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über Pulse & Spirit.
Ich versuche auf dieser Seite etwas Licht auf meine intensive Beziehung zu Pink Floyd zu werfen. Außerdem berichte ich über meine erste Erfahrung mit einem Bootleg, mein 1. Pink Floyd Konzert, Autogramme der Helden, und die Entstehung von Pulse & Spirit.
1979 als 12jähriger wurde ich zum ersten Mal mit der Musik von Pink Floyd konfrontiert! Ich erinnere mich noch sehr gut daran, als mir mein Freund Mathias diese ganz bestimmte Musikkassette in die Hand drückte und meinte: "Hör dir das mal an!". Es waren nur ein paar Songs darauf mit äußerst mysteriösen Songtiteln wie: "One Of These Days", "Shine On You Crazy Diamond", "Welcome To The Machine" oder "Echoes". Den Namen Pink Floyd fand ich auch sehr geheimnisvoll. Wer sollte das sein? Er verriet nichts über die Personen die sich dahinter verbargen. Auf jeden Fall blieb die Wirkung die das Tonband auf mich hatte nicht aus und so wurde aus mir im Handumdrehen ein totaler Pink Floyd-Fan. Nachts wenn ich zu Bett ging, legte ich mir das Tonband ein, in der Dunkelheit hörte ich jedem Detail der Musik ganz genau zu. Ende des Jahres wurde "Another Brick In The Wall" im Radio auf und ab gespielt wurde! Was für ein Song, für einen 12jährigen! Pink Floyd waren in aller Munde, sie dominierten die Hitparaden weltweit. Selbstverständlich vergrößerte sich dadurch meine Leidenschaft nur noch mehr.
1982 Der The Wall Spielfilm kam ins Kino! Keine Frage, dass ich mir den Film nicht nur einmal sondern in den folgenden Jahren sicher ein dutzend Mal im Kino angesehen habe. Ich dachte immer den Text halbwegs verstanden zu haben, aber erst als ich die Untertitel genauer studierte öffnete es mir die Augen. Ein Meisterwerk in jeder Hinsicht! 1982 begann ich eine Lehre und verdiente somit auch mein erstes Geld. In den darauf folgenden Jahren kaufte ich mir alle Pink Floyd Alben zusammen. Warum waren alle anderen Alben meist günstiger und die von Floyd immer am teuersten, egal wie alt die Platte auch war?
1983 Meine allererste CD war natürlich auch von Pink Floyd „The Final Cut“! Verdutzt nahm ich zur Kenntnis, dass ich Rick Wrights Namen nirgendwo auf der CD fand! Schock was war geschehen!
1987 Mein erstes Bootleg kaufte ich im Juni mehr zufällig in Athen. Es war die 3-fach LP "Pink Floyd Oakland 1977". Zu dieser Zeit nahm ich tatsächlich an bereits alles von Pink Floyd zuhause im Regal stehen zu haben. Mit diesem Bootleg-Kauf und dem Buch "The Records" von Andreas Kraska tauchte ich in eine mir völlig neue Welt ein. Mein spärliches Guthaben am Girokonto litt in den darauf folgenden Jahren wieder sehr. Ich investierte viel in den Erwerb der einen oder anderen Schallplatte. Zu dieser Zeit konnte man Bootlegs ohne weiteres auch beim Müller Markt in Freilassing kaufen.
1988 Meine Pink Floyd Konzertpremiere fand am 1. Juli 1988 im Wiener Praterstadion statt. Es war ein gewaltiges Erlebnis! Zum ersten Mal, dass ich Pink Floyd live erleben durfte und zum ersten Mal das ich eine derartige "Open-Air" Kulisse erlebte. Dieses Konzert werde ich nie vergessen und "wahrscheinlich" ist es immer noch mein Lieblingskonzert von Pink Floyd. Das schöne war, dass ich nicht bis ins letzte Detail informiert zum Konzert ging. Ich wusste nicht einmal welche Songs sie spielen werden. Ich war schwer beeindruckt. Danach war es um mich Pink Floyd mäßig geschehen.
1989 Ein Jahr später kamen Pink Floyd ein weiteres Mal nach Österreich. Das Konzert in Linz war ein weiterer Höhepunkt. Das Wetter spielte leider verrückt, es regnete in Strömen und war saukalt. Nach Linz ging es am nächsten Tag weiter nach Stuttgart. Ich war auch in Venedig dabei. Die Organisation war allerdings mehr als schlecht. Am Markusplatz war für 250.000 Menschen eine Toilette aufgestellt worden. Vielleicht waren es auch zwei. Zu Trinken gab es nichts. Das Konzert habe ich in keiner guten Erinnerung. Nicht viel gesehen und gehört, so könnte man es zusammenfassen.
