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Snowy White Interview Interview von Werner Haider, 11.7.1998
Am 11.7.1998 spielten nicht nur die Rolling Stones in Österreich (Wiener Neustadt), sondern auch ein gewisser Snowy White. Es war sein erstes Konzert in unserem schönen Land, der Ort des Geschehens hieß Krummnussbaum!? Wir (Chris, Katharina, Georg) mussten erst einmal auf der Österreichkarte nach diesem Städtchen fahnden. Im Bundesland Niederösterreich wurden wir dann schließlich fündig, für alle die dort auf Urlaub hinfahren wollen, Westautobahn Richtung Wien bei Pöchlarn abfahren und dann der Donau entlang nach Krummnussbaum. Gleich vorweg möchte ich den Veranstaltern danken, die sich kräftig ins Zeug gehängt haben, um dem Publikum ein Spektakel zu liefern. Und so hieß dieses Festival dann auch „Grubenspektakel“, von 10.-11.7.1998 traten dort mehrere österreichische Bands, eine aus Ungarn und Rumänien und eben Mr. Snowy White auf! Möglicherweise lag es wirklich am Rolling Stones Konzert, dass sowenig Interesse bei der hiesigen Bevölkerung vorhanden war. Um ehrlich zu sein, war es fast schon etwas peinlich. Als Snowy seine Künste zelebrierte, waren vielleicht mal 20 Zuseher anwesend, der Rest noch mal 80 Personen, amüsierte sich lautstark im nebenan gelegenen Bierzelt. Von dem abgesehen waren wir jedoch beeindruckt von Snowy´s Gitarrensolos, so dass sich die weite Anreise auf alle Fälle gelohnt hat! Gegen 21 Uhr traf Snowy White erst am Gelände ein, er war aus München angereist. Zuerst schien es, als ob Snowy White vorlauter Entsetzen gar nicht aus seinem Wagen aussteigen wollte und gleich wieder kehrt machen würde. Schließlich ergab sich eine Gelegenheit für ein Interview. Mindestens 20 Minuten sprachen wir mit einem sichtlich enttäuschten Snowy White. Enttäuscht über das ganze Ambiente und den wenigen Menschen, die sich heute hierher verirrt hatten. Ich meine allerdings, dass er über unsere Anwesenheit erfreut war, immerhin wußten wir im Gegensatz zu 98% der anderen Gäste ganz genau, welche Geschichte dieser Mann hat. Auf die mitgebrachten CDs schrieb er gern sein Autogramm.
Ein Topmusiker wir er es ist, der möchte natürlich durch seine eigene Kompositionen erfolgreich und bekannt werden. Es schien ihm aber nicht unangenehm zu sein auf viele Fragen bezüglich Pink Floyd zu antworten.
INTERVIEW Werner: Wann hattest Du das letzte Mal mit David Gilmour Kontakt? Snowy White: Das muß jetzt gut drei Monate her sein. Ich rief ihn wegen eines Pedals an, das er früher verwendet hatte.
Werner: Ein Gitarrenpedal? Snowy White: Ja, Gitarrenequipment.
Werner: Du hast mit Roger Waters in Sevilla 1991 und Berlin 1990 gespielt!! Snowy White: Ja, das ist aber schon einige Zeit her.
Wie funktioniert das eigentlich, ruft er dich an und fragt, ob du Zeit und Lust hast, mit ihm zu spielen? Snowy White: Ja sicher, er fragt, Snowy hättest du Zeit? Aber inzwischen rufen sie nicht mehr an.
Gibt es dafür einen speziellen Grund? Snowy White: Ich will es eigentlich nicht mehr. Ich ziehe es vor, mit meiner eigenen Band zu arbeiten. Ich bin kein Sessionmusiker, sie wissen, dass ich darüber nicht sehr glücklich bin. Es macht mir keine besondere Freude anderer Leute Musik zu spielen, ich mache lieber mein eigenes Ding.
Ich habe ein kleines Geschenk für dich! Snowy White: Okay, was ist es.
Öffne es aber erst wenn das Konzert vorbei ist und Du mit dem Auto am Heimweg bist. (Es handelte sich um einen Konzertmitschnitt vom 25.6.1977 Cleveland.) Snowy White: Vielen Dank!
