17.2.2012: Dienstag, 14. Februar 2011. Nach nun fast 8 Monaten ‘The Wall Live‘-Abstinenz sollte für mich heute erneut Roger‘s Mauer fallen. Die Vorfreude war groß.
Bericht und Fotos von Martin Geyer
Die Show war einfach zu großartig um sie nach den letzten erlebten Konzerten in Deutschland einfach hinter sich zu lassen. Glücklicherweise hatte ich die Möglichkeit diesem Ereignis noch einmal beizuwohnen. Die beiden Sydney-Konzerte der Tour fanden in der ‘Allphones‘-Arena statt. Die Halle war im Herbst 2011 umbenannt worden und war zuvor unter dem Namen ‘Acer-Arena‘ bekannt. Auch meine Tickets waren noch auf ‘Acer Arena‘ ausgestellt. Die Arena ist die größte Indoor Live Entertainment & Sports Arena im Sydney Olympic Park in Homebush, Sydney, Australien. Bevor das Unternehmen ‘Acer‘ im Jahr 2006 die Namensrechte kaufte, wurde die Arena ‘Sydney Superdome‘ genannt. Nun nannte sich die Halle also ‘Allphones‘-Arena und in ihr finden Veranstaltungen wie Supercross, Tennis, Rock-Konzerte und Musicals statt. Als einer der Hauptstandorte der Olympischen Spiele in Sydney im Jahr 2000 war die Allphones Arena Austragungsort für Leichtathletik, Trampolin-Springen und das Basketball-Finale. Die Arena wurde von Experten zu einer der besten Indoor-Arenen der Welt ernannt. Allphones behauptete 2012 dass die Arena Platz 10 der besten Arenen der Welt und Platz 1 der australischen Konzerthallen mit ca. 21.000 Sitzplätzen belegt.

Martin folgte Roger Waters bis nach Sydney!
Ich überlegte, wie ich den ‘Olympia Park‘ am Besten erreichen konnte. Ein Blick auf die Website der Arena half weiter. Unter ‘Venue Information‘ gab es Links zum ‘Public Transport‘ und dort zu ‘City Rail‘, dem öffentlichen Bahn– und Bus-Nahverkehrsangebot von Sydney. Ich suchte mir eine geeignete Verbindung heraus und kam so problemlos von der nahegelegenen Haltestelle ‘Kings Cross‘ und zweifachem Umsteigen in ‘Town Hall‘ und ‘Lidcombe‘ in etwas über 40 Minuten mit der Bahn zum ‘Olympia Park‘. Das ist übrigens ein recht anstrengendes Vergnügen. Gemessen an deutschen Verhältnissen, sind die Züge recht laut und die Schienen so verlegt, dass eine unsanfte Fahrweise sicher gewährleistet ist. Einschlafen kann man in diesen Zügen wohl nur unter extremen Alkoholeinfluss. Von der dortigen Haltestelle war die ‘Allphones‘-Arena nur einen circa fünfminütigen Fußweg entfernt.
Ich hatte eine zeitlich recht bequeme Verbindung gewählt, da ich mich nicht auskannte und die Zeiten zum Umsteigen bei den beiden Zwischenstationen recht knapp zu sein schienen. Ich wollte auf jeden Fall früh genug an der Halle ankommen und da das Umsteigen problemlos verlief, war ich frühzeitig vor Ort. Vor der Halle war bereits ein Merchandizing-Stand aufgebaut. Ein neugieriger Blick auf das Angebot und ob es neue, mir noch nicht bekannte Artikel geben würde, folgte. Das Angebot unterschied sich nicht besonders von dem in letzten Jahr. Für Sydney gab es ein eigenes Tour-Shirt mit dem Namen der Stadt und beiden Auftrittsdaten. Auf zwei weitere Shirts befanden sich die Tourneedaten der Australien– / Neuseeland– und der anschließenden Südamerikatour. Die Motive auf der Vorderseite waren mit den in 2011 erhältlichen Tourshirts identisch. Die Preise waren gesalzen, selbst wenn man den australischen Wechselkurs in Betracht zieht: 50 Australische Dollar für ein solches Standard-T-Shirt ist ein nicht gerade zurückhaltend kalkulierter Preis. Das etwas aufwändiger gestaltete ‘Goodbye Blue Sky‘-T-Shirt mit den aufgedruckten Flugzeugen kostete sogar 75,- und die ‘Hammer / Trust Us‘-Jacke mit der Kapuze stolze 90,- Dollar. Den einzigen neuen Artikel entdeckte ich „am Rande“. Ein sogenannter „Beer Cooler“ für stolze 15 Dollar. Dabei handelte es sich um eine mit dem Original-Hammer-Logo (also nicht der üblichen von Roger aktuell genutzten, absichtlich etwas schäbig aussehenden Variante) und dem Text „Trust Us“ sowie dem ‘Roger Waters The Wall‘-Logo verzierte Manschette, die man um eine kalte Flasche Bier stülpen konnte und die aufgrund ihrer besonderen Beschaffenheit dafür sorgen sollte, dass die Flasche angenehm kalt blieb. Was solls, so etwas hatte ich noch nicht und ich zog meine Geldbörse um mir die aktuellen Tour-Shirts und den ‘Beer Cooler‘ zu kaufen. Die Reise hatte einiges gekostet, es kam also nicht mehr darauf an. Die freundliche Lady an der Kasse überreichte mir meine Fan-Artikel in einer ‘Allphones Arena‘-Plastiktragetasche – die im vergangenen Jahr noch erhältlichen speziellen ‘Roger Waters The Wall‘-Tragetaschen gab es am ersten Veranstaltungstag nicht. (Am 15. Februar waren diese dann auch verfügbar.)
