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Editorial
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Über Pulse & Spirit.
Ich versuche auf dieser
Seite etwas Licht auf
meine intensive
Beziehung zu Pink Floyd, mein 1. Bootleg, 1.
Pink Floyd Konzert, 1. Autogramm,
und die Entstehung von
Pulse & Spirit, zu
werfen.
1979
Im Herbst
1979 befand ich mich schulisch gesehen
in einer 2. Klasse der Hauptschule, vier
weitere Schuljahre standen mir bevor, in
denen ich meine streng geheimen
gesellschaftspolitische Studien
durchführen konnte. Ich hatte damals
diesen Freund, der mir diese
Musikkassette gab. Er hieß Matthias, kam
aus Deutschland und sein Vater arbeitete
in unserer Stadt, bei einer größeren
Firma. Wir hatten uns erst ein paar
Wochen zuvor kennen gelernt, als er mir
diese Kassette schenkte.
Zur
Erstkommunion erhielt ich von meiner
Tante einen Grundig Stereo
Radiorekorder! Ein Supergerät, sogar mit
einem Kopfhöreranschluss! Ich liebte es
damals Musik vom Radio auf Kassetten
aufzunehmen, hatte auch schon eine
stattliche Sammlung. Die Kassette von
Matthias hörte ich am liebsten nachts,
sie war so mystisch, spannend und
wunderschön zugleich. Sie regte meine
Phantasien an. Ich versuchte mir
vorzustellen, wie die Musiker dieser
Band wohl aussehen würden. Unzählige
Nächte verbrachte ich damit, mir diese
Kassette immer wieder und wieder
anzuhören, wie war noch der Name der
Band, Pink Floyd. Was für ein
eigenartiger Name. Wie schreibt man ihn
überhaupt. Auf jeden Fall passte der
Name zu dieser Art Musik. Im Radio hatte
ich so etwas bisher noch nicht gehört.
Es waren
nur vier Musikstücke auf der Kassette.
One Of These Days,
Echoes, Welcome To The Machine und Shine
On You Crazy Diamond. Welcome To
The Machine löste in mir teilweise fast
ein bisschen Angst aus. In der
Dunkelheit diesen traurigen Gesang zu
hören begleitet von dem mächtigen
Bassrhythmen und den mechanischen
Geräuschen. Shine On You Crazy Diamond,
voller Ästhetik eroberst du meine Sinne.
Kein Ton zuwenig, keiner zuviel, über
aller Worte erhaben, erstrahlt die
Musik. Ich ging in meinem Kopf
spazieren. Schritt durch Phantasiewelten
hindurch, meine Augen hielt ich
geschlossen. Meine Neugier wurde immer
größer, mein Respekt für diese Band
wuchs immer mehr, meine Entdeckungsreise
hatte begonnen.
Ende des
Jahres wurde "Another
Brick In The Wall"
im Radio auf und ab
gespielt wurde! Was für
ein Song, für einen
12jährigen! Pink Floyd
waren in aller Munde,
sie dominierten die
Hitparaden weltweit.
Selbstverständlich
vergrößerte sich dadurch
meine Leidenschaft nur
noch mehr.
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1982
Der
The Wall
Spielfilm kam ins Kino!
Keine Frage, dass ich
mir den Film nicht nur
einmal sondern in den
folgenden Jahren sicher
ein dutzend Mal im Kino
angesehen habe. Ich
dachte immer den Text
halbwegs verstanden zu
haben, aber erst als ich
die Untertitel genauer
studierte öffnete es mir
die Augen. Ein
Meisterwerk in jeder
Hinsicht! 1982 begann
ich eine Lehre und
verdiente somit auch
mein erstes Geld. In den
darauf folgenden Jahren
kaufte ich mir alle Pink
Floyd Alben zusammen.
Warum waren alle anderen
Alben meist günstiger
und die von Floyd immer
am teuersten, egal wie
alt die Platte auch war?
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1983
Meine allererste CD war
natürlich auch von Pink
Floyd „The Final Cut“!
