The Wall in Düsseldorf am 18.6.2011.

Ein Bericht über das Konzert in der Esprit Arena in Düsseldorf. von Hans-Jürgen Müller

Diese Show war meine zweite (und vermutlich letzte) Show von Rogers The Wall Tour. Nach dem ersten Abend in Mannheim vor 15 Tagen (siehe meinen Bericht), musste ich diesmal etwas weiter anreisen und wegen dem langen Weg nach Hause buchte ich ein Zimmer in einem Hotel in der Nähe der Esprit Arena.

Wenn man bedenkt, dass ich mein Ticket vor mehr als einem Jahr gekauft hatte, kann ich mich trotzdem noch gut erinnern, dass damals das Konzert in Düsseldorf das letzte der Tour sein sollte. Insofern erwartete ich von diesem Abend etwas Besonderes. Aber in den folgenden Monaten wurden einige Zusatzkonzerte anberaumt, so dass Düsseldorf nicht mehr der Ort des letzten Mauerbaus war (ganz abgesehen von der möglichen Fortsetzung der Tour in Südamerika und Down Under).

Als ich zum ersten Mal hörte, dass Roger The Wall nochmals aufführen will, befürchtete ich, dass er vielleicht diesen Mythos beschädigen könnte. The Wall in Dortmund 1981 war mein erstes Pink Floyd Konzert und eine Show, an die man sich ein Leben lang erinnert. Unabhängig davon, dass ich der Meinung bin, dass The Wall Rogers theatralisches Meisterwerk mit einer tollen Geschichte und außergewöhnlichen Texten ist, denke ich, dass dieses Epos musikalisch teilweise etwas schwach ist und nicht an andere Floyd-Alben heranreicht. Allerdings muss ich gestehen, dass es aber auch ein paar musikalische Highlights enthält. Auf der anderen Seite ist der Song »Another Brick In The Wall (Part 2)« einer der schlimmsten im Backkatalog von Pink Floyd, der auch nur im Zusammenhang mit der kompletten Geschichte von The Wall einen Sinn macht.

Mit all diesen Gedanken in meinem Kopf und den Eindrücken vom Konzert in Mannheim, bin ich nach Düsseldorf gefahren, um eine von den Ausmaßen noch größere Show zu sehen und mir von dem etwas weiter hinten gelegenen Platz einen besseren Überblick zu verschaffen.

Nach den beiden Shows steht fest, dass alle Musiker dieses Events mehr oder weniger austauschbar sind. Sogar 1981 war kein Unterschied zwischen Pink Floyd und der Surrogate Band auf der Bühne. Das Publikum hat es damals sogar nicht einmal bemerkt! Alle Musiker haben heute einen guten Job gemacht (sogar Dave Kilminster, der mir bei einigen seiner früheren Tourneen mit Roger nicht gefallen hat), aber, um ehrlich zu sein, alle könnten durch andere talentierte Musiker ersetzt werden, ohne dass sich an der Show etwas ändern würde! Dies wird in erster Linie dadurch verursacht, dass die visuellen Effekte so überwältigend sind und die Musik zumindest etwas in den Hintergrund gedrängt wird.

Um die beste Wirkung der spektakulären Effekte zu erzielen, sollte man möglichst mittig vor der Mauer sitzen. An den Seiten und den seitlichen Rängen ist es im ersten Teil schwierig, alle Projektionen zu sehen. Dies hauptsächlich wegen der runden Leinwand am hinteren Bühnenende, die in die Projektionen auf die bereits aufgestellten Mauerteile integriert ist. Deshalb ist es von der Seite aus unmöglich einen Eindruck des visuellen Puzzles zu bekommen.

Es ist interessant, die technischen Möglichkeiten der Projektionen und der Software dahinter zu sehen: Nicht nur, dass die Größe der Mauer von Show zu Show differiert und alle Animationen trotzdem jeden Abend perfekt passen, kann man auch erkennen, dass jeder einzelne Mauerstein sofort nach seinem Einsetzen in die Mauer in die Projektionen integriert wird. Damit kann also die Software jeden einzelnen Mauerstein gesondert behandeln.

Während der Show hatte ich die Möglichkeit, mich auf andere Details als in Mannheim zu konzentrieren. Insofern war es gut, dies zum zweiten Mal zu sehen, um meine Eindrücke abzurunden.

