Nick Mason Deutschland 200631.01.2006 BERLIN |
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Nick Mason in Berlin!Bericht von Henning Sigge. Gestern Abend (31.1.2006) habe ich mit meinen Freund Thomas Müller die Berliner Buchpräsentation von Nick Mason besucht. Anbei ein kurzer Bericht. Die
Buchpräsentation im Kulturkaufhaus Dussmann war sehr
gut besucht. Ich würde die Zahl der Besucher auf 200 - 250 schätzen.
Bereits ein Stunde vor Beginn waren kaum noch Sitzplätze frei. Die
Veranstaltung begann pünktlich um 18 Uhr, Nick Mason wurde
kurz vorgestellt, direkt danach begann das Interview. Das Gespräch
dauerte etwa 45 Minuten, danach wurden noch etwa 10 Minuten lang
Fragen aus dem Publikum beantwortet. Dieser Abschnitt wurde jeweils
vom Interviewer übersetzt. Am Ende signierte Nick alles was ihm
vorgelegt wurde, einzige Regel: nicht mehr als drei Teile. Er
unterzeichnete alles, also nicht nur das eigene Buch sondern auch
alle Plattem, Poster und sonstige Reliquien, mit vollem Namen und
wenn gewünscht mit einer persönlichen Widmung. Nach seinen Floyd-Lieblingsstücken gefragt, nannte er "A Saucerful of Secrets", "Set the Controls for the Heart of the Sun", "Learning to Fly" und "Comfortably Numb" Mason: "Because it's such a great track to play live". Auf die Frage, warum er so wenig über Sex & Drugs in einem Rock'n'Roll Buch schreibe, meinte Nick, erstens wären alle Floyd Mitglieder noch am Leben und hätten sehr gute Anwälte, zweitens sei er selbst auch zum 2ten Mal verheiratet, die andern "mindestens genauso häufig", und er wolle den Scheidungsanwälten nicht noch mehr Beweismaterial liefern ;-) Aus dem Publikum kam dann noch eine sehr spezifische Frage das Konzert im Audimax der TU Berlin (13.3.1970) betreffend. Ein Zuschauer von damals fragte, warum die Band bei Saallicht an diesem Abend eine Bluesnummer als Zugabe spielte. Nick antwortete sinngemäß, der Blues sei für Pink Floyd genau wie für alle anderen Bands in England zu dieser Zeit überhaupt der Grund gewesen mit dem musizieren anzufangen und daher so etwas wie die Basis ihrer Musik. Pink Floyd hätten in den 70ern häufiger eine reine Blues-Zugabe gespielt, während der die Roadies nach und nach das schon mal die Verstärker und Instrumente abbauten. (Anm: Dieses Ritual beschreibt Nick Mason in "Inside Out" anhand der legendären Blueszugabe beim Montreal-Konzert 1977. Auf den verfügbaren Aufnahmen von dieser Show kann man auch deutlich hören, das nach und nach die verschiedenen Instrumente abgebaut werden und zum Schluß nur noch Nicks "Snaredrum" übrigbleibt. Auf den Blueszugaben aus den Konzerten der Jahre 1970-72 sind meines Wissens immer alle Bandmitglieder bis zum Schluss zu hören....) |
Thomas Müller mit sehr seltenem Konzertposter: Berlin Sportpalast 5.6.1971!
rechts im Bild: Henning Sigge
nochmals Henning
Alle Fotos von Thomas Müller © |