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19.03.2008: Ich hatte Gelegenheit mit Horst Fischer dem Gitarristen der österreichischen Pink Floyd Tributband "The Floyd Council" ein Interview zu führen. Ich würde mich außerdem freuen den einen oder anderen beim The Floyd Council in Salzburg zu treffen. P&S verlost außerdem 2x Eintrittskarten, Details dazu findet ihr in der rechten Spalte.
P&S: Wann wurde The Floyd Council gegründet?
Horst Fischer: Im Jänner 2007.
Ist The Floyd Council ein
österreichisches Projekt?
Horst Fischer: Bis auf einen
waschechten Briten (Nick Niedt) alles
Austrianer. Und meines Wissens nach auch
die einzige österreichische Pink Floyd
Tribute Band.
Wie seid ihr auf ihr auf den Namen The
Floyd Council gekommen?
Horst Fischer:
„Floyd Council“ hat
mir und den Kollegen auf Anhieb am
besten gefallen.
Fotos: Rockpixx, Horst Fischer, Peter Schernthaner.
Die Mitglieder der Band sind das
Hobbymusiker oder sind auch
Professionisten darunter?
Horst Fischer:
Der Begriff
Hobbymusiker hat so einen komischen
Beigeschmack nach Partykeller,
Jugendheim und Geburtstagsfeier. Ich
würde sagen wir machen Musik aus
Profession, durchaus professionell, und
gehen nebenbei auch noch arbeiten.
Gibt es bei euch auch einen Waters und
einen Gilmour?
Horst Fischer:
Musikalisch ja.
Privat sind wir arm und verstehen uns
prächtig.
Was war eure Motivation eine Floyd
Tributband zu gründen?
Horst Fischer:
Ein Jugendtraum und
eine große Herausforderung.
Muss man als Mitglied einer Pink Floyd
Tributband zwangsläufig auch ein großer
Fan sein?
Horst Fischer:
Nicht zwingend - aber
es erleichtert die Sache ungemein.
Wie viele Konzerte habt ihr seid der
Gründung gegeben?
Horst Fischer:
Zwei. (Stand 02.2008)
Wie waren die Reaktionen des Publikums?
Horst Fischer:
Wir waren beide male
ausverkauft und die Publikumsresonanz
war jedes Mal sensationell.
Gibt es bei euren Konzerten auch eine Pause in der Mitte des Konzertes?
Horst Fischer: Ja, das erste Set dauert knapp 1Stunde – dann ca.15 bis 20min Pause – das zweite Set mit Zugaben knapp 2 Stunden.
Betrachtet man den Erfolg der beiden
Tribut-Bands The Machine und The
Australian Pink Floyd Show scheinen nach
oben hin kaum Grenzen gegeben. The
Australian Pink Floyd spielen 2008
zweimal hintereinander in der Royal
Albert Hall! Wie erklärst du dir das?
Horst Fischer:
Da sind einfach viele
Floydianer da draußen.
Hast Du Pink Floyd, Gilmour oder Waters
schon live gesehen?
Horst Fischer:
Leider nein.
Welche Gitaristen sind deine
Favoriten?
Horst Fischer: Da gibt's zu viele -
Gilmour, Santana, Clapton, Blackmore....t.b.c
Was macht David Gilmours Qualitäten aus?
Horst Fischer:
Können - Sound -
Feeling - Stimme.
Wenn du deine 3 Lieblingstitel von Pink
Floyd nennen müsstest welche wären das?
Horst Fischer:
Echoes, Time, Great
Gig In The Sky und Breathe (4 ok :-)).
Songliste:
Arnold Layne
Fat Old Sun
Wot’s .. Uh The Deal
Dark Side of The Moon
Shine On You Crazy Diamond
Wish You Were Here
Pigs On The Wing Pt.1
In The Flesh
Mother
The Happiest Day Of Our Lives
Another Brick In The Wall Pt.2
Comfortably Numb
Run Like Hell
Neu seid 2008
Have a Cigar
Hey You
Learning to Fly
High Hopes (Pulse Version)
Welches Gilmour Gitarren-Riff ist dein
Favorit?
Horst Fischer:
Echoes.
Welchen Song spielst du am liebsten?
Horst Fischer:
Shine On You
Crazy Diamond.
Wie schaut es mit Songs wie z.B. Echoes,
Obscured By Clouds oder Careful With
That Axe, Eugene aus?
Horst Fischer:
Echoes steht auf
meiner Wunschliste (mal sehen).
Beim Studium neuer Pink Floyd Songs
orientiert ihr euch an den Album oder
Liveversionen?
Horst Fischer:
Da gibt’s eigentlich
kein Rezept. „Dark Side Of The Moon“ ist
zum Beispiel strikt Studio,“ Wish You
Were Here” und “The Wall” eher Live.
Eigene Interpretationen sind natürlich
auch dabei.
Bei Pink Floyd sind Licht, Film und
perfekter Ton wichtige Elemente eines
Konzertes. In wie weit nähert ihr euch
diesen Maßstäben? Habt ihr auch
Filmprojektionen? Was kannst du uns über
Ton und Lichtanlage sagen.
Horst Fischer: Über ton und licht
so zu schreiben ist sehr schwierig, da
es immer von den Möglichkeiten und der
Veranstaltung abhängt! Für ein Open Air
braucht man natürlich weit mehr Technik
und PA als für einen Clubgig – wichtiger
empfinden wir, UNSEREN Tontechniker vor
Ort zu haben (Roland Pauss – ehemaliger
Technikchef des Rockhouse Salzburg oder
Wolfgang Spannberger – der Techniker von
Hubert von Goisern) die für uns bzw.
unser Publikum den idealen Sound aus der
vorhandenen Technik zaubern. Außerdem
unser Videotechniker, der unsere Musik
mit Stagevideos – zum größten Teil
originale von der Pulse Tour aber auch
eigens gedrehte – perfekt unterstützt
und nicht zuletzt der Light Designer Rob
Herbe – der uns ins ‚rechte Licht’
rückt!
Um mit der gigantomanischen Bühnenshow von Floyd zu konkurrieren fehlt uns – oder den Veranstaltern – aber einfach das nötige Kleingeld und so versuchen wir mit unseren Mitteln das Optimum für unser Publikum heraus zu holen!
Welche Pläne habt ihr noch?
Horst Fischer:
Das Programm weiter
ausbauen und viele Auftritte!!
ENDE




