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You Bitch! You Bastards!

Die grössten Rock- und Popstars ziehen übereinander her.

Autor: Susan Black, Titel: You Bitch! You Bastards, Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf, Fotocredit: Jana Komarkova

Bericht: Werner Haider

 

11.04.2008: You Bitch! You Bastards! So der Titel eines neu erschienen Buches. Auf 208 Seiten behandelt Susan Black die schlimmsten Streitereien und Zitate berühmter Rock- und Popstars. Pink Floyd wurde auch ein kurzes Kapitel gewidmet. 50 Illustrationen hat Jana Komarkova für das Buch gezeichnet. Pink Floyd sind zwei Seiten in dem Buch gewidmet, dort sind Zitate der Bandmitglieder übereinander versammelt, hier einige Beispiele:

»Ich habe mir die Alben ›A Momentary Lapse Of Reason und The Division Bell‹ jeweils ein Mal angehört, als sie rausgekommen sind … Da war nie irgendetwas drauf, das mich angesprochen hätte. Vielleicht habe ich das eine oder andere Mal gedacht: ›Na ja, daraus hätte ich wohl was machen können.‹ Ich war ziemlich wütend, dass sie damit durchgekommen sind, diese Platten unter dem Namen Pink Floyd rauszubringen. Als The Divison Bell rauskam … na ja, da hatte es fast schon Ausmaße wie bei Spinal Tap angenommen. Songtexte, die von der Ehefrau geschrieben wurden! Ich meine, mal ehrlich, wie kann man das auch noch unter dem Namen Pink Floyd veröffentlichen? Das war eine fürchterliche Platte.« Roger Waters

 

Fotocredit: Jana Komarkova

 

»Er hat nicht viele Ideen. Er ist ein guter Gitarrist, aber er ist eigentlich kein Songwriter. Egal wie gewissenhaft oder hart Dave gearbeitet hat, er hat eigentlich nie irgendwas geschrieben.«
Roger Waters über David Gilmour

»Pink Floyd? Das ist vorbei. Wiedervereint für wohltätige ­Zwecke, um das schlechte Verhältnis ein bisschen zu verbessern und um nichts zu bereuen. Ich glaube, ich habe genug. Ich bin sechzig. Ich will nicht mehr so viel arbeiten. Pink Floyd ist ein wichtiger Bestandteil meines Lebens, ich fand es toll, aber jetzt reicht es auch. Es ist viel angenehmer, wenn ich allein arbeite. Die Frage, ob mit oder ohne Roger, ist einfach irrelevant, weil ich sogar ohne ihn nicht mit Pink Floyd weitermachen will. Ich bin froh und glücklich mit meinem jetzigen Leben. Mit Pink Floyd auf Tour zu gehen ist für mich mittlerweile eine zu große Sache. Wenn man als Band unterwegs ist, ist alles gigantisch, die Erwartungen sind enorm, und der Druck ist sehr hoch. Man hat uns gefragt, ob wir einhundert Gigs spielen würden! Ich bin mit meinem jetzigen Leben voll und ganz zufrieden. Es war damals fantastisch, aber jetzt ist mir nicht mehr danach.«
David Gilmour