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28.11.2008: In der November Ausgabe des Eclipsed Magazin findet man eine große Würdigung von Rick Wright.
RICHARD WRIGHT 28.7.1943 – 15.9.2008
„Richard Wright ist überraschend im Alter von 65 Jahren verstorben – nach kurzem Kampf gegen den Krebs. Von vielen als die Seele Pink Floyds bezeichnet, verliehen seine Musikalität und sein beinahe überirdisch schönes Keyboardspiel der Gruppe ihren einzigartigen Sound. Im Folgenden würdigen wir noch einmal die musikalischen Meriten des Ausnahmekönners."
Schön Rick Wright noch einmal in Grossaufnahme (Miami 1994) auf dem Cover einer Musikzeitschrift zu sehen! Sehr oft kam das nicht vor in seiner Karriere. Glenn Povey (Echoes) schrieb einen zweitseitigen Wright Nachruf. Und neben den bereits bekannten und nun uns deutsche übersetzten Würdigungen von Gilmour, Mason, Waters und Guy Pratt gibt es auch welche von Musikerkollegen wie Steven Wilson, Tori Amos, Keith Emerson, Rick Wakeman und anderen.
Nick Mason "Bei Bands lässt sich nie genau bemessen, wer was gemacht hat. Aber Pink Floyd wären nicht gewesen, wenn wir Rick nicht gehabt hätten. Ich glaube manche haben das Gefühl, dass Rick in den Hintergrund gedrängt wurde, besonders nach all den Auseinandersetzungen zwischen Roger und David in der Frage, wer welchen Beitrag geleistet hat. Der Sound von Pink Floyd war mehr als Gitarre, Bass und Schlagzeug. Rick war der Sound, der alles zusammenhielt. Er war mit Abstand der Ruhigste in der Band, von Anfang an. Ihn einzuschätzen war vielleicht am schwierigsten. Dieses George-Harrison-Phänomen. Man neigt dazu zu vergessen, dass er mehr getan hat als das, wofür er die Credits bekam."
Guy Pratt "Er war ein sehr ruhiger Mann, der am glücklichsten auf seinem boot war. Ihn dort zu sehen, war wunderbar, weil er stets aktiv war. Einige Band scharen Familien um sich, einige nicht. Floyd taten es. Für mich gestaltete es sich noch anders. Der Gedanke das ich meinen Schwiegervater kannte, bevor ich meine Frau kennen lernte, ist schon merkwürdig."
Steven Wilson Porcupine Tree "Ein weiterer meiner musikalischen Helden, den ich nun nicht mehr treffen kann. "We said goodbye before we said hello`(Textzeile Summer ´68). Von ganzen Herzen danke für die Musik, Rick."
Tori Amos "Oh Gott, ich wußte nicht, dass er gestorben ist, da ich seit Tagen keine Nachrichten höre. Das ist eine sehr traurige Mitteilung. Er war ein progressiver, innovativer Musiker, das das Glück hatte, in einer zeit anzufangen, als solche Musik vom Publikum noch wertgeschätzt wurde. Heute hätte Rick Wright, oder eben Pink Floyd. große Probleme, im Musikbusiness Fuß zu fassen, weil innovatives Denken einfach nicht mehr gefragt ist. Wenn so jemand dann stirbt, ist ein weiteres progressives Licht ausgeblasen wurden, und das ist äußert traurig." |
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