Vor ein paar Monaten hast du bereits einige Konzerte in Deutschland gespielt. Snowy White: Wir haben an die 40 Konzerte gespielt, wir waren überall. Es waren viele Orte dabei, an denen wir lieber nicht gespielt hätten.
In Österreich ist es auch problematisch, im Radio werden fast ausschließlich die aktuellen Hits gespielt, kein Airplay für dich. Da wird Holland, Deutschland und England besser für dich sein, nehme ich mal an. Snowy White: Ja, dort lief es ganz gut für uns. Die Plattenfirma holte das Beste für uns heraus. Bei einigen Konzerten verkauften wir über 100 CDs, ich war überrascht, das ist ein sehr guter Start.
Stört es dich eigentlich, dass viele Leute dich immer wieder auf deine Vergangenheit mit Thin Lizzy und Pink Floyd ansprechen? Snowy White: Nein, nicht wirklich, ich habe mich in der Zwischenzeit daran gewöhnt.
Dave Gilmour spielte auf einem deiner Alben mit. Love Pain & Sorrow hieß der Song, wie kam es zu dieser Zusammenarbeit? Snowy White: Ich rief ihn an, sagte: Dave, ich habe diesen Song, wäre schön, wenn du das Gitarrensolo dazu spielen könntest. Er meinte ja, ich bin ohnehin im Studio, komm einfach vorbei. Ich fuhr zu seinem Hausbootstudio, er arbeitete am kommenden Pink Floyd Album „The Division Bell“. Sein Equipment war aufgebaut, er ging ans Ende des Bootes und spielte drei vier Versionen dazu, die ich dann später zu einem Solo zusammenmixte. Er verwendete dieses „Whammy Pedal“, nachdem ich ihn bei unserem Telefonat ein paar Tage zuvor fragte. Später kaufte ich mir dann ein solches.
Viele Pink Floyd Fans sagen, dass für sie die Animals Tournee 1977 eine der besten überhaupt gewesen ist. Wenn man aber den Bandmitgliedern glauben schenkt, dann muss eine sehr schlechte Atmosphäre vorgeherrscht haben. Wie hast du das damals empfunden? Snowy White: Ich weiß nicht, es war die 1. Tour, die ich mit Pink Floyd absolvierte. Ich kann also die Atmosphäre nicht mit anderen Tourneen vergleichen. Mir ist nichts Schlimmes aufgefallen, es gab natürlich ein paar Streitereien. An einen etwas heftigeren Streit gleich bei der ersten Probe zwischen Dave und Roger kann ich mich noch gut erinnern. Ich dachte verdammte Scheiße, wo bist du da nur wieder reingeraten. Aber ich denke, sie trugen ihre Auseinandersetzungen nicht in lautstarken Streitereien aus, sondern eher in der Form, dass sie nicht viel miteinander sprachen. Wie gesagt, ich bekam nicht viel davon mit, weil ich nicht involviert war, ich hielt mich da raus und machte meinen Job. Ich bin mit allen befreundet und will mich erst gar nicht auf eine Seite schlagen. Ich war nur ein zusätzlicher Musiker.
Kannst Du dich an das letzte Konzert der Animals Tour in Montreal am 6.7.1977, als Roger einen Fan anspuckte erinnern? Snowy White: Oh ja, ich sah ihn genau, als er es tat!
Eine schlimme Sache, oder? Snowy White: Ich würde es nicht machen.
Stimmt es, dass Du, bevor Roger Amused To Death 1992 aufnahm, bei einigen Demoversionen Gitarre spieltest, damit Roger wusste, wie es klingen würde? Snowy White: Ich weiß nicht, ich war ein paar Mal bei ihm in seinen Studio und spielte ein paar Songs, aber ich kann mich nicht erinnern, um welche es sich dabei handelte. Er ließ Jeff Beck dann auf dem Album spielen. Es ist ein sehr gutes Album, viel besser als Pink Floyd Alben.
Das denke ich auch. Snowy White: Ich habe das auch Steve O`Rourke (Pink Floyd Manager) gesagt. Ich sagte: Amused To Death ist das beste Album, das Pink Floyd nie gemacht haben. Und ich denke, das ist wahr.
Da ist keine Chance, dass sie jemals wieder zusammen kommen werden, oder? Snowy White: Ich weiß es nicht, ich habe ein paar Gerüchte gehört, dass sie es bereits wieder sind!?
