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Pink Floyd sollte sterben. 26. Oktober 2001 Blick von H. ELIAS FRÖHLICH. Er schrieb Musikgeschichte bei Pink Floyd: Roger Waters. Am 11. Mai 2002 kommt er mit einer Megashow inklusive all seiner Floyd-Knaller ins Hallenstadion. BLICK traf das Genie in Paris. Die Live-Doppel-CD von der US-Tour heisst «In The Flesh». Ein Stachel im Fleisch wegen Pink Floyd? ROGER WATERS: «Überhaupt nicht. Auf englisch heisst ‹in the flesh›, jemand ist da – ich.» ROGER WATERS: «Die letzten zehn Jahre waren eigentlich nur in privater Hinsicht hart. Ich habe mich von der Frau meiner
zwei ältesten Kinder scheiden lassen. 1993 heiratete ich wieder. Auch diese Ehe ging leider in die Brüche. Ich
denke positiv. Vielleicht wohnt jemand gleich um die Ecke bei mir, mit dem es wieder eine neue Beziehung geben
kann.» ROGER WATERS: «Ich schrieb viele neue Songs, die 2003 auf einer neuen CD erscheinen werden. Diese Songs sind nicht mehr
so stark von meiner Kindheit geprägt wie die früheren.» ROGER WATERS: «Das ist eine glatte Lüge. Ich habe mit O’Rourke seit über 15 Jahren kein Wort mehr gesprochen. Der lügt
halt sehr oft. Das hat er immer getan.» ROGER WATERS: «Weil meine musikalische, philosophische, politische und emotionale Position so verschieden zu allen
anderen in der Band war. Es wäre unter diesen Umständen lächerlich gewesen, zusammen weiterzuarbeiten.» ROGER WATERS: «Ich wollte, dass weder die anderen noch ich unter dem Namen Pink Floyd auftreten. Den Prozess habe ich
verloren.» ROGER WATERS: «Befriedigung hätte ich höchstens dann gehabt, wenn sie keiner gekauft hätte.» ROGER WATERS: «Ich habe ein großes Potenzial für Melancholie, bin sehr emotional. Ich habe aber ein mindestens ebenso
großes Potenzial für Freude. Wenn du ein einfühlsamer Mensch bist, kannst du depressiven Stimmungen kaum
entfliehen.» ROGER WATERS: «Nicht wirklich. Viele erfahren es spätestens dann, wenn ich touren werde.» ROGER WATERS: «Neue Erinnerungen. Letztes Jahr saß ich beim Eric-Clapton-Konzert im Publikum. Zwei meiner Tour-Musiker
spielen mit Clapton.» ROGER WATERS: «Flugtickets kaufen zu können. Reisen zu können, Zugang zu den Wundern der Natur zu haben, das ist
heutzutage ein echter Luxus.» Info von Egon Brenner |