Die Mauer selbst war in Düsseldorf so riesig, so dass zusätzliche Videos von Rogers Performance auf beide Außenseiten projiziert wurden, so dass auch die hinteren Ränge Roger gut sehen konnten.

Augenfällig war, dass sich Roger anscheinend prächtig amüsierte. Er ging auf das Publikum zu und wanderte mehrere Male zu den beiden Enden der Bühne. Man konnte fühlen, wie wichtig ihm dieses Projekt war und dass er vom Publikum verstanden sein wollte.

Was gibt es zu seinen gesanglichen Fähigkeiten zu sagen? Roger war niemals ein perfekter Sänger, hat diesen Job aber immer gut erledigt. So hat er es auch in diesen Shows getan! Aber, und das ist nun wirklich kein großes Geheimnis mehr, es war nicht alles live von ihm gesungen, weil er einige kritische Parts einfach nicht mehr singen kann, so dass er manchmal seinen Gesang vorgetäuscht hat und bereits aufgenommene Teile in den Sound gemischt wurden.

Und die Highlights der Show? Nun, es gab natürlich musikalische, visuelle und emotionale Highlights während des Konzerts. Was die musikalische Seite anbelangt, ist dies (für mich) die neue Bridge und der neue Text (gewidmet Jean Charles de Me-nezes) am Ende von »Another Brick In The Wall (Part 2)«, ein bewegendes »Mother«, das immer noch unterschätzte »Hey You«, DER floydische Livesong und DAS Live-Solo überhaupt »Comfortably Numb« und das mysteriöse »Outside The Wall«, das Roger auch nach 32 Jahren immer noch nicht kommentiert und das offen ist für jedwede Interpretation.

Von den visuellen Effekten her war der Pyro-Start der Show bei »In The Flesh?« bemerkenswert, die Blumensequenz in »Empty Spaces«, Rogers visuelle Zerstörung der Mauer während des Solos bei »Comfortably Numb«, die 3D-Effekte in »Run Like Hell«, Mr. Pig (gesteuert durch Ventilatoren), die marschierenden Hämmer bei »Waiting For The Worms« und natürlich der Zusammenbruch der Mauer am Ende von »The Trial«.

Aber neben diesen technischen Extravaganzen gab es trotzdem sehr emotionale Momente während der Show: Zuerst wird natürlich »Comfortably Numb« immer ein Highlight von jedem Konzert sein, obwohl ich es eigentlich nicht ohne Gilmour an der Gitarre und beim Gesang hören will. Dann das finale »Outside The Wall« mit dem roten Konfetti-Regen (Dollar– und Shell-Zeichen, Kreuze und Halbmonde), bei dem man erst– und letztmals die Band am vorderen Bühnenrand sehen konnte.

Roger hat sehr emotionale Bilder und Videos von all diesen leidenden Kindern und auch die Projektionen von den »Fallen Loved Ones« während der Show und in der Pause ausgewählt. Was für eine großartige Idee! Ich habe alle diese Details über diese Männer und Frauen gelesen und auch über diesen 9 Jahre alten Jungen, der in Bagdad gestorben ist und Rogers eigenen Vater Eric Fletcher Waters, der 1944 bei Anzio starb.

Mein persönliches Highlight war dieser 28-sekündige Videoclip während »Vera«, mit dem Mädchen in dem Klassenzimmer, das nicht wusste, dass ihr Vater aus dem Krieg zurückkommt. Als sie ihn sieht, erzittert sie am ganzen Körper, fängt an zu weinen und umarmt ihn schließlich mit all ihrer Liebe. Einfach herzzerreißend …

Waters Statement über unsere heutige Welt war absolut klar und er hat es einschließlich des Zitats von Eisenhower in großen Buchstaben auf die/seine/unsere Mauer geschrieben. Um es in Rogers Worten zu sagen: Bring the boys back home!

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11 Antworten auf The Wall in Düsseldorf am 18.6.2011.

  1. dl sagt:

    Danke für diesen differenzierten Bericht — man ließt doch zu viele reine Lobeshymnen. Was den visuellen Aspekt angeht, stimme ich voll und ganz zu.