Anschließend sah ich mir das Gelände rund um die doch recht große Halle an und wartete auf den Einlass, der dann pünktlich um 18:30 erfolgte. Nach dem üblichen Sicherheitscheck durch das Sicherheitspersonal gelangte ich in die Halle. Der Haupteingangsbereich war sehr großzügig und recht beeindruckend aber ansonsten handelte es sich meines Erachtens um eine recht durchschnittlich designte Indoor-Arena mit den obligatorischen Essens– und Getränkeangeboten rund um den – noch verschlossenen – eigentlichen Arenabereich. Die Türen hierzu wurden erst kurz nach 19:00 Uhr geöffnet. Man musste also die Zeit mit einem Spaziergang durch den Außenbereich der Halle totschlagen – ein recht geschickter Schachzug: auf diese Weise brachte man die Gäste sicherlich leicht zum Konsum den angeboten Lebensmittel. Auch innerhalb dieses Bereiches der Halle gab es an allen Ecken und Kanten Merchandizing-Stände mit dem bereits erkundeten Angebot. Ich holte mir noch einen Burger und eine Coke, setzte mich an einen der ausreichend vorhandenen Tische und wartete auf den Einlass in die Arena.
Dann wurden schließlich die Innentüren zum Arenabereich geöffnet. Ich hatte ein sogenanntes ‘Diamond‘-Ticket für den Innenbereich und saß damit in nahezu optimaler Entfernung von der Bühne und absolut zentral vor dem Geschehen.
Ein Blick durch das Publikum und ich entdeckte ein bekanntes Gesicht: Kevin Read. Kevin gehört zu den ganz großen Roger Waters– und Pink Floyd-Fans und schafft es bei der überwiegenden Anzahl der Konzerte dabei zu sein. Ich habe ihn bereits mehrfach bei den ‘The Wall Live‘-Konzerten getroffen und freute mich ihn hier wieder zu treffen. Wir redeten kurz miteinander und machten ein gemeinsames Foto.
Dann ging es los. Ich war gespannt, ob Roger irgendetwas an der Show verändert hatte. Also bei der Songsauswahl der Titel, die vor der Show durch die Lautsprecher drangen jedenfalls nichts. Auch John Lennon‘s ‘Imagine‘ war wieder zu hören. Regelmäßige Konzertgänger wissen, dass es ab Beginn der bekannten Songtitel noch etwa 15 Minuten dauert, bis die obligatorische Hallendurchsage mit der Bitte auf Verzicht von Blitzlichtaufnahmen durch die Arena schallt. Auch diese Ansage hatte sich nicht verändert und die Stimme kam mir mittlerweile schon sehr vertraut vor. Dann begann die Show.

