Mason PRESSEKONFERENZ

02.06.2006 Paris 

02.06.206: Am 2. Juni gab Nick Mason in Paris ein Interview. Dabei gab Mason einige interessante Aussagen von sich. Er bestätigte, dass Gilmour Waters eingeladen hat um gemeinsam einen Song in der Albert Hall zu spielen! Etwas komisch finde ich wie er über die "Dark Side of the Moon" Versionen von der Division Bell Tour spricht und der Tour von ihm und David. Damals war das eine Pink Floyd Tour. Außerdem irrte er sich beim Jahr. Mason meinte, dass sei 1993 gewesen. Was mich auch ein wenig wundert, dass ausgerechnet er sich beim Jahr irrt. Weiters meint er die "Dark Side" Versionen die Roger jetzt spielt würde dem Original näher kommen. Hmm, dabei waren die 94er Versionen schon sehr originalgetreu. Natürlich wurde er auch über seine Autoleidenschaft befragt was ich jedoch nicht übersetzt habe. Ich habe eine schnelle sinngemäße Übersetzung des Interviews geschrieben:

Wann kam die Idee auf "Dark Side of the Moon" wieder zu spielen?

NICK MASON: Als wir 1973, dass Album  veröffentlichten spielten wir es natürlich live. Ich weiß, dass wir es im Rainbow Theater in London spielten. Ich denke wir spielten Versionen davon auf der Tour die ich und David machten - 1993. Aber ich meine dieses mal wird es dem Original näher kommen. 

Sie werden am 14. Juli sehr sein. Weil Sie dann ihre beiden Leidenschaften Musik und Sportautos verbinden können.

NICK MASON: Eigentlich Grand Prix und Formel 1 Autos. Ja absolut das ist die perfekte Heirat für mich. Ich freue mich wirklich schon sehr darauf. Normalerweise finden die Konzerte am selben Tag wie Formel 1 "Events" statt und man muß eines davon verpassen. Ich hätte mir ein besseres Zeitarrangement nicht wünschen können.

Sie haben ein Soloalbum produziert. Aber das ist schon eine lange Zeit her. War es in den 80er Jahren?

NICK MASON: Es war in den späten 80ern. Damals kam das letzte Album heraus. Ich schätze, dass ich nicht an Solomaterial vom mir interessiert bin. Schlagzeuger neigen dazu am besten in einer Band zu funktionieren. Anstatt lange Schlagzeugsolos zu spielen. Aber mir machen verschiedenen Aspekte des Musikbusiness Freude. Tatsächlich spiele ich momentan in drei verschiedenen Bands die alle das gleiche Material spielen. Ich habe aktuell mit Roger geprobt und spielte eine Show mit David Gilmour in der Royal Albert Hall. Gestern war das glaub ich. Und habe bei einem Benefizkonzert mit Roger und vielen anderen Musikern darunter auch Eric Clapton gespielt. Was sehr aufregend war. Also ich bin sehr beschäftigt. Etwas kurios sind all den verschiedenen Bands mit denen ich spiele.    

Wie war der Auftritt letzten Juli im Hyde Park?

NICK MASON: Bei Live8? Ähm das war großartig. Denn es war ein sehr spezieller Anlass. Ein riesiges Event. Und weil es so wichtig und für so eine gute Sache gewesen ist war es ein doppeltes Vergnügen aufzutreten. Und die Tatsache, dass Roger und David ihre Zwistigkeiten auf die Seite schieben konnten war wirklich bemerkenswert. Eine wunderbare Sache. Gleichzeitig denke ich aber nicht, dass es bedeutet, dass wir sofort wieder auf Tour im Originalbesetzung gehen werden. Aber zumindest sind die Kommunikationskanäle wieder offen.

Mason bestätigt das Gilmour Waters eingeladen hat.

Wie war es das Buch zu schreiben. War es ein langer Prozess? Mußten Sie weit zurückgehen um nach zu recherchieren. Ihr Gedächtnis checken und Freunde befragen? Es ist Ihre Vision der Geschichte.

NICK MASON: Das ist absolut richtig. Am Ende des Tages ist das Buch meine Version der Geschichte. Denn die Chance, dass zwei Personen die gleiche Meinung habe ist schwierig aber das vier zustimmen ist absolut unmöglich. Ich habe schnell realisiert, dass es mich 150 Jahre kosten würde um jede Geschichte mit Roger, David und Rick zu besprechen. Aber in groben zügen ist das Buch korrekt. Denn die drei sind sich gemeinsam darin einige, dass sie nicht zufrieden sind damit. Also solange sie gemeinsam unzufrieden sind denke ich das ich es gut hinbekommen habe.

Mit David der Sie und Roger einladet und Sie der mit Roger spielt und alles geht rund herum auf diese Art. Was hindert Pink Floyd heutzutage daran wieder eine Band zu sein?

NICK MASON: Ich denke, dass Haupthindernis ist David. Ich denke er ist möglicherweise an einem Punkt an dem Roger vor 20 Jahren war. Er muss einfach seine eigene Musik spielen und etwas außerhalb der Band tun. Ich glaube nicht, dass es darum geht wie die Persönlichkeiten mit einander arbeiten sondern was die Personen eigentlich tun möchten. In Davids Fall mußte er dieses Soloprojekt machen. Wir werden warten müssen was passiert wenn es vorbei ist. Alles ist möglich. Ich denke nicht das David nach Magny-Cours kommen wird. Ich kann sagen, dass David Roger eingeladen hat um mit ihm in der Albert Hall aufzutreten. Roger wäre gekommen aber es war sein letzter Probentag und er hatte eine Menge zu tun. Es gab die Idee, dass Roger kommen würde und mit David einen Song spielt. Was natürlich großartig gewesen wäre. Ich bin mir sicher, dass sich die Atmosphäre zwischen den beiden gebessert hat. 

Wenn Sie darüber sprechen klingt es, als ob es eine mögliche Zukunft gäbe?

NICK MASON: Das ist natürlich meine Position und sie ist ein wenig anders, als die der anderen. Denn ich habe kein Problem mit wem auch immer zu arbeiten. Aber ich denke die Realität wieder zusammenzukommen und miteinander zu arbeiten wäre sehr schwierig. Man müßte vorher genau klären welches Material wir spielen und anderes mehr. Und natürlich die Frage: Wer gerne der Kapitän sein möchte! (lacht)

 

Magny-Cours

Interview

Royal Albert Hall

 

 

 

 

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