    Allerdings war der Sound der Show — zumindest im hinteren seitlichen Innenraum — unglaublich schlecht. Dumpfe Reflektionen aus allen Richtungen, keinerlei Stereo-Sound (bis auf die wenigen Surround-Effekte), nur ein entfernter, zu schwacher Mono-Sound aus Richtung Bühnenmitte.

    Für mich fehlte damit ein wesentlicher Teil der Show und ich ging leider sehr enttäuscht nach Hause.

    • PF_Junkie sagt:

      Ich kann das leider nur bestätigen.
      Wie schon im meinen andere Kommentar beschrieben ist, bin ich, zusammen mit meine Freunde sehr enttäuscht.

      Ich bin froh für diejenigen die diese Erfahrung nicht zutrifft.

      PF_Junkie

  2. Christian sagt:

    Schade, der Sound weiter vorne im Innenraum war genial gut für ein Stadion. So gut war es 2007 bei Genesis dort nicht. Dafür hatten wir Ärger mit den Ordnern, die uns bei Run like hell nicht zur Bühne lassen wollten und wieder zurückgedrängt haben. Angeblich aus Sicherheitsgründen, wir könnten ja ein Stück der Mauer abbekommen. Auch unser Hinweis, dass die Mauer bei RLH noch nicht zusammenbricht, hat sie davon nicht abgehalten und uns ordentlich die Stimmung versaut.

    Bei Outside the wall hatten sie aber keine Chance mehr und wenn Roger 3 Meter entfernt ist und einen direkt anguckt und anlächelt sind alle Videoprojektionen unwichtig geworden.…

    Übrigens: ich war in Mannheim, Berlin und Düsseldorf. Stimmungsmässig war Düsseldorf absolut lahm, während in Berlin alle bei In the flesh standen hat in Düsseldorf kaum einer überhaupt geklatscht als Roger auf die Bühne kam. Liegt das am grossen Stadion ? Hat Roger recht, dass er ungern in Stadien spielt ? Zu anonym ? Ich glaube ich weiss, was er meint…

    Gruss

    Christian

  3. Markus Brandstetter sagt:

    Ich fand auch das der Sound gut war(war auch im Innenraum 14.Reihe)
    und fand die Show genial.Sah The wall in Prag(war eintäuscht-keine Stimmung,
    Drängerei,.…fast nichts gesehen),dieses Konzert in Düsseld. entschädigt mich meine Prag Reise.
    Kann Budapest kaum erwarten.Stimmung hätte besser sein können, aber ich glaube das viele nur Another brick..Pt.2 kennen und viele waren durch die Messages and Visuelle Show beeindruckt das manche oder besser gesagt mehrere die Show genossen und konnten nicht klatschen.
    Höhepunkt für mich waren Another …Outro,One of my turns,Another Pt.3 , Last few bricks und den besten Song von The Wall überhaupt:HEY YOU,der Effekt mit Dämon ist genial. Ich war sehr begeistert.
    Gruss Markus

  4. Christoph sagt:

    Bezüglich Sound scheint die Lage des Sitzplatzes wirklich sehr entscheidend gewesen zu sein. Saß mittig frontal zur Bühne in Block 4, Reihe 3 (Tribüne ganz unten) und hatte ein hervorragendes Klangerlebnis. Am 3. Juni war ich bereits in Mannheim an einem vergleichbaren Platz und dort empfand ich den Sound als wesentlich schlechter, da viel zu laut. Toll in Düsseldorf fand ich auch die Videoprojektionen von RW und der Band links und rechts der Mauer — auch wenn es anscheindend keine Live-Aufnahmen sondern Aufzeichnungen waren.
    Über die musikalische Qualität und den Gesamteindruck der Show wurde ja schon genug geschrieben und ich kann für mich nur nochmals bestättigen: Absolut grandios und beeindruckend. Und dass der Gesang von RW oftmals nicht live war, kann ich gut verschmerzen. Denn Gesang ist nun mal nicht seine Stärke…
    Das einzige, was mich gestört hat, war der rege Verkehr vom Innenraum nach draußen und zurück insbesondere während dem ersten Teil. Kann ich überhaupt nicht verstehen, dass Leute viel Geld für die Karten ausgeben und dann die Hälfte davon verpassen.
    Und immer wieder amüsiert bin ich über die Unmenge an Handyfotografierern, die lieber das ganze Konzert mit ihren Teilen rumfuchteln, um qualitativ fragwürdige Bilder zu machen als sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Aber das stimmungsvolle Leuchtfeuer im Publikum durch die Displays hat auch was — spart man sich zumindest das Feuerzeug ;-)
    Gruß
    Christoph

  5. Daniel K. sagt:

    Hey,

    auch wenn es kein Geheimnis mehr ist, so ist es doch für mich neu dass Roger playback singt.