Verdutzt nahm ich zur
Kenntnis, dass ich Rick
Wrights Namen nirgendwo
auf der CD fand! Schock
was war geschehen!
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1987
Mein erstes Bootleg
kaufte ich im Juni mehr
zufällig in Athen. Es
war die 3-fach LP "Pink
Floyd Oakland
1977". Zu dieser
Zeit nahm ich
tatsächlich an bereits
alles von Pink Floyd
zuhause im Regal stehen
zu haben. Mit diesem
Bootleg-Kauf und dem
Buch "The Records"
von Andreas Kraska
tauchte ich in eine mir
völlig neue Welt ein.
Mein spärliches Guthaben
am Girokonto litt in den
darauf folgenden Jahren
wieder sehr. Ich
investierte viel in den
Erwerb der einen oder
anderen Schallplatte. Zu
dieser Zeit konnte man
Bootlegs ohne weiteres
auch beim Müller Markt
in Freilassing kaufen.
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1988
Meine Pink Floyd
Konzertpremiere fand am
1. Juli 1988 im Wiener
Praterstadion statt. Es
war ein gewaltiges
Erlebnis! Zum ersten
Mal, dass ich Pink Floyd
live erleben durfte und
zum ersten Mal das ich
eine derartige "Open-Air"
Kulisse erlebte. Dieses
Konzert werde ich nie
vergessen und
"wahrscheinlich" ist es
immer noch mein
Lieblingskonzert von
Pink Floyd. Das schöne
war, dass ich nicht bis
ins letzte Detail
informiert zum Konzert
ging. Ich wusste nicht
einmal welche Songs sie
spielen werden. Ich war
schwer beeindruckt.
Danach war es um mich
Pink Floydmäßig
geschehen.
Konzerte:
01.07.1988
Pink Floyd
Wien Praterstadion
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1989
Ein Jahr später kamen
Pink Floyd ein
weiteres Mal nach
Österreich. Das Konzert
in Linz war ein weiterer
Höhepunkt. Das Wetter
spielte leider verrückt,
es regnete in Strömen
und war saukalt. Nach
Linz ging es am nächsten
Tag weiter nach
Stuttgart. Ich war auch
in Venedig dabei. Die
Organisation war
allerdings mehr als
schlecht. Am Markusplatz
war für 250.000 Menschen
eine Toilette
aufgestellt worden.
Vielleicht waren es auch
zwei. Zu Trinken gab es
nichts. Das Konzert habe
ich in keiner guten
Erinnerung. Nicht viel
gesehen und gehört, so
könnte man es
zusammenfassen.
Konzerte:
23.06.1989
Pink Floyd Linz
Stadion 25.06.1989
Pink Floyd Stuttgart Neckarstadion 15.07.1989
Pink Floyd Venedig Markusplatz
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1990
Ich flog zum ersten Mal
wegen Pink Floyd
nach England. Das
Knebworth Festival
war etwas ganz
besonders: 120.000 Fans,
Robert Plant & Jimmy
Page, Eric Clapton,
Genesis, Paul McCartney
und als Headliner zu
guter letzt Pink Floyd!
Als Gäste traten mit
Pink Floyd: Michael
Kamen, Vicky Brown,
Clare Torry und Candy
Dulfer auf. Torry sang
"A Great Gig In The
Sky". Leider regnete und
stürmte es furchtbar als
Pink Floyd mit "Shine On
You Crazy Diamond"
begannen und es wurde
immer schlimmer. Kurz
vor ihrem Auftritt
musste deswegen die
Leinwand abgenommen
werden. Roger Waters
spielte
The Wall in
Berlin. Es war ein
gewaltiges Spektakel.
350.000 Menschen waren
bei diesem live Konzert
dabei! Ich erinnere mich
noch gut daran, dass der
Ton aufgrund technischer
Probleme sehr leise war.
Ich bin mit meiner
Kawasaki 440 Ltd.
angereist und bei der
Heimfahrt erlitt gab es
bei Nürnberg einen
ordentlichen
Motorschaden! Schluss
mit lustig!