Kannst Du dir das vorstellen, nach all diesen bösartigen Streitereien? Snowy White: Dave ist ein unkomplizierter Typ, und vielleicht hat auch Roger ein Einsehen. Er wird älter, und sein Gemüt ist sanfter geworden. Mir ist das bei einem Telefonat mit ihm aufgefallen, allerdings auch schon wieder ein Jahr her. Ich rief ihn damals, wegen dem "Pigs On The Wing" Song an, das ich für mein Goldtop Album verwenden wollte.
Du hast Roger gefragt, ob Du den Song verwenden darfst? Snowy White: Ja, ihn und Dave! Sie sagten beide kein Problem, vorausgesetzt du findest die Aufnahme irgendwo. Ich habe das Tape gefunden und neu abgemischt. Ja wie gesagt, Roger war sehr freundlich, sprach viel mehr als wie sonst. Vielleicht schaffen sie es ja noch einmal. Ich denke Dave braucht ihn. Er hat Polly, sie schreibt die Texte für ihn, das ist wirklich Scheiße.
Kannst Du dich erinnern, dass eines der Animals Konzerte gefilmt oder aufgenommen wurde? Snowy White: Aufgenommen wurden alle Animals Konzerte!
Von Pink Floyd heißt es immer, wir haben zuwenig Material, um damit z.B. ein „History“ Album zu machen. Snowy White: Die Animals Konzerte wurden vom Mischpult aufgenommen, es wurde allerdings nicht für ein Livealbum mitgeschnitten - und das macht schon einen großen Unterschied. Ich habe selbst ein paar Konzertmitschnitte auf Kassette Zuhause.
Hast Du die selber aufgenommen? Snowy White: Nein, ich habe den Typen beim Mischpult ein paar Kassetten gegeben, und er nahm es dann auf.
Welche Konzerte sind es, vom amerikanischen Teil der Tournee? Snowy White: Ja, von Amerika, kann dir aber nicht sagen, welche Konzerte es sind.
Und hörst Du sie dir noch an? Snowy White: Ich habe ein paar Songs auf einer Kassette zusammengeschnitten, ja manchmal, klingt immer noch sehr gut.
Du hast bei dieser Tour wirklich großartig gespielt, z.B. bei Have A Cigar! Snowy White: Habe ich das Solo gespielt? Ich kann mich wirklich nicht mehr erinnern!?
Ja sicher, und dann noch das großartige Shine on you crazy Diamond Part 6 - 9! Snowy White: Stimmt, Dave und ich wechselten uns mit den Solos ab. Diesen Song zu spielen, hat wirklich großen Spaß gemacht. Meine Solos wurden immer länger, ich war etwas gelangweilt mit den restlichen Stücken. Einmal kam Roger zu mir und fragte mich: Snowy, Du kennst doch deine Solos, oder? Ich sagte: Ja sicher. Kannst du sie nicht etwas kürzer spielen, meinte Roger darauf!
Gab es einen speziellen Grund dafür, daß Du das Solo bei Pigs On The Wing spieltest und nicht David Gilmour? Snowy White: Das Solo entstand an dem Tag, als ich sie erstmals im Studio besuchte. Roger sagte einfach: Wir haben diesen einen Song, und wenn du schon da bist, vielleicht willst du etwas dazu spielen. Also spielte ich, Roger spielte die Akustikgitarre dazu. Am Ende verwendeten sie es aber gar nicht.
Die lange Version von "Pigs On The Wings" wurde nur auf der US 8 Track Cartridge Kassette veröffentlicht, warum? Snowy White: Weil sie sich dazu entschieden "Pigs On The Wing" in zwei Hälften zu teilen. Eine davon am Beginn des Albums, den Mittelteil mit meinem Solo ließen sie dann weg. Ich weiß auch nicht, warum dann auf der 8 Track Kassette das Solo drauf ist. Ich habe noch so ein Teil originalverpackt Zuhause.
Die sind sehr teuer geworden heutzutage! Snowy White: Wirklich, dann sollte ich sie verkaufen.
Lieber nicht, warum hast Du den Bass bei "Pigs" gespielt? Snowy White: Roger wollte es so.