    Dass er gesanglich nicht der Beste ist, ist mir schon auf der Tour 2007 aufgefallen.
    Allerdings war ich Samstag sehr überrascht dass ich mich 2007 so getäuscht hatte!

    Aber das hat sich ja jetzt auch geklärt.

    Ob er 2007 noch alles live gesungen hat?

    Ich kann es jedenfalls verstehen dass man mit 65 nicht mehr alles singen kann wie vor 20 Jahren!

  6. aurosa sagt:

    Danke auch von mir an alle, die hier so differenziert von diesem Konzert (und den anderen Konzerten) geschrieben haben. :-)
    Ich habe damals in Dortmund The Wall leider nicht gesehen. Das Megaspektakel in Berlin nur im Fernsehen, wovon ich heute noch überzeugt bin, vor Ort nichts verpasst zu haben. Nun, bei The Wall in Düsseldorf, meiner Stadt also, habe ich gezögert. Ich kenne The Wall in und auswendig, es wäre absolut nichts überraschendes dort für mich zu erwarten gewesen, außer dem Konzerterlebnis an sich natürlich. Mir war klar, dass es, wenn überhaupt, die Mitte im Stadion für mich der einzige Ort geswesen wäre, um The Wall zu sehen. Ich habe es mir auch diesmal nicht angeschaut. Es war mir einfach zu teuer, um ein Viertel von Pink Floyd live zu sehen. Auch wenn Roger Waters ein gewichtiges Viertel ;-) der Band ist, ist es nicht genug. The Wall ist zwar DIE Pink Floyd-Platte für mich gewesen, ich bedaure es bislang aber nur wenig, The Wall jetzt nicht gesehen zu haben.
    Ich habe sehr viel über PF gelesen und bin mittlerweile überzeugt davon, dass es The Wall ohne die anderen und noch einiger Leute mehr (z.B. Bob Ezrin) so nie gegeben hätte. Für mich ist The Wall zwar ein Werk, dass RW entworfen und erfunden hat. Aber es ist keine Solowerk. Das ist The Final Cut erst, mit all seinen Schwächen.
    Ich bin sehr froh Pink Floyd (immerhin zu dritt) damals im Müngersdorfer Stadion in Köln gesehen zu haben, leider ohne RW, trotzdem mein beeindruckenstes Konzerterlebnis.
    Pink Floyd ist vorbei, so schmerzlich das auch sein mag. Roger Waters ist für mich nicht Pink Floyd. Eine Konzert mit seinem Solowerk hätte mich mehr interessiert als dieses Sich-selbst-Recyclen. Der nicht so schöne Beigeschmack an dem Ganzen ist für mich, dass er seinen Exkollegen damals vorwarf, den Namen der Band zu nutzen, um erflogreich zu sein; nun tut er genau dies selbst und segelt diesem Namen hinterher und kocht die legendärsten Werke der Band auf und lässt sich im Ruhme von Pink Floyd feiern. Etwas traurig finde ich das schon. Wenn er damit seinen Frieden findet, doch nochmal ganz allein Mr. Pink Floyd zu sein, sei es ihm gegönnt. Er wäre es aber ohne die anderen nie geworden.

    Nun ist mir doch noch mal ein Pink Floyd Aufsatz aus der Tastatur gehüpft ;-)

