Furioser »The Wall Live« Auftakt in Toronto!

Foto: Martin Meier
Foto: Martin Meier

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9 Antworten

  1. Martin Meier sagt:

    Hallo Werner,

    War ein sehr schöner Abend gestern !

    • Werner sagt:

      Servus Martin,
      du hattest mit eurem Bericht! Sorry, er befand sich auf meiner alten Seite!
      Es war sehr schön Dich, deine Frau, Mark und Friend (sorry mein Namensgedächtnis ist nicht besonders ausgeprägt!) nach so langer Zeit wieder zu sehen!!

      Hoffentlich können wir das irgendwo, irgendwann wiederholen!!!

  2. Olaf sagt:

    Lieber Martin (unbekannterweise),

    … »Es wurde nun Zeit für den dritten Liter Bier« … ich hoffe Mal die drei Liter standen brav neben Deinem Sitz und Du bist nicht ständig raus rein raus rein usw. und hast damit viele Leute bei diesem Erlebnis gestört.
    Was das angeht bin ich über die Wall-Konzerte echt dünnhäutig geworden.

    LG
    Olaf

    • Arne sagt:

      Hallo Werner,

      stimmt, das ist mir insbesondere am zweiten Abend in Berlin aufgefallen, als wir weiter hinten im Unterrang saßen und so einen besseren Überblick über das Publikum hatten. Unschön das Rumgerenne. :-( Auch toll die Leute die um 10 Minuten nach 20 Uhr (!!!) durch den Block stolpern und ihren Platz suchen, weil sie vorher noch keinen Blick in die Halle geworfen haben. Aber in der linken Hand ne Portion Pommes und in der rechten ein Bier. Sowas zeugt für mich von ungeheurer Respektlosigkeit gegenüber dem Künstler und den anderen Konzertbesuchern. Gut, dass die Band bei Hey You nicht sieht, wieviele Leute es nach der Pause nicht schaffen, trotz Ansage rechtzeitig wieder auf ihrem Platz zu sein.
      Viele von den »Rumstreunern«, die vermutlich keine echten Fans sind, trugen übrigens dabei die dreieckigen »Guest-Badges«. Bei so einer großen Band besteht ein nicht unerheblicher Teil des Publikums jeden Abend vermutlich aus nicht zahlenden Gästen, die die Show nicht wirklich interessiert… auch schade…

      • Werner sagt:

        Halle Arne und Olaf,

        mir geht es da nicht anders als euch. Ich hatte das Gefühl das es bei The Wall in London am schlimmsten war! Und noch schlimmer war es, als ich 1999 und 2000 in den USA bei Waters Shows gewesen bin! Unfassbar was die Leute alles in der Pause an Futter brauchten und zu ihren Plätzen trugen! Und sobald mal ein Song nicht nach Wish You Were Here, Money oder Another Brick klang, gingen sie wieder auf Einkaufstour!

        Kannst dich erinnern Arne? Wird vielleicht bei deinem USA Konzertabenteuern damals auch so gewesen sein!

        Martin und Mark sind aber beide 100% Floyd-Fans. Die rühren sich nicht vom Fleck wenn es Floydet!

      • Arne sagt:

        Hallo Werner,

        ja 1999 war auch ein »Kulturschock« für mich. Wir haben ja — unwissentlich — teilweise die gleichen Konzerte besucht. Henning und ich hatten noch die 98er Page& Plant Tour in Deutschland im Gedächnis. Anstehen vor der Halle, warten auf den Einlass, Sprint in die erste Reihe, Vorgruppen überstehen und den Platz nicht wieder hergeben bis das Saallicht nach der letzten Zugabe wieder angeht. Wir konnten es in den USA dann kaum fassen, dass sich die Leute bei einem längeren Solo aufmachten um einen Burger zu holen (Bier durfte man ja maximal zwei, da wurde man mit einem Bändchen »markiert«). Für mich war es unbegreiflich, dass Waters nach seinem 77er Trauma ein (Tour-)Comback in einem Land angeht, in dem sich das Publikum offensichtlich mehr für die Fressstände als die Musik interessiert…

  3. Martin Meier sagt:

    Hallo Werner,

    ja es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht dich wiederzusehen und es war wieder mal zu kurz…
    Könnte die ganze Zeit mit dir über Floyd klönen.
    Das nächste Mal schaffen wir das bestimmt noch besser :-)

    Ich habe das Konzert in München sehr genossen. obwohl so ein Vollpfosten vor uns versucht hat die ganze Show mit einer Videokamera mitzufilmen.