1990 Ich flog zum ersten Mal wegen Pink Floyd nach England. Das Knebworth Festival war etwas ganz besonders: 120.000 Fans, Robert Plant & Jimmy Page, Eric Clapton, Genesis, Paul McCartney und als Headliner zu guter letzt Pink Floyd! Als Gäste traten mit Pink Floyd: Michael Kamen, Vicky Brown, Clare Torry und Candy Dulfer auf. Torry sang "A Great Gig In The Sky". Leider regnete und stürmte es furchtbar als Pink Floyd mit "Shine On You Crazy Diamond" begannen und es wurde immer schlimmer. Kurz vor ihrem Auftritt musste deswegen die Leinwand abgenommen werden. Roger Waters spielte The Wall in Berlin. Es war ein gewaltiges Spektakel. 350.000 Menschen waren bei diesem live Konzert dabei! Ich erinnere mich noch gut daran, dass der Ton aufgrund technischer Probleme sehr leise war. Ich bin mit meiner Kawasaki 440 Ltd. angereist und bei der Heimfahrt erlitt gab es bei Nürnberg einen ordentlichen Motorschaden! Schluss mit lustig!
1992 Ich gründeten mit zwei anderen Pink Floyd Kollegen, das Pink Floyd Fanzine "Eclipsed".
1994 Pink Floyd gingen auf Welttournee. 6 Konzerte der "The Division Bell" Tour konnte ich besuchen. In Wiener Neustadt hatte ich das Glück zum ersten Mal den 3 Mitgliedern von Pink Floyd gegenüber zu stehen!! Ich durfte eine Stunde vor Konzertbeginn Backstage sein. Man konnte das Raunen der 90.000 vor der Bühne hören. Ein einmaliges Erlebnis, dass durch die Autogramme von David Gilmour, Nick Mason und Rick Wright auf meiner „Wish You Were Here“ CD gekrönt wurde.
1995 Das Unternehmen Eclipsed endete dieses Jahr für mich in Streit und Enttäuschung. Man überzeugte mich, dass es besser wäre, wenn ich mich aus dem Staub machen würde. Die Geschichte war schon sehr „schmutzig“ geworden und mein Ausstieg unvermeidlich. Weil ich aber immer noch viel Floyd-Energie im Herzen verspürte, entschloss ich mich dazu ein eigenes Fan-Magazin zu gründen und im August erschien dann die erste Ausgabe von Pulse & Spirit!
1996 Ich sah ich einen der außergewöhnlichsten Gilmour Auftritte bis dato. David Gilmour live im Alexandra Park in London. Das ganze zugunsten des Dalai Lama dessen Rede ich vor dem Konzert beiwohnte. Gilmour spielte am Nachmittag vor ca. 50 - 100 Leuten. Die Songliste bot Überraschungen! Gilmour spielte zum ersten Mal überhaupt "Terrapin" von Syd. Sehr interessant war auch die "On The Turning Away" Version. Als Sinead O´Connor auftrat sahen Gilmour und Polly zu. Sie saßen im Gras ca. 20 Meter von mir entfernt. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, als ich die Information erhielt: Rick Wright kommt nach Wien! Wright besuchte im Oktober 1996 Wien um für sein Soloalbum Broken China die Werbetrommel zu rühren. Die Plattenfirma fragte bei mir an ob ich nicht Fans zusammentrommeln könnte für eine Autogrammstunde! Aber selbstverständlich mache ich doch!! Das Foto entstand am 10.10.1996 im Yamaha Music Center in Wien. Er unterschreibt gerade auf meinem Pulse & Spirit Magazin. Er hatte es kurz davor durchgeblättert und bei den News den Namen seiner Tochter Gala entdeckt. Er fragte mich worum es in dem Bericht ging. Ich hatte geschrieben, dass Gala auf seinem neuen Soloalbum mitspielt. Wright berichtigte mich: "No thats not true. She dosent play on my new Album!" An diesem Tag wurde ich vom ORF interviewt! Der Bericht war ein paar Tage später bei Seitenblicke zu sehen.