Konzerte:
30.06.1990
Pink Floyd Knebworth Festival
21.07.1990
Roger Waters
Berlin Potsdamer
Platz
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1992
Ich gründeten mit zwei
anderen Pink Floyd
Sammlern, das Pink Floyd Fanzine "Eclipsed".
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1994
Pink Floyd gingen auf
Welttournee. 6 Konzerte
der "The Division
Bell" Tour konnte
ich besuchen. In
Wiener
Neustadt hatte ich das
Glück zum ersten Mal den
3 Mitgliedern von Pink
Floyd gegenüber stehen
zu dürfen!! Ich durfte eine
Stunde vor Konzertbeginn
sogar Backstage sein. Man
konnte das Raunen der
90.000 vor der Bühne
hören. Ein einmaliges
Erlebnis, dass durch die
Autogramme von David
Gilmour, Nick Mason und
Rick Wright auf meiner „Wish
You Were Here“ CD
gekrönt wurde.

Ganz links im Bild Bürgermeister Peter
Wittmann, mittig Thomas, Nick Mason und ich mit meiner Wish You Were Here CD.
Foto: Manfred Szlezak
Konzerte:
06.07.1994
Pink Floyd
Clubbing
Gmunden
Toskana Park
04.08.1994
Pink Floyd München
Olympiastadion 06.08.1994
Pink Floyd Basel St. Jakob Stadion,
(Dark
Side of the Moon!)
07.08.1994
Pink Floyd Basel St. Jakob Stadion
19.08.1994 Pink Floyd
Wiener Neustadt
Flugfeld Ost (Backstage) 07.09.1994
Pink Floyd Prag Strahova Stadion
15.10.1994
Pink Floyd London Earls
Court
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1995
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Das Unternehmen
Eclipsed endete
dieses Jahr für mich in
Streit und Enttäuschung.
Man überzeugte mich,
dass es besser wäre,
wenn ich mich aus dem
Staub machen würde. Die
Geschichte war schon
sehr „schmutzig“
geworden und mein
Ausstieg unvermeidlich.
Weil ich aber immer noch
viel Floyd-Energie im
Herzen verspürte,
entschloss ich mich dazu
ein eigenes Fan-Magazin
zu gründen und im August
erschien dann die erste
Ausgabe von Pulse &
Spirit!
Pulse & Spirit
Ausgabe Nr. 1
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1996
Ich sah ich einen der
außergewöhnlichsten
Gilmour Auftritte bis
dato. David Gilmour
live im Alexandra Park
in London. Das ganze
zugunsten des Dalai Lama
dessen Rede ich vor dem
Konzert beiwohnte.
Gilmour spielte am
Nachmittag vor ca. 50 -
100 Leuten. Die
Songliste bot
Überraschungen! Gilmour
spielte zum ersten Mal
überhaupt "Terrapin" von
Syd. Sehr interessant
war auch die "On The
Turning Away" Version.
Als Sinead O´Connor
auftrat sahen Gilmour
und Polly zu. Sie saßen
im Gras ca. 20 Meter von
mir entfernt.
Ich
erinnere mich noch sehr
gut daran, als ich die
Information erhielt:
Rick Wright kommt nach
Wien! Wright
besuchte im Oktober 1996
Wien um für sein
Soloalbum Broken China
die Werbetrommel zu
rühren. Die Plattenfirma
fragte bei mir an ob ich
nicht Fans
zusammentrommeln könnte
für eine
Autogrammstunde! Aber
selbstverständlich mache
ich doch!! Das Foto
entstand am 10.10.1996
im Yamaha Music Center
in Wien. Er
unterschreibt gerade auf
meinem Pulse & Spirit
Magazin. Er hatte es
kurz davor
durchgeblättert und bei
den News den Namen
seiner Tochter Gala
entdeckt. Er fragte mich
worum es in dem Bericht
ging. Ich hatte
geschrieben, dass Gala
auf seinem neuen
Soloalbum mitspielt.
