4.6.2006: Das erste von zwei Roger Waters »Dark Side of the Moon« Konzerten in der Arena Di Verona.
Bericht und Fotos von Werner Haider
1989 spielten Pink Floyd drei Konzerte in der Arena di Verona. Das Schlimme daran war, dass ich erst im nach hinein davon erfuhr und deshalb nicht dabei war! Einfach unfassbar davon nicht gewusst zu haben!
Viele Jahre später hatte ich die aber Gelegenheit mir dieses historische Bauwerk aus der Nähe anzusehen! Ich mochte mir gar nicht vorstellen wie grandios es 1989, als Pink Floyd hier spielten, gewesen sein musste. Als im Februar 2006 bekannt wurde, dass Roger Waters in der Arena di Verona spielen wird, war mir klar, das will ich sehen!
Von London nach Verona
Was für eine verrückte Woche war das gewesen! Gerade erst bin ich aus London zurückgekehrt, wo ich die drei genialen David Gilmour Konzerte in der Royal Albert Hall gesehen hatte und nun war ich unterwegs nach Verona um Roger Waters in der Arena zu sehen!
Sein Konzert begann um 21:30 Uhr. Über meinen Sitzplatz konnte ich mich wahrlich nicht beklagen. Ich saß in der 1. Reihe, ziemlich genau vor Roger Waters. Und das obwohl ich diese Karte erst vor zwei Wochen bestellt hatte!
In der Arena herrschte schon vor Konzertbeginn eine großartige Stimmung, als Roger Waters mit seiner Band die Bühne betrat, gab es lautstarken Jubel. Das Konzert war restlos ausverkauft, was bedeutete, dass 22.000 Leute dem Konzert beiwohnten. Waters begann sein Konzert standesgemäß mit »In The Flesh«.
Die Songliste bot ein paar Überraschungen. Endlich wurden auch wieder Songs von der »The Final Cut« berücksichtigt. »Have A Cigar»und »Sheep« live zu hören, dass war ebenfalls großartig. Von der »Shine On You Crazy Diamond« Darbietung war ich allerdings etwas enttäuscht. Denn mit so einer Version hatte ich nicht gerechnet. Diese Kurzversion wurde ohne das markante Gilmour Intro gespielt. Wenn ich aber darüber nachdenke, eigentlich eine gute Idee, denn so kommt man gar nicht erst in Versuchung es mit dem Original zu vergleichen.
Mit gelang es aber leider nicht, dass ich keine Vergleiche zu David Gilmour herstellte. Mit Fortdauer des Konzertes hatte ich mehr und mehr Probleme damit, dass ich wenige Tage zuvor Gilmour in der Royal Albert Hall spielen gesehen habe und deswegen ständig seinen mit Waters Auftritt verglich.
Zu meiner eigenen Überraschung war ich phasenweise richtiggehend enttäuscht von diesem Konzert. Und das obwohl die Rahmenbedingungen perfekt waren. Ich saß in der ersten Reihe, direkt vor Waters und das in der Arena Di Verona. Besser geht es nicht mehr! Aber es hatte einfach mit meinen Erwartungen zu tun. Ich muss gestehen, dass mir Gilmours Konzertsound einfach besser gefiel.
Meine Favoriten des Konzertes: Leaving Beirut, Sheep, Any Colour You Like.
Songliste:
01. In The Flesh
02. Mother
03. Shine On You Crazy Diamond Pt.1 – 5
04. Have A Cigar
05. Wish You Were Here
06. Set The Controls For the Heart Of The Sun
07. The Gunner’s Dream
08. Southampton Dock
09. The Fletcher Memorial Home
10. Perfect Sense Pt.1+2
11. Leaving Beirut
12. Sheep
–Pause–
13. Speak To Me
14. Breathe
15. On The Run
16. Time
17. Breathe Reprise
18. The Great Gig In The Sky
19. Money
20. Us And Them
21. Any Colour You Like
22. Brain Damage
23. Eclipse
–Zugabe–
24. Band Introduction
25. The Happiest Days Of Our Lives
26. Another Brick In The Wall Pt.2
27. Vera
28. Bring the Boys back Home
29. Comfortably Numb
Wow, tolle Bilder. Und die Location ist ja richtig klasse. Pompeii lässt grüßen
Pompeii lässt grüßen
Du sagst es!!