1999 Pulse & Spirit Lesertreffen in Wien. Roger Waters startet sein Bühnen Comeback! Sein "Amused To Death" Album habe ich rauf und runtergespielt. Als die Tourdaten veröffentlicht wurden, er spielte nur in den USA und Kanada, mußte ich einfach hin. Und so kam es, das ich mit Stefan und Thomas nach Amerika flog! Thomas und ich mieteten ein Auto und fuhren von New York bis nach Quebec und wieder retour! Als er in Quebec die Bühne betrat hatte ich Freudetränen in den Augen. Pulse & Spirit taucht erstmalig im Internet. An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei Franz Hendricks (Bruder Franziskus) bedanken der mir gerade in dieser Zeit immer wieder mit Rat und Tat zur Seite stand.
2000 Dieses Jahr war ich noch ein weniger verrückter. Ich flog gleich zweimal nach Amerika! Im Juni verknüpfte ich Roger Waters Tour mit einem Urlaub in Florida. Im Juli kehrte ich zurück und sah unter anderem die beiden Konzerte im Madison Square Garden.
2001 Endlich wieder ein Lebenszeichen von David Gilmour. Robert Wyatt lud ihn zum Meltdown Festival ein. Im Publikum waren viele Freunde von Gilmour. So traf ich unter anderem Tim Renwick und Garry Wallis. Das Konzert war etwas Besonderes und Gilmour lies es auch gleich filmen. daraus wurde später die DVD In Concert. Die Songliste sehr außergewöhnlich! Nachdem Konzert hatten wir Glück und bekamen von Gilmour ein Autogramm. Harry Waters stand übrigens auch neben mir um Gilmour zu begrüßen!
Roger Waters Pressekonferenz in den Abbey Road Studios. Ich saß in der ersten Reihe direkt vor Waters! Es war sehr aufregend. Den ganzen Tag in den Abbey Road Studios. In der Kantine saß Alan Parsons und Journalisten aus der ganzen Welt die auf ihr Waters Interview warteten. Am Abend desselben Tages spielte Gilmour mit den Pretty Things in der Festival Hall! Das war schon sehr ungewöhnlich.
2002 David Gilmour spielte dreimal in der Royal Festival Hall auf. Ich habe alle drei Shows gesehen. Es war eine Riesenüberraschung als er Rick Wright auf die Bühne holte um seinen Song Breakthrou zu spielen! Roger Waters Welttournee.
2004 David Gilmour Auftritt beim Fender Strat Pack Konzert. Als ich vor Wembley Arena stand hörte ich wie Gilmour gerade Marooned beim Soundcheck spielte!! Mir stellte es gleich die Haare zu berge. Gilmour wurde von Phil Manzanera begleitet. Die Songliste bot mit Sorrow und Marooned zwei große Überraschungen. Das Konzert wurde gefilmt und ich hatte Glück einmal groß im Bild zu sein.
2005 Die Nachricht auf die wir alle gewartet hatten und eigentlich nicht damit gerechnet haben! Pink Floyd traten mit Roger Waters zusammen bei Live8 auf!! Einfach unglaublich. Um alles in der Welt wollte ich dabei sein.
2006 Nach 31 Ausgaben mit über 600 Seiten an Berichten war im Frühjahr mit dem Pulse & Spirit Magazin Schluss. Der chronische Lesermangel und die steigende Kosten überzeugten mich schließlich, das Magazin einzustellen. 11 Jahre waren genug. Der Arbeitsaufwand einfach zu groß. Ich konzentriere mich mehr auf die Homepage. Berkhan Sezen berät mich beim Layout der Homepage.
David Gilmour veröffentlichte im März sein Album On An Island und ging auf Tour! Ich habe 11 Konzerte dieser Tour gesehen und möchte keine davon missen. Die Songliste bot viele Überraschungen, der Höhepunkt ohne Zweifel Echoes!
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Pulse & Spirit Ausgabe Nr. 1 |
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2007 Im Mai flog ich nach London um die beiden Roger Waters Konzerte im Earls Court zu sehen. Am 10. fand ein Syd Barrett Tribut Konzert im Barbican Theater statt. Irgendwie rechnete ich schon mit Wright oder Gilmour, das ich allerdings Pink Floyd zusehen bekam war mehr als ich zu träumen wagte. Zu einer Reunion mit Waters kam es allerdings nicht, weil dieser seine Freundin vom Flughafen abholen musste! So zumindest die offizielle Begründung. Waters spielte Flickering Flame und Gilmour, Mason und Wright Arnold Layne. Waters Earls Court Konzerte waren sehr gut. Am zweiten Abend spielte Nick Mason Schlagzeug. Am 6. September war ich mit Gerhard Mayrhofer und Bas Swanenberg bei der Kinopremiere von Gilmours Remember That Night DVD in London. Am Ende trat Gilmour mit seiner Band auf und spielte sozusagen als Zugabe den „Island Jam“.
