"Wein, Frauen und Rock - wir hatten Hunger nach meßbarem Erfolg"

28.05.2006 Welt am Sonntag: Von Das Gespräch führten Max Dax und Sebastian Hammelehle

In den 70er Jahren war Roger Waters das musikalische Hirn von Pink Floyd. Später zerstritt er sich mit seinen alten Kollegen. Ein Gespräch über Pink Floyd, die Freuden des Bombasts, seinen Widersacher David Gilmour und schlechte Solo-Alben.

Der französische Automobilclub residiert in einem gediegenen Palais gleich an der Place de la Concorde in Paris. Heute ist Roger Waters, 62, hier zu Gast. Er soll Fragen zu seinem Konzertprojekt beantworten: "The Dark Side Of The Moon", der notorische Pink-Floyd-Klassiker (23 Millionen verkaufte Exemplare) aus dem Jahr 1973, noch einmal live gespielt, und das vom ersten bis zum letzten Song. Am 8. Juni gastiert er mit der Show auch in der Berliner Wuhlheide. Waters, der ein wenig an einen hochgewachsenen Richard Gere erinnert, scheint sich zu freuen, mal wieder ins Interesse der Öffentlichkeit gerückt zu sein.

Welt am Sonntag: Mr. Waters, wirft man einen Blick auf Ihre Karriere, meint man einen Hang zum Größenwahn zu bemerken. Stets mußten es die größten Bühnen und die meisten Zuschauer sein.

ROGER WATERS: Das ist eine interessante Beobachtung ... Wir alle wissen, daß ich 1990, nur kurze Zeit nach dem historischen Fall des Eisernen Vorhangs, eine gigantische Show in Berlin gespielt habe. Es handelte sich um die einmalige Wiederaufführung von "The Wall". Es war ein riesiges Spektakel, das Konzert wurde weltweit übertragen. Doch seitdem backe ich eigentlich kleinere Brötchen: Ich bin immer wieder auf Tournee gewesen - aber in kleineren Hallen mit Kapazitäten zwischen 15 000 und 20 000 Besuchern.

Davon träumen andere Musiker.

ROGER WATERS: Ich gebe es zu: Ich bin von der Idee überzeugt, daß sich der Mensch durch bombastische Inszenierungen faszinieren läßt. Ich liebe vor allem das Visuelle und würde daher sagen, daß die Light-Show und im Idealfalle die Umgebung eines Konzertes sehr wichtig sind. Tatsächlich bin ich 2000 gefragt worden, ob ich nicht abermals "The Wall" aufführen wolle, im Grand Canyon. Und ich sage Ihnen auch: Ich habe mit dem Gedanken gespielt zuzusagen.

Ist es dort nicht sehr heiß?

ROGER WATERS: Sie haben es erfaßt. Außerdem kosten Shows einer solchen Dimension eine Menge Geld. Mehr, als man sich vorstellen kann.

Sie meinen: Es wären möglicherweise nicht genug Leute gekommen?

ROGER WATERS: Nein. Mir wurde das Konzert als Free Concert angeboten - keiner hätte Eintritt zahlen müssen. Menschenmassen bis zum Horizont, verstehen Sie? Gar kein Problem. Der Gedanke gefiel mir. Ich schlug sogar vor, ein zweites Konzert in New York, in der Wall Street zu veranstalten. "The Wall" in der Wall Street - ich könnte mich totlachen, das wäre zu gut gewesen. Aber Scherz beiseite: Das ging leider nicht, man kann den Business District nicht für ein paar Tage dichtmachen.

Gut, aber woran scheitert ein Konzert dann, wenn nicht an mangelnder Nachfrage

ROGER WATERS: Die Veranstalter schlugen vor: Statt "The Wall" im Grand Canyon oder in der Wall Street aufzuführen, sollten wir gleich nach Indianapolis gehen. Sie wissen schon: Die größte Rennstrecke der Welt. Da hätten Hunderttausende reingepaßt. Aber dann begann ich mir darüber Gedanken zu machen, was Free Concert eigentlich bedeutet: Frei bedeutet in Amerika, daß Coca-Cola und American Express die Kosten für das Konzert übernommen hätten - und die Gratis-Tickets an Leute weitergegeben hätten, die Coca-Cola kaufen oder mit American Express bezahlen. Ein Free Concert ist also nichts anderes als eine gigantische Marketingmaßnahme. Ein Roger Waters ist dafür aber nicht zu haben. Ich habe die ganze Chose abgesagt.

Auch Ihre alte Band Pink Floyd steht für gediegene Gigantomanie. Seit Ihrem Weggang 1983 wird sie von Ihrem einstigen Weggefährten David Gilmour geleitet.

ROGER WATERS: Ja, David Gilmour und Nick Mason, unser Drummer, besitzen die Namensrechte an Pink Floyd. Sie dürfen ihre Band Pink Floyd nennen, ich darf meine Band nicht so nennen.