Wirklich! Snowy White: Ja, er spielte lieber die Akustikgitarre.
Du hast außerdem die Konzerte mit den ersten Bassläufen zu "Sheep" eröffnet. Snowy White: Ja, das war großartig. Ich war der erste, der auf der Bühne stand.
Kannst Du dich noch an einige Details der Animals Show erinnern? An die Filme z.B., ich habe gehört, dass zu "Shine On" ein Zeichentrickfilm lief. Ein Mann lief und fiel in sich zusammen, bevor er dann wieder aus dem Feuer, Wasser, Gestein auferstand..... Snowy White: Ja, da waren einige tolle Dinge. Und jeden Abend wurde es mehr. Der Typ, der den Film gemacht hat, arbeitete während die Tour lief an der Fertigstellung. Und so kam es, dass der Film unter der Tournee länger und länger wurde, sehr interessant. Mehr kann ich dir aber nicht mehr erzählen.
Was denkst Du heute über die "The Wall" Konzerte? Snowy White: Sie waren ein bißchen langweilig.
Wie soll man das Verstehen? David Gilmour sagte in verschiedenen Interviews das gleiche! Snowy White: Ich meine nicht langweilig für die Fans, die Show war großartig. Aber als Musiker wurde es mit der Zeit langweilig. Das Konzert war total durchorganisiert, kein Raum für Improvisation, ich fand es mit der Zeit wirklich langweilig. Ich bin einmal eingeschlafen auf der Bühne, mitten unter der Show.
Aber Roger hat das nicht bemerkt, oder? Snowy White: Jeder von uns hat schon mal solche Momente gehabt. Man realisiert plötzlich, daß man ganz kurz geschlafen hat, für einen Sekundenbruchteil weiß man nicht mehr wo hinten und vorne ist, so war das bei mir.
Du hast auf Rick Wrights Album "Wet Dream" gespielt. Was für ein Typ ist Mr. Wright eigentlich? Snowy White: Sehr ruhig und etwas nervös würde ich sagen. Ich kann mir gut vorstellen, dass er mit Roger nicht ausgekommen ist.
Keine Chance gegen Roger? Snowy White: Ich denke, keiner hatte eine Chance gegen ihn, er war eine sehr starke Persönlichkeit, sehr widerspenstig. Aber eine Band braucht jemanden, der stark ist. Ein Bandleader bringt die Dinge voran. Ich persönlich finde Roger großartig. Er war immer gut zu mir, aber ich machte auch nur meine Arbeit.
Was kannst Du über Nick Mason erzählen? Snowy White: Über Nick kann nicht viel sagen ihn.
Ist er ein guter Schlagzeuger? Snowy White: Nein, er ist sogar schlecht. Möglicherweise der schlechteste Drummer, mit dem ich je gespielt habe.
Aber Nick behauptete auch nie, dass er ein guter Schlagzeuger war. Snowy White: Ja, ich denke, er weiß es ohnehin.
Hast Du von der letzten Tour 1994 das eine oder andere Konzert gesehen? Snowy White: Ja, ich habe ein paar Shows von der "The Division Bell" Tour im Earls Court gesehen. Einfach langweilig.
Die Songs sind so nahe an den Studioversionen! Snowy White: Ja, und mir tat Tim Renwick leid. Er hatte beinahe einen Nervenzusammenbruch, mit all den Streitereien die da stattfanden. Ohne Roger haben sie einfach die Härte und Schärfe verloren. Es fehlen die Kanten und Ecken von früher.
Was denkst Du, wird es noch eine Pink Floyd Tour geben? Snowy White: Dave hat sich etwas zur Ruhe gesetzt mit seiner neuen Frau. Er hat eine große Farm in Südengland gekauft, derzeit kommt er nicht mehr viel herum.
Er soll auch einiges zugenommen haben. Man konnte es deutlich sehen, als er bei Jools Holland Sylvester Show mit BB King auftrat. Snowy White: Polly versucht, daß er etwas abnimmt. Sie hat ihn etwas unter ihren Fittichen, er fliegt auch nicht mehr.