Um es gleich vorweg zu sagen, ‘The Wall Live‘ lief ab wie ein Uhrwerk. Es gab keine Veränderungen zum bisherigen Setup. Offensichtlich ist die Show mittlerweile von Perfektionist Waters derart weiterentwickelt und optimiert worden, dass Verbesserungen unmöglich scheinen. Roger hatte gleich zu Beginn seinen beeindruckenden Auftritt und ließ sich vom Publikum in Sydney mit großer Geste gebührend feiern bevor er seinen Ledermantel anzog und die ersten Lyrics zu ‘In The Flesh?‘ anstimmte. Nach ‘Another Brick In The Wall, Part 2‘, folgte Roger‘s 2011er Songerweiterung während auf Mr. Screen Gesicht und Lebensdaten von Jean Charles de Menezes zu sehen war. Vor dem anschließenden ‘Mother‘ – übrigens ein Song, der immer mehr zu meinen ganz großen Lieblingsstücken wird – begrüßte Roger das Publikum und erkläre (wie offensichtlich bei allen ‘The Wall Live‘-Konzerten zuvor), dass er nun zu Filmaufnahmen von der originalen ‘The Wall‘-Live-Show mit Pink Floyd im Ears Court 1980 mit sich selbst – und damit mit dem damals sehr angepissten Roger – im Duett singen wird, selbst wenn das vermutlich leicht narzisstisch wirken könnte. Es folgten die bekannten Songs bis zur Halbzeitpause. Rechts neben mir hatten zwei Australier Platz genommen. Wir waren bereits kurz vorher ins Gespräch gekommen und ich hatte ihnen eröffnet, dass dies nicht meine erste Show war. Für meine beiden Sitznachbarn war es jedoch die erste ‘Wall‘-Show und mein Nebenmann frage mich vor der Show nach meiner Meinung. Ich erklärte ihm, dass ich ganz sicher bin, dass er so eine gigantische und überwältigende Show noch nicht gesehen habe. Während des ersten Teils von ‘The Wall Live‘ hatte ich ihn immer wieder aus dem Augenwinkel heraus beobachtet, besonders an den Stellen, die auf die Konzertbesucher besonders beeindruckend wirkten. Ich glaube, ich muss nicht betonen, wie sehr mein Platznachbar von dem beeindruckt war, was gerade vor sich ging. Er staunte nicht schlecht über die grandiosen Effekte der Show, ganz besonders beim Song ‘The Last Few Bricks‘ bei dem sich die Mauer plötzlich aufzulösen scheint. Ein immer wieder beeindruckender und sehr realistischer Effekt.
In der Pause wurden erneut die Lebensdaten und Fotos der ‘Fallen Loved Ones‘ auf die Mauer projiziert. Viele Besucher nutzen die Pause um sich Getränke zu besorgen, aber es gab auch eine Menge Fans, die sich die Fotos und die kurzen Texte, die die Umstände über den Tod der Abgebildeten beschrieben, genau ansahen. Insofern ist diese ‘Intermission‘ gar keine echte Pause, sondern passt mit den im Hintergrund gespielten Trauergesängen aus allen Kulturkreisen der Welt, perfekt zu Show.
Eine kurze Durchsage machte auf das Ende der Pause aufmerksam. Die Konzertbesucher nahmen ihre Plätze wieder ein. Es folgte ‘Hey You‘ vor der vollständig errichteten, blau angestrahlten Mauer. Mein Sitznachbar erschrak, als sich im letzten Drittel des Songs die Mauer plötzlich zu öffnen scheint und aus der schützenden Dunkelheit heraus der völlig verängstige, zusammengekauerte Pink panikartig nach vorne stürmt und von hinten gegen die Mauer zu schlagen scheint. Ebenfalls ein immer sehr wirkungsvoller, dramatischer, unerwarteter Effekt bei dem ansonsten recht ruhigen Song.
Ich habe die ‘The Wall Live‘-Show von Roger nun schon insgesamt sechzehn mal zuvor gesehen, aber ich muss zugeben, dass mich der Moment bei dem beim Song ‘Vera‘ auf der Mauer der Film gezeigt wird wie ein Mädchen vom plötzlichen Auftauchen des eigenen Vaters im Klassenraum, den sie offensichtlich immer noch im kriegerischen Einsatz vermutete, so geschockt ist, dass es fassungslos den Atem anhält und dann in Freudentränen ausbricht während es dem Vater in die Arme fällt, immer wieder tief berührt.

Erwartungsgemäß war das Publikum von ‘Comfortably Numb‘ stark beeindruckt. Obwohl die Show nun schon über 120 mal weltweit gespielt wurde und es im Internet nur so von Fotos und Videos wimmelt, scheinen einige Fans diese Medien entweder nicht zu nutzen oder bewusst daran vorbeizumanövrieren. Anders ist es nicht erklärbar, dass immer noch sehr deutlich Überraschungslaute zu vernehmen sind wenn Roger mit den Fäusten auf die Mauer schlägt und diese dann komplett in einem Farbenmeer zu explodieren scheint. Natürlich kann es auch daran liegen, dass es live und aufgrund der Mauergröße einfach noch viel beeindruckender ist.
Was folgt ist der inhaltlich ‘dunkelste Teil‘ der Show. Wenn Roger zum Bösen Volksverhetzer mutiert, die Massen in der Arena mit in den Bann zieht und dazu verführt seine abgrundtief bösen Texte zu feiern und dabei im Takt kräftig Beifall zu klatschen, dann ist das der Beweis für die Magie eines charismatischen Verführers, dafür wie es auch heute noch jemandem spielend gelingen kann ein Volk zum Bösen zu verführen. Die Decke der Zivilisation ist wahrhaftig dünn. Ich halte die meisten eingefleischten Fans für durchaus aufgeklärt genug um zu wissen, dass dies nur Show ist und im Prinzip dazu erdacht wurde diesen Umstand zu erkennen und das Gegenteil zu bewirken. Auffällig ist, dass das Durchschnittsalter des Publikum naheliegender Weise eher höher ist und viele Eltern die Gelegenheit nutzen ihren Sprösslingen mal eine wirklich durchdachte und überwältigend großartige, atemberaubende ‘Pink Floyd‘-Show zu zeigen. Ich bin jedoch nicht sicher, dass die Jugendlichen den Sinn hinter Roger‘s Auftreten bei ‘Run Like Hell‘ gänzlich verstehen. Immerhin müssten die dicken, widerlich-roten Würmer, die sich bei ‘Waiting For The Worms‘ um die Säulen der in Albert-Speer-Manier errichteten Architektur herumwinden, deutlich machen, dass es sich bei dem dargestellten Treiben um ein abzulehnendes Verhalten handelt und die Texte im besten Fall ironisch – oder vielleicht besser – sarkastisch zu interpretieren sind.