    Zum Glück kam nach einiger Zeit eine Dame von der Aufsicht und bat ihn mitzukommen.
    Er kam dann so nach ca.20 Minuten ohne Videokamera wieder.
    Zu dumm aber auch :-)

    @Arne und Olaf

    Ich habe die Show und andere Konzerte bereits oft in den USA gesehen und dort oftmals fassungslos miterleben müssen, wie einige Menschen losgegangen sind und dadurch über die Hälfte der Show verpasst haben.

    Nun denke ich mir, dass es bei den Amerikanern auch so ein bisschen an der Baseball und Football Einstellung liegt.
    Die sind aufgrund der vielen Spiel– und Werbeunterbrechungen gewohnt aufzustehen und sich ständig Nachschub zu holen.
    Zumindest kann ich mir dieses Verhalten so einigermaßen erklären.

    Ich hab mir im Laufe der letzten Konzerte wieder angewöhnt die Kreuzwanderungen nicht mehr zu beachten, da mich so etwas auch aufregt und sich mein Konzerterlebnis dadurch noch mehr verschlechtert.

    Irgendwie gab es die schon immer und die wird es auch immer geben!

    Vielen Dank für deinen Kommentar Werner !
    Wir versuchen während des Konzerts wirklich so selten wie möglich den Platz zu verlassen um nix von der Show zu verpassen.

    München war mein vorerst letztes The Wall Konzert. Schade!

    Gute Zeiten gehen halt immer so schnell vorbei.…

    Liebe Grüße

    Martin.

    • Olaf sagt:

      Hey Martin,

      dass die Amis da ansers ticken hab ich vor zwei Jahren auch mal am eigenen Leib erlebt, als ich mal die Aussie Floyds da gesehen hab. Das war mein erstes Erlebnis dieser Art und ich dachte nur das kann doch wohl nicht war sein. Und die Engländer scheinen denen nicht viel nachzustehen, auch da war ich sehr unangenehm berührt, wieviel Verkehr da während des Konzertes ist. Da sind wir bei uns daheim ja noch echt diszipliniert. Mir fällt in dem Moment ein, wie bei Gilmour in München 2006 die Ordner kurz nach Konzertbeginn einen besoffenen Fan weggebracht haben. Der bekam von Gilmour sogar ein »Tschüss« hinterhergerufen :-)

      Vielleicht sollte man sich tatsächlich vorher klar machen, dass vielleicht wieder einige einem vor der Nase herumlaufen, die zu Hause nichts zu Essen und Trinken bekommen oder gerne das fünffache dafür ausgeben oder einfach gerne mal hier und da ein paar Minuten vom Konzert verpassen. Ich probiere das das nächste Mal aus, ob ich mich dann weniger ärgere.
      Leider war Ddorf mein letztes Wall-Konzert. Dafür hab ichs aber zum Gilmour-Auftritt in London geschafft *juchuu* ;-)

      Spielt eigentlich einer ernsthaft mit dem Gedanken, einen Urlaub in Südamerika oder Down Under zu machen? Wenn ganz zufällig The Wall da gegeben wird?

  4. Marek sagt:

    Hallo zusammen,

    das mit dem ständigen Bier-und-Futter-holen nervt tatsächlich gewaltig; vor allem, wenn man — wie Martin (Neccropole vom Franziskus-Forum) und ich 2010 in Washington — direkt neben dem Blockaufgang sitzt und permanent jemand durch das »Bild« läuft.
    Die Steigerung, bereits 2007 bei der Dark-Side-Tour in London erlebt, sind die »Fans«, die das Konzert zu einer Tanzveranstaltung degradieren. Drei Figuren in Washington, bestückt mit jeweils zwei Bechern Bier, verstellten so den Blick auf die Bühne und waren, weder von mir, Martin noch anderen davon zu überzeugen, sich zu setzen. Schließlich hatten sie für ihr Ticket bezahlt (gut, wir zwar auch, aber wir könnten ja ebenfalls aufstehen). Das trübt das Konzerterlebnis schwerwiegender als diese Herumlatscher.

    Werner: Das Erlebnis 2007 in London, Barbican Hall — wenn ich richtig liege, der letzte Auftritt von Rick Wright — wird mir von allen Konzerterlebnissen das einprägendste sein.

    Gruß aus nach .

    Marek

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