2008 Am 18. und 19. Mai war ich in London um mir zwei Waters Konzerte in der O2 Arena anzusehen. Als seine Tourdaten im Dezember 2007 bekannt gegeben wurden, war ich überzeugt davon, dass sich die neuen Shows von den 110 vorangegangenen der Jahre 2006/07 unterscheiden würden, und er vielleicht auch ein paar neue Songs spielen würde. Leider kam es aber nicht so und ich muß gestehen, dass ich enttäuscht war. Hätte ich gewusst, dass er diese Show unverändert durchzieht wäre ich nicht geflogen. Mein Enthusiasmus für Waters Konzerte hat seit 2002 leider kontinuierlich abgenommen. Die Konzerte 1999, 2000 und 2002 waren ja sehr spannend mit den „Amused To Death“ Songs und haben mir viel besser gefallen. 2006 - 08 beschränkte er sich jedoch auf ein „Greatest Hits“ Programm.
Am 15. Juni folgte eine echte Sensation: David Gilmour spielt Atom Heart Mother! Ja Wahnsinn! In der Londoner Cadogan Hall trat Gilmour gemeinsam mit der italienischen Coverband MUN-Floyd, der Cellistin Caroline Dale, Bläsern, einem Chor und dem Arrangeur des ganzem Ron Geesin auf. Auch wenn der Gilmoursche Zauber nur 30 Minuten dauerte, hat es sich mehr als gelohnt! Eigenartige Gerüchte um einen nicht zustande gekommenen Gilmour Auftritt beim Glastonbury Festival tauchen auf! Einige Monate später erfahren wir was dahinter steckte!
Mein ganz persönliches Highlight war ein 26minütiges Interview mit David Gilmour, das ich am 11. September anlässlich seines „Live in Gdansk“ Albums führen durfte! Dieses Ereignis kam völlig überraschend daher und ich bin Thomas, der das Interview hätte führen sollen, es aber aus zeitlichen Gründen nicht konnte, zu ewigem Dank verpflichtet! Als um 14:16 Uhr das Telefon läutete und Gilmour dran war, stockte mir kurz der Atem und eine sehr hohe Dosis Adrenalin breitete sich in meinem Körper aus. Nach anfänglicher Nervosität bei den ersten Fragen beruhigten sich meine Sinne wieder und ich genoss jede Sekunde unseres Gespräches. Gilmour war ungemein freundlich und charmant. Eine besondere Genugtuung für mich war, dass ich ihm persönlich meinen Respekt und Wertschätzung mitteilen durfte! Für mich war seine On An Island Tour großartig. Ich denke Gilmour hat schon gemerkt, dass am anderen Ende der Leitung jemand ist, der seine Musik zu schätzen weiß und genau Bescheid weiß!
Am 15. September erreichte mich in der Arbeit die Nachricht Rick Wrights Tod! So kurz nach meinem absoluten Highlight dieser Schock! Wrights letzter Wunsch war es scheinbar noch einmal bei einem großen Musikfestival in England aufzutreten. Die Veranstalter von Glastonbury konnten und wollten in der kürze jedoch niemanden absagen! Und so war Wrights letzter Auftritt am 6.9.2007.
Im Oktober spielte die österreichische Pink Floyd Tributband The Floyd Council im Wiener Gasometer ein Benefizkonzert für den Verein Teddy Schwarzohr. Ich durfte Veranstalter Michael Mayr und seinem Team in beratender Funktion etwas zur Seite stehen.
Am 18. Dezember begannen Berkhan und ich mit den entwürfen für die zukünftige Pulse & Spirit Webseite.
2009 Am 3. Februar war es endlich soweit! Die neu gestaltete Pulse & Spirit Homepage geht online! An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei Berkhan bedanken. Außerdem noch bei Arne-Christian Sigge und Hans-Jürgen Müller für die sehr hilfreichen Informationen bedanken!
2010 30.01.2010: Berkhan und ich feilten vergangenen Freitag an einem neuen Design für die Pulse & Spirit Webseiten! Und ich darf ich euch verraten, dass wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden sind! Irgendwann in den nächsten Tagen und Wochen wird das ganze online sein! Keine Sorge die Homepage steht euch bis dahin ganz normal zur Verfügung!
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Stay in the Pink Zone! Werner Haider |
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