Hat das damals weh getan? Immerhin haben Sie einige der wichtigsten Songs und das letzte Album von Pink Floyd, "The Final Cut", sogar fast im Alleingang geschrieben ...

ROGER WATERS: Nein, ich war ja ein erwachsener Mann. Ich wußte, daß ich Pink Floyd verlassen mußte, um mit meiner eigenen Arbeit und meinem Leben voranzukommen.

Pink Floyd veröffentlichten nach Ihrem Weggang unbeirrt Alben und gaben mindestens ebenso spektakuläre Konzerte wie Sie mit "The Wall" in Berlin. Unter anderem traten Pink Floyd vor Hunderttausenden auf einer schwimmenden Bühne in Venedig auf. Waren Sie da neidisch?

ROGER WATERS: Ich habe von dem Gerücht gehört, daß Venedig während des Konzertes um 0,8 Millimeter tiefer in die Lagune gesunken sei. Zwar glaube ich Gerüchten generell nicht, aber es macht einen schon nachdenklich. Mehr kann ich dazu nicht sagen: Ich war nicht dabei. Natürlich war ich nicht dabei. Ich will und ich sollte mich dazu besser nicht äußern.

Während des Live-8-Festivals haben sich Pink Floyd für einen Tag wiedervereinigt. Zum ersten Mal seit 23 Jahren spielten Sie wieder Seite an Seite mit David Gilmour, den Sie in Interviews immer wieder als Menschen bezeichnet haben, den Sie schlicht und einfach nicht leiden können ...

ROGER WATERS: Das stimmt. Wir denken unterschiedlich, und wir fühlen anders über viele Dinge, die uns und Pink Floyd betrafen. Aber mittlerweile sollte es sich herumgesprochen haben, daß ich es war, der David Gilmour angerufen hatte - und er nach einigem Hin und Her schließlich diesem Auftritt zustimmte.

War es eine gute Idee?

ROGER WATERS: Der Auftritt war absolut richtig. Die gewaltige Kraft, die wir vier Musiker auf der Bühne zu entfesseln imstande waren, hat mich total umgehauen. Es klang einfach super. Sie müssen bedenken: Dave und ich haben seit 1983 kein Wort mehr miteinander gewechselt. Der Auftritt hat es uns ermöglicht, von unseren extrem gegensätzlichen Positionen zurückzutreten und ein paar unserer gemeinsamen Songs zu spielen.

Und wie kam es zur Wiedervereinigung der größten Band der jüngeren Popgeschichte?

ROGER WATERS: Irgendwann bekam ich einen Anruf von Nick Mason. Er meinte, er würde gern bei Live-8 auftreten, aber Dave hätte keinen Bock. Wissen Sie: Man kann David Gilmour nicht einfach anrufen und fragen, ob er auftreten möchte. Man muß ihm einen diplomatischen Teppich ausrollen. Ich rief also Bob Geldof an und erklärte ihm, wie man mit Dave reden muß. Die Konversation verlief ein paar Wochen lang elliptisch. Dann gab es dieses surreale Telefonat, in welchem Bob mir einen vom Weltfrieden erzählte, und wie wichtig diese Veranstaltung für die Afrikaner sei.

Was ist daran so surreal?

ROGER WATERS: Geldofs Freundin hatte an dem Tag ihren 30. Geburtstag. Er hatte ihr versprochen, sie zum Essen auszuführen. Immer wieder unterbrach er seine langwierigen Ausführungen über Afrika, um ihr zuzurufen: Nimm das grüne Kleid, Schatz! Probier mal die andere Kette! Dabei wollte ich nur wissen, wann wir auftreten sollten.

War Ihnen das Datum, der 2. Juli 2005, nicht bekannt?

ROGER WATERS: Darum ging es ja nicht. Es ging darum: Um welche Uhrzeit wir auftreten sollten, an welche Stelle Pink Floyd in der Hackordnung angedacht waren. Wenn Sie vor einem Milliardenpublikum spielen, ist diese Frage von enormer Wichtigkeit. Ich unterbrach ihn also bei seinen Ausführungen über Äthiopien und fragte: Bob, verdammt noch mal! Wann sollen wir auftreten? Und er antwortete: direkt vor dem Finale, vor Paul McCartney, der "The Long And Winding Road" spielen wird. Das war dann O.K. für mich.

Jetzt treten Sie wieder allein unter Ihrem Namen auf - spielen aber mit "The Dark Side Of The Moon" das komplette Pink-Floyd-Album ...

ROGER WATERS: Ein wichtiges Album. Ein Konzeptalbum über den Menschen und das menschliche Leben.

Sie waren 29, als Sie das Album geschrieben haben. Wie kann man in einem solchen Alter ein solches Konzeptalbum schreiben?