Er spielt auch nicht mehr soviel mit seiner Fender, kaum noch Auftritte. Snowy White: Mir ist nichts bekannt. Aber er wird eines Tages, wenn ihm langweilig ist, beginnen ein Pink Floyd Album zu schreiben. Eigentlich sollte man meinen, dass ihm jetzt langweilig genug sein müsste. Nach einigen Jahren des gar nichts tuns. Ich meine, er braucht Roger, wir werden sehen.
Und Du spielst heute in Krummnussbaum, ein seltsamer Ort, auch für mich als Österreicher! Snowy White: Ja, und mein Schlagzeuger fehlt heute, er ist derzeit in Indonesien. Ich habe Rob in die Band geholt, bin gespannt, wie es mit ihm heute läuft. Wir konnten nicht einmal proben vorher. Aber ich denke, er hat die Songs bereits einstudiert.
Wie lange wirst Du spielen heute? Snowy White: Ich weiß es noch nicht. Normalerweise 1 1/2 Stunden, aber heute sieht es etwas leer aus.
Stimmt es, dass Du am 13.7. ein weiteres Konzert in Salzburg geben? Snowy White: Ja, es scheint so, ich weiß gar nicht, warum ich das mache.
Ist es heute dein erstes Konzert in Österreich? Snowy: Ja, wir haben zuvor in der Schweiz drei Konzerte gegeben. Da war alles etwas größer und besser als heute.
Wie sehen deine Zukunftspläne aus? Snowy White: Es gibt einiges zu tun. Im September werden wir wieder ins Studio gehen um am kommenden Album zu arbeiten. Im Oktober geben, wir ein paar Konzerte in Deutschland, November sind wir in Spanien und Portugal unterwegs. Nach Weihnachten sollte dann das neue Album fertig gestellt sein. Und nächstes Jahr sind wir wieder auf Tour in Deutschland, März und April.
Als Sessionmusiker willst Du nicht mehr arbeiten? Snowy White: Nein, ich bin nicht wirklich gut als ein solcher. Kann keine Noten lesen und brauche auch sehr lange, bis ich etwas einstudiert habe. Am besten, ich lasse es einfach sein.
Ende
Fazit Das Konzert war absolut toll. Starke Gitarrensolos, Spitzenbassist und mächtige Drums. Sollte Snowy White in eure Stadt kommen, so kann ich ihn nur weiterempfehlen. Die eine oder andere Aussage empfand ich als etwas überzogen. Z.B., dass er bei einem The Wall Konzert kurz eingeschlafen war und dass die Konzerte sehr langweilig waren. Wenn David das sagt, dann kann ich das möglicherweise noch verstehen, aber Snowy hatte nur 17 Gigs am Stück gespielt. Ich denke, dass da unterschwellig auch jede Menge Frust mitgewirkt hat, die seine Aussagen etwas verschärften. Es ist schon etwas traurig für ein Künstler, vor einem zum Teil betrunkenen Publikum spielen zu müssen. Durch die Welt ziehen zu müssen und immer wieder von Fans wie mich auf Pink Floyd angesprochen zu werden. Aber ohne seine Beziehung zu Floyd würden wir ihn wahrscheinlich nicht kennen! |
Snowy White & Pink Floyd: 1977 Animals Tour - 55 Konzerte 1980 The Wall Tour - 17 Konzerte 1995 Auf Snowy´s Album Goldtop findet sich der Titel Pigs On The Wing Pt.1 & 2. Abgesehen von der US-8-Track-Cartridge Kassette und Bootlegs war dieser Titel bisher noch nicht auf CD erhältlich!
Snowy White & Rick Wright: 1978 spielt er auf dem Album Wet Dream.
Snowy White & David Gilmour: 1994 Gilmour spielte auf Snowy´s Album Highway To The Sun bei dem Song Love, Pain and Sorrow Leadgitarre.
1995 Love, Pain And Sorrow findet sich auf Snowy´s Album Goldtop wieder.
Snowy White & Roger Waters: 1990 spielte Snowy in der Bleeding Heart Band in The Wall Berlin.
18.10.1991 spielte Snowy in der Bleeding Heart Band in Sevilla. 1991-2 spielte Snowy White auf einigen Demoversionen für das Amused To Death Album.
1999 In The Flesh Tour 2000 In The Flesh Tour
2006 Dark Side of the Moon Tour 2007 Dark Side of the Moon Tour 2008 Dark Side of the Moon Tour 2010/11 The Wall Tour? |