Wie zu erwarten fiel die Mauer am Ende der Show auch in Sydney. Am ersten Abend stürzte der zum Zusammenbrechen gedachte Teil der Mauer fast vollständig in einem übergroßen Teilstück nach hinten ein. In dieser Wucht habe ich das bisher noch nicht gesehen. Das verkürzte den ohnehin recht schnellen Mauerfall noch einmal deutlich, war aber sehr viel realistischer und beeindruckender als das ansonsten übliche Stück-für-Stück-Einbrechen von ‘The Wall‘.
Unter dem Beifall des Publikums in der Halle kam Roger und seine Band auf die Bühne und spielten ‘Outside The Wall‘ in der bekannten Akustikfassung. Das Trompetenspiel von Roger hat sich immer weiter verbessert, sodass es sich mittlerweile sogar recht gut anhört. Aber ich vermute, dass sich ohnehin keiner in der Halle an Roger‘s Stil stört.
Roger gab auch in Sydney eine kleine Zugabe wie er dies bereits bei einigen Shows in Australien zuvor getan hatte. Als besondere Aufmerksamkeit an das australische Publikum sangen seine Crew und er gemeinsam das komplette australische Volkslied ‘Waltzing Matilda‘ und das Publikum stimmte freudig mit ein. Ein großartiger, besonderer Moment, den ich so auch noch nicht erlebt habe. Die Australier lieben diesen Song, singen ihn lautstark mit und wenn man die Gesichter der Menschen betrachtet während das Lied gespielt und gesungen wird, kann man Begeisterung und Freude in den Augen entdecken.
Was auffiel: Die Australier rennen während der Show nicht ständig raus um neue Getränke zu besorgen und fotografieren auch nicht jede Millisekunde der Show. Ein beträchtlicher Teil der Besucher hatte gar keine Digitalkamera dabei und sie nutzten ihre Smartphones nur sehr eingeschränkt zum fotografieren oder filmen, sodass man nur mit recht wenigen aufblitzenden Kameradisplays konfrontiert wurde. Da hatte ich schon ganz anderes Publikum bei den ‘The Wall‘-Shows erlebt.
Am folgenden Tag hatte ich glücklicherweise noch einmal die Gelegenheit mir die Show anzusehen. Dieses Mal aus einer anderen Perspektive: Ich saß nahezu mittig gegenüber der Bühne auf dem obersten Rang, hatte so einen Blick auf das gesamte Publikum im Saal und schaute auf die Bühne und die Mauer herab. Wenn man unten vor der Mauer sitzt, ist die Höhe der Wand extrem beeindruckend. Dies ist aus der „Vogelperspektive“ nicht der Fall. Alles wirkt, auch aufgrund der maximalen Entfernung, etwas kleiner und in einigen Fällen sind die Video-Projektoren im Weg, aber auch diese Blickrichtung hat etwas Besonderes. Für einen erstmaligen Besuch der Show kann ich diesen Winkel jedoch nicht vorbehaltlos empfehlen.
Laut Roger‘s Facebook-Seite [dort gab es einen temporären Eintrag am 15. Februar 2012] gab es für den Abend am 15. Februar wohl noch ein paar freie Plätze. Ein Blick durch die Konzertarena vor der Show bestätigte diesen Eindruck nicht. Falls tatsächlich noch ein paar wenige Plätze frei gewesen sein sollten, so müssen diese wohl in den hochpreisigen Segmenten der Bestuhlung zu finden gewesen sein oder die Plätze wurden tatsächlich noch verkauft. Die lokalen Presseberichte zur Show am Vortag waren großartig. Vielleicht hat auch das dazu geführt, dass auch die zweite Show am Abend ausverkauft schien.
Vor mir liegen nun noch vier ‘The Wall Live‘-Shows in den USA – alles Open Air in den dortigen Baseballstadien. Ich bin gespannt, wie die Show unter freiem Himmel wirkt – noch dazu im Sommer mit dem eher späten Beginn der Dunkelheit.


Vielen dank Martin für den »kleinen« Bericht und die Fotos!