieden» wieder ein vielfältiges Filmprogramm - und damit einen Blick hinaus in die Welt - erleben können. Die Auswahl trifft ein Gremium aus lokalen Größen, palästinensischen und internationalen Filmemachern. Eine halbe Million Euro kostet die Renovierungsaktion, aber die Unterstützer sind zahlreich: Vom Auswärtigen Amt über das Goethe-Institut bis zur Internet-Spendenlattform «betterplace» und vielen mehr.
Pink Floyd-Musiker Roger Waters war bereits dort und spendete 50 000 Euro für ein Soundsystem. Auch Leonardo DiCaprio unterstützt unser Projekt, indem er seinen Besuch angekündigt hat, sagt Vetter. Für die Jugendlichen in Khateebs Cuneo Center wäre das der Hammer. Links: http://betterplacede.wordpress.com/2008/08/17/cinema-jenin/ http://www.pulse-and-spirit.com/news-09/04-06-roger-waters-besucht-israel-west-bank.html Kurzbeschreibung von Das Herz von Jenin Der zwölfjährige Ahmed wird im Flüchtlingslager Jenin irrtümlicherweise von einem israelischen Soldaten in den Kopf geschossen, weil er und seine Freunde mit einem echt aussehenden Plastikgewehr spielen. Er stirbt im Krankenhaus von Haifa, und Vater Ismael Khatib stimmt einer Organspende zu. Zwei Jahre danach besucht er die Kinder, die durch den Tod seines Sohnes weiterleben konnten: ein Drusenmädchen, das Ahmeds Herz bekommen hat, einen Beduinenjungen, der wegen der Organspende nicht mehr zur täglichen Dialyse muss, und die Tochter orthodoxer Juden, die eine Niere bekommen hat.
Deutscher Kinostart:
07.05.2009.
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