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Roger Waters. Interview: David Frost, 11.12.2009
14.12.2009: In einem aktuellem Interview spricht Roger Waters mit dem englischen Journalisten David Frost, für seine wöchentliche Fernsehsendung „Frost over the World“ zu sehen bei der englische Ausgabe von Al Jazeera, über The Wall in Berlin, Pink Floyd, Syd Barrett, Live 8, und seine nähere Zukunft!
Hier eine Übersetzung und Zusammenfassung des Gesprächs. Würdest du sagen das The Wall einer der Höhepunkte deines Lebens gewesen ist? ROGER WATERS: Die Show in Berlin war etwas außergewöhnliches. Lenard Chesire fragte mich im Oktober 1988 ob ich es spielen würde. Und dann passierte es am 9. November 1989! Die Mauer fiel! Wir flogen nach Berlin und sahen uns die Plätze an, sahen uns das Maifeld an und schauten ums Eck auf den Potzdamerplatz. Auf dem seit 1945 keiner mehr gewesen ist und sofort dachte wir, wau hier müssen wir es machen! Also zwischen November 1989 und Juni 1990 organisierte wir alles.
Wie viele Menschen
waren bei diesem
Konzerte? Ihr müßt einen guten Sound gehabt haben? ROGER WATERS: (lacht) Ja der Sound war ziemlich gut. Es war emotional sehr bewegend. Wie begann eigentlich alles, mit Pink Floyd? ROGER WATERS: Pink Floyd? Ja Pink Floyd? ROGER WATERS: Syd Barrett und ich waren gute Freunde und gingen bei nach London um irgendwas zu studieren. Und zwei drei Jahre später nach vielen Auftritten bei Geburtstagsfesten usw. wurden wir Professionisten. Wie siehst du die Trennung heute? ROGER WATERS: Wir hatten eine sehr lange Karriere. Ich denke wir waren ein sehr enges Team, mit Syd und dann auch nach Syd, nach 1968. Zwischen 1968 und 1973 wenn wir "Dark Side of the Moon" produzierten, waren wir uns sehr nah und arbeiteten sehr eng zusammen. Und zu diesem Zeitpunkt hatten wir sehr viel erreicht. Wir wurden sehr reich, und berühmt. Wir haben Frauen beeindruckt und uns Sportwagen gekauft, als das wonach sich junge Männer sehnen. Danach blieben wir noch einige Jahre zusammen und natürlich entdeckten wir unsere Unterschiede, philosophisch, politisch, und es wurde klar, das wir eventuell getrennte Wege gehen würden. Und es ist eine Tatsache das ihr über 20 Jahre nicht mehr miteinander gespielt habt, als ihr bei Live 8 aufgetreten seid? ROGER WATERS: Ja das stimmt. Es war großartig und ich bin so froh das wir es getan haben. Natürlich auch deswegen, weil Rick letztes Jahr gestorben ist. Und wir hatten nur diesen kleinen offenen Fensterspalt, diese eine Möglichkeit um gemeinsam ein letztes Mal aufzutreten. Für mich war dies sehr wichtig und es war ein ein grandioses Erlebnis. Ich bin sehr glücklich das wir es getan haben. Und wie sehen deine nächsten Pläne aus? Es gibt Gerüchte das Du mit The Wall auf Tour gehen möchtest? ROGER WATERS: Ja, ich bin gerade dabei alle Zahlen zusammenzuzählen. Mit der Absicht "The Wall" auf Tournee zu gehen. Was wahrscheinlich später im nächsten Jahr sein wird, wenn alles so funktioniert wie wir es uns vorstellen. Das sind große Nachrichten! ROGER WATERS: Ja.
Info: Brain Damage |