ROGER WATERS: Warum nicht? Ich sehe die Dinge übrigens noch heute so wie damals. Ich habe seitdem Höhepunkte und Krisen erlebt. Und alle diese Erfahrungen haben mir nur bestätigt, daß die Grundaussage von "The Dark Side Of The Moon", nämlich, daß es immer individuelle Entscheidungen sind, die uns als Menschen voranbringen, nach wie vor richtig ist. Der Mensch muß im Leben Entscheidungen treffen. Und diese Entscheidungen beeinflussen, ob die Erde ein hellerer oder ein dunklerer Ort wird. So sieht's aus.

Daher auch der Titel des Albums?

ROGER WATERS: Eigentlich hätte das Album "Eclipse" heißen sollen. Dann gefiel uns aber die Textzeile "I'll see you on the dark side of the moon" - übrigens eine Zeile von mir - aus dem Song "Brain Damage" so sehr, daß wir unsere Meinung änderten. Das Problem war nur, daß jemand bereits eine Platte mit einem solchen Titel veröffentlicht hatte. Das waren Medicine Head oder Hawkwind, ich weiß es gar nicht mehr so genau ... Ist aber auch egal, denn deren Album war schon längst vergessen, als wir unseres veröffentlichten.

"Dark Side Of The Moon" gilt als eine der erfolgreichsten Platten der Popgeschichte. Hat dieser Erfolg Sie jemals verunsichert?

ROGER WATERS: Nein. Wollen Sie mich verarschen? Jeder, der eine Rockband gründet, tut dies, weil er erfolgreich sein will. Wir waren zu einem Zeitpunkt in der Musikgeschichte die erfolgreichste Band aller Zeiten. Aber Sie Kritiker vergessen immer: Es hat lange Zeit gedauert, bis wir es geschafft hatten! Wir waren bereits zwei Jahre lang ununterbrochen auf Welttournee, als "The Dark Side Of The Moon" Position um Position die amerikanischen Charts eroberte. Schließlich waren wir die Nummer eins in Amerika, also der Welt. In einer solchen Situation muß man sich entscheiden, ob man ein Kommunist ist oder ein Kapitalist.

Ist es eigentlich ein Zufall, daß Sie als federführender Komponist der großen Konzeptalben "The Dark Side Of The Moon", "The Wall" und schließlich Ihrer vom Staat Frankreich in Auftrag gegebenen Oper über die französische Revolution immer wieder die ganz großen Themen der Menschheit bearbeitet haben?

ROGER WATERS: Einige der ganz großen Themen, ja, ja. Vielleicht kommen ja noch welche hinzu. Ich erinnere mich aber gern auch an meine Miniaturen, etwa den Song "Towers Of Faith", den ich vor über 20 Jahren für den Soundtrack des Films "When The Wind Blows" über das Ende der Menschheit nach dem Atomkrieg geschrieben habe. In dem geradezu prophetischen Song geht es um die negative Macht religiöser Dogmen. Denn die Religionen halten die Menschen davon ab, sich um die fundamentalen Probleme der Erde zu kümmern, also etwa die globale Gesundheitsfrage und die Armut und die Kriege. (Waters ist plötzlich ergriffen von seiner eigenen Poesie und zitiert ausgiebig den erwähnten Song) "Und im World Trade Center in New York City/ Bläst der Geschäftsmann im Mohair-Anzug den Rauch seiner Zigarre vor sich her/ Und sagt: Mir ist doch egal, wem der Wüstensand gehört/ Was mich interessiert, sind die Hydrokarbonate darunter/ Und schon hebt der Schlachtenlärm an, wütet rund um die alten Gräber/ Und Mutter Erde leckt ihre Wunden/ Und die einsamen Jungs, gefangen in den Festungen ihres Glaubens/ Beginnen nervös zu werden im Park/ Sobald sich nach Einbruch der Dunkelheit die Tore schließen." Leider ist mein Song nur auf der CD zum Film enthalten.

Der Song bedeutet Ihnen viel.

ROGER WATERS: Sollte ich jemals wieder eine Schallplatte veröffentlichen, könnte es sein, daß ich über genau dieses Thema schreibe: also die Verbindung zwischen Religion, Weltwirtschaft und Öl.

Also wieder ein Konzeptalbum?

ROGER WATERS: Unausweichlich würde es ein Konzeptalbum werden. Ich bin nicht mehr interessiert an Alben, die nur aus einer Aneinanderreihung von Songs bestehen.

Warum muß es bei Ihnen immer gleich ein Gesamtkunstwerk sein?

ROGER WATERS: Da muß wohl etwas in mir sein, das in großen Zusammenhängen denkt. Mitunter schreibe ich aber auch einfach nur Songs.

