Which One's Pink?

12.12.2007 | The Pink Floyd Story | BBC ONE

BBC One zeigte am Mittwoch (12.12.) die Dokumentation Which One´s Pink? The Pink Floyd Story. Anlässlich des 40jährigen Jubiläums beleuchtet BBC noch einmal die Geschichte der Band. Mit Material aus dem Archiven und neuen Interviews mit den Bandmitgliedern. Neben Wright, Waters, Gilmour und Mason kamen auch Bob Geldof, Joe Boyd und Peter Jenner zu Wort. An Bildmaterial gab es die eine oder andere bisher unveröffentlichte Rarität zu sehen. Da waren z.B. Aufnahmen von den The Wall live im Earls Court und den The Division Bell Sessions. Dabei sieht kurz aber immerhin, wie die Band mit Bob Ezrin auf dem Hausboot spielt. Wie sie die Aufnahmen besprechen, Gilmour Schlagzeug spielt, Wright und Gilmour am Keyboard.

 

SYD BARRETT

Wright war sichtlich sehr emotional, als er noch einmal über Syd und dessen Verfall sprach. Es schien sogar, als ob man eine Tränen bei ihm erkennen konnte. Wright erzählte, das man Barrett zu einem Neurologen brachte. Der allerdings meinte es sei bereits zu spät. Das Gehirn ist zu sehr beschädigt. Für Wright ist daran eine Drogen Überdosis Schuld.

 

Waters erzählte eine neue Anekdoten. Einmal holten sie Syd für ein Konzert ab. Als er einstieg gab er sich als Homosexueller aus. Und das zog er für einige tage durch.

 

Gilmour der von Syd zu den See Emily Play Sessions eingeladen worden war erinnerte sich, dass als er ihn damals sah eine deutliche Veränderung bemerkte. Sein Blick war leer geworden.

 

Nick Mason erinnerte sich, dass die Band Syd´s Veränderungen lange Zeit einfach ignorierte. Der erste kommerzielle Erfolg kehrte gerade ein und man wollte einfach nicht wahrhaben den Bandleader zu verlieren.

 

DARK SIDE OF THE MOON

 

TRENNUNG VON WRIGHT

Wright: "Unsere Beziehung brach komplett während der Aufnahmen des The Wall Albums. Das interessante ist allerdings, als ich gefragt wurde die Band zu verlassen, sagte ich: "Ich werde, aber ich möchte das zu Ende bringen. Ich möchte das Album live spielen." Roger war zufrieden damit, dass ich mitspiele. Ich denke, es war ein persönlicher Konflikt zwischen uns, dass hatte viel damit zu tun. Und natürlich auch sein Glaube daran, dass alleine die Band sei. Angeblich hätte Nick der nächste sein sollen der von ihm rausgeworfen werden sollte."

 

Mason: "Wir erreichten den Punkt bei dem Roger sich dachte: Moment einmal, warum soll ich mit diesen anderen Personen weiterarbeiten?, die ihm seiner Meinung nach nicht halfen bei dem was er machen wollte."

 

TRENNUNG VON WATERS

Wright: "Ich denke Roger war sehr überrascht, als David und Nick zu ihm sagten: "Okay, du kannst die Band verlassen. Auf Wiedersehen." Er erwartete nicht, das sie zu ihm sagten: "Nun werden wir ein Pink Floyd Album machen und auf Tour ohne dich gehen."

 

Gilmour: "Es erschien mir wichtig weiterzumachen und das so gut wie man kann. Es gab Syd Barretts Pink Floyd, danach die Pink Floyd mit uns vieren Roger, Rick, Nick und mir und jetzt würde weitere Version folgen."

 

Wright: "Das hat ihn ein wenig geschockt. Nicht geschockt, es machte ihn wütend. Er versuchte es zu stoppen." 

 

Gilmour: "Es war ein Streit um einen Namen. Aber es ist ein Name an dem alle von uns ihr ganzes Leben lang gearbeitet haben."

 

LIVE8

Wright: "Wir hatten ein Treffen mit Roger und er wollte andere Songs spielen. Schließlich sagte Dave zu ihm: "Schau, sie haben Pink Floyd gefragt aufzutreten. Wir sind Pink Floyd, also werden wir diese Songs spielen. Und wenn du mit uns spielen möchtest, dann wäre das schön. Roger war daraufhin sehr bescheiden und zurückhaltend. Er liebte das Konzert!"

 

David Gilmour: "Für mich war es sehr gut mit Roger nach all diesen Jahren des nichts Sprechens wieder in Kontakt zu kommen. Und in dieser Hinsicht etwas erwachsener zu werden."

 

ZUKUNFT

Waters: "Fragen sie Dave wenn sie ihn sehen!".

Wright: "Ich möchte noch einmal Floyd Musik spielen."

Mason: "Es ist schon schwierig genug Pferde an eine Tränke zu bringen. Diese Pferde wollen aber nicht einmal trinken."

Gilmour: (lacht, deshalb schwer zu verstehen) "Es wird nicht passieren."

 

"My actions after I left the band were pompous" Roger Waters

Rick Wright

 

Nick Mason

 

David Gilmour

 

Roger Waters

 

The Division Bell Sessions