  7. Timo H. sagt:

    Nun, ich war ja auch in Düsseldorf dabei (mitsamt Frau, die ebenfalls sehr begeistert war) und ich bin hellfroh, dieses Jahrhundertalbum (wenn auch nicht mein PF-Lieblingsalbum) endlich live gesehen zu haben — denn hier entwickelt es seine gesamte Stärke, mit all den Eindrücken, Projektionen, »Schauspieleinlagen«. THE WALL ist ganz klar ein Multimediaereignis und gehört daher auf die Bühne. Deshalb ist es völlig legitim, THE WALL eben auch nochmal aufzuführen, selbst wenn es schon über 30 Jahre alt ist (zum Vergleich: die ersten 5 PF-Alben sind bereits über 40 Jahre alt). Aber — wie viele der anderen PF-Sachen — hat es doch in all den Jahren nicht viel an Aktualität verloren, und zwar gerade auch, weil man THE WALL in die Neuzeit geholt hat — mit all den neuen technischen Möglichkeiten und neuen Statements. Ich jedenfalls war sehr angetan von der Show (für mich mein erstes THE WALL) und bereits bei »The thin ice« sind mir ohne Ende Tränen heruntergekullert. Und obwohl ich auch eher der Typ bin, der lieber aufsteht und mitsingt/tanzt, hab ich mich bei THE WALL fallen lassen; fallen lassen in die Show, das Geschehen, die Geschichte — ich hatte Angst, wenn ich aufsteh und mitrocke, irgendwas tragendes zu verpassen, so sehr berührt hat mich das Konzert. Es war jeden Cent wert und zudem hatte ich noch sehr gute Plätze mittig über der Bühne (Oberrang), wo Gott sei Dank auch nur Leute saßen, die scheinbar Bock auf die Show hatten — jedenfalls ist da (ausser in der Pause) keiner aufgestanden, um Pommes oder Bier zu holen — alle sahen gebannt auf die Bühne, ein paar sangen mit, bei einigen wenigen Stücken sind wir mal aufgestanden, um noch ein bisschen mehr Stimmung zu machen, bzw. mitzukriegen.

    Das RW nicht mehr mit neuen Sachen auftritt, finde ich zwar auch bemerkenswert (wo er sich doch auf den Plakaten seiner letzten Tour als das »Creative genius« von PF bezeichnete), aber mir soll es nur recht sein. Aufgrund meiner späten Geburt hatte ich nämlich noch nicht allzu oft die Gelegenheit, eines oder mehrere PF-Mitglieder live zu sehen, da ich bei der letzten großen Tour ohne RW gerade mal 9 Jahre alt war. Jetzt bin ich 26 und glücklich, zumindest bei Gilmour noch Rick zu Lebzeiten gesehen zu haben und zweimal bei Rog auf der DSOTM-Tour gewesen zu sein und jetzt noch THE WALL in Düsseldorf, was will ich mehr?

    Wer dem skeptisch gegenüber steht, dem sind alle Möglichkeiten gegeben, sich eben (auch) andere Bands (neue Künstler) anzusehen — dies mache ich ebenso. Aber THE WALL musste ich einfach wahrnehmen — und ich habe es nicht bereut. Ein wirklich großer Abend… ganz lieben Gruß, der Timo

  8. Michael Holtermann sagt:

    Ich fand dass Konzert in Düsseldorf voll in Ordnug. Musik und das moderne Bühnenkonzept waren mehr als gut. Es hat mir besser gefallen als das Konzert von 199o auf dem Potzdamer — Platz in Berlin. Ich denke wir haben Roger Waters das letzte mal gesehen, immerhin ist er 67 Jahre alt. Ich hätte mich gefreut, seine letze Soloplatte ( Amused to Death) einmal Live zuhören.
    Na ja, es war in anzusehen, das er sein Spass bei der Tour 2011 hat, vielleicht mit einer neuen Soloplatte von Waters.

  9. chris sagt:

    abgesehen davon, dass ich mir teilweise die Ohren zuhalten mußte ob der zu großen Lautstärke, und dass vieles vom Tape kam, wird das Konzert oder besser gesagt »event« für mich unvergesslich bleiben: Unbeschreiblich beeindruckende Bild-Ton-Sequenzen, die in ihrer Eindrücklichkeit kaum zu toppen sind! Dass dies nicht mehr Pink Floyd ist, tut dem Ganzen keinen Abbruch — die Entwicklung ist weiter gegangen, dieses Kind hat viele geniale Väter unter der treibenden Regie von Roger Waters.

  10. Christian sagt:

    ich saß auch im Oberrang ziemlich mittig und war äußerst beeindruckt, auch wenn die Stimmung im zweiten Teil ein wenig abflachte. Bemerkenswert, hier stand keiner auf um Bier zu holen oder ähnliches. Die Mauer hat einen gefesselt.
    Sehr beeindruckend und bewengend. 1990 Berlin war einfach zu viel los. Die 50,– Mark damals hätte ich mir sparen können.

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