Stimmt es, daß Pink Floyd 250 Millionen Dollar angeboten wurden, falls sie sich wiedervereinigen?

ROGER WATERS: Das stimmt. Wir hätten dafür aber auf Tour gehen müssen.

Das müßte doch selbst für einen reichen Mann wie Sie viel Geld sein.

ROGER WATERS: Wenn Sie mich fragen: für jeden. Ich weiß noch genau, wie mir der Vertrag vorgelegt wurde und man um meine Unterschrift bat.

Und? Haben Sie unterschrieben?

ROGER WATERS: Nein. Wo denken Sie hin?

Warum denn nicht? War es für Ihren Geschmack nicht genug Geld?

ROGER WATERS: Doch, aber ich glaube, daß Herr Gilmour sich auf dieser Tour sehr unwohl gefühlt hätte. Er hat sich so sehr an den Gedanken gewöhnt, daß er Pink Floyd ist, daß er sich nicht, auch für alles Geld der Welt nicht, vorstellen kann, jemanden wie mich neben sich zu dulden. Mehr als die vier Songs für Live-8 kann man Dave nicht zumuten.

Wenn es also nicht zu einer Reunion kommen sollte - für was sollten Pink Floyd noch in Erinnerung bleiben?

ROGER WATERS: Vor allem für drei Alben: "Dark Side Of The Moon", "The Wall" und "Wish You Were Here". Vielleicht noch "Animals".

Also die großen Erfolge. Kritiker schätzen fast unisono Ihre frühen Alben höher: Werke wie "Ummagumma" oder "Saucerful Of Secrets" ...

ROGER WATERS: Das sind auch Meisterwerke, keine Frage. Es freut mich zu hören, daß nicht nur unsere größten Erfolge erinnert werden. Ohne diese Zeit mit dem armen Syd Barrett hätten wir nie die mediale Aufmerksamkeit bekommen, die die späteren Erfolge erst ermöglichte.

Man kann sich regelrecht vorstellen, warum Syd Barrett die Band verlassen hat: Als introvertierter Mensch neben Gigantomanen wie Ihnen oder David Gilmour ...

ROGER WATERS: Ich würde Syd Barrett nicht als introvertiert bezeichnen. Ich kann Ihnen versichern, daß Syd, bevor er krank wurde, genauso ambitioniert war wie der Rest der Band. Wir waren eng befreundet. Wir wollten Wein, Frauen und Rock. Das waren unser Antrieb und unser Ziel. Vielleicht nicht in der Reihenfolge, aber das war es, was Pink Floyd in den Anfangsjahren antrieb: der Hunger nach meßbarem Erfolg.

Als Solist haben Sie aber nie an die Erfolge von Pink Floyd anknüpfen können. Waren Sie enttäuscht, daß Ihr Album "Radio Kaos" wie Blei in den Läden liegenblieb?

ROGER WATERS: Ich bin vor allem enttäuscht über mich. "Radio Kaos" ist ein Album, das viel besser hätte ausfallen können. Dieses ganze elektronische Gedudel ... Tatsächlich denke ich hin und wieder: Ich müßte dieses Album noch einmal aufnehmen, damit die Welt sehen kann, wie gut die Songs eigentlich sind.

Hätte das Album mehr Erfolg gehabt, wenn Pink Floyd auf der Plattenhülle gestanden hätte?

ROGER WATERS: Wenn ich das Album mit Dave zusammen gemacht hätte, dann wäre sein Einfluß hörbar gewesen. Dave hat eine gute Singstimme und ist ein sehr guter Gitarrist. Vielleicht hätte es daher größere Stückzahlen verkauft.

Die Frage war aber eine andere.

ROGER WATERS: Sicherlich ist der Markenname Pink Floyd unermeßlich wertvoll. Wenn auf meinem Soloalbum "Amused To Death" Pink Floyd draufgestanden hätte, hätte es etliche Multimillionen Platten mehr verkauft. Ganz sicher. Einmal bin ich in Cincinatti aufgetreten, und Pink Floyd am darauf folgenden Abend. Ich spielte vor 4000 Zuschauern in einer Halle, die für 8000 Menschen gebaut war. Es war ein Trauerspiel. Am nächsten Abend spielte Dave mit Pink Floyd in einem Fußballstadion vor 80 000 Zuschauern.

Wie geht es Ihnen, wenn Sie daran denken, daß David Gilmour Ihre Songs spielt

ROGER WATERS: Ich glaube nicht, daß Dave meine Songs jemals verstanden hat. Aber das sind Nuancen, die möglicherweise nur mir auffallen. Wenn ich mir Pink Floyd heute angucke, fühle ich mich so, als würde ich mir eine Pink-Floyd-Cover-Band ansehen. Aber klar ist auch: Wir leben in einer freien Welt. Da darf jeder eben jeden Song spielen.

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