Wright berichtigte mich:
"No thats not true. She
dosent play on my new
Album!"
An diesem Tag wurde ich
vom ORF interviewt! Der
Bericht war ein paar
Tage später bei
Seitenblicke zu sehen.
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1999
Pulse & Spirit
Lesertreffen in Wien.
Roger Waters startet
sein Bühnen Comeback!
Sein "Amused To Death"
Album habe ich rauf und
runtergespielt. Als die
Tourdaten veröffentlicht
wurden, er spielte nur
in den USA und Kanada,
mußte ich einfach hin.
Und so kam es, das ich
mit Stefan und Thomas
nach Amerika flog!
Thomas und ich mieteten
ein Auto und fuhren von
New York bis nach Quebec
und wieder retour! Als
er in Quebec die Bühne
betrat hatte ich
Freudetränen in den
Augen.
Pulse & Spirit
taucht erstmalig im
Internet. An dieser
Stelle möchte ich mich
recht herzlich bei Franz
Hendricks (Bruder
Franziskus) bedanken der
mir gerade in dieser
Zeit immer wieder mit
Rat und Tat zur Seite
stand.
Konzerte:
02.05.1999
The Australian Pink
Floyd Brighton Townhall Convention
30.07.1999
Roger Waters
Quebec City L'Agora
(Autogramme)
31.07.1999
Roger Waters
Montreal Molson
Center Theatre 01.08.1999
Roger Waters
Toronto Molson
Amphitheater 04.08.1999
Roger Waters
Boston Tweeter
Center 06.08.1999
Roger Waters
Holmdel
PNC Arts Center 07.08.1999
Roger Waters
Wantaugh Jones Beach
(Jon
Carin)
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2000
Dieses Jahr war ich noch
ein weniger verrückter.
Ich flog gleich zweimal
nach Amerika! Im Juni
verknüpfte ich Roger
Waters Tour mit
einem Urlaub in Florida.
Im Juli kehrte ich
zurück und sah unter
anderem die beiden
Konzerte im Madison
Square Garden.
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2001
Endlich wieder ein
Lebenszeichen von
David Gilmour.
Robert Wyatt lud ihn zum
Meltdown Festival ein.
Im Publikum waren viele
Freunde von Gilmour. So
traf ich unter anderem
Tim Renwick und Garry
Wallis. Das Konzert war
etwas Besonderes und
Gilmour lies es auch
gleich filmen. daraus
wurde später die DVD
In
Concert. Die Songliste
sehr außergewöhnlich!
Nachdem Konzert hatten
wir Glück und bekamen
von Gilmour ein
Autogramm. Harry Waters
stand übrigens auch
neben mir um Gilmour zu
begrüßen!
Roger Waters
Pressekonferenz in den
Abbey Road Studios. Ich
saß in der ersten Reihe
direkt vor Waters! Es
war sehr aufregend. Den
ganzen Tag in den Abbey
Road Studios. In der
Kantine saß Alan Parsons
und Journalisten aus der
ganzen Welt die auf ihr
Waters Interview
warteten. Am Abend
desselben Tages spielte
Gilmour mit den Pretty
Things in der Festival
Hall! Das war schon sehr
ungewöhnlich.
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2002
David Gilmour
spielte dreimal in der
Royal Festival Hall auf.
Ich habe alle drei Shows
gesehen. Es war eine
Riesenüberraschung als
er Rick Wright
auf die Bühne holte um
seinen Song Breakthrou
zu spielen! Roger Waters
Welttournee.
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2004
David Gilmour Auftritt
beim Fender Strat
Pack Konzert. Als
ich vor Wembley Arena
stand hörte ich wie
Gilmour gerade Marooned
beim Soundcheck
spielte!! Mir stellte es
gleich die Haare zu
berge. Gilmour wurde von
Phil Manzanera
begleitet. Die Songliste
bot mit Sorrow und
Marooned zwei große
Überraschungen. Das
Konzert wurde gefilmt
und ich hatte Glück
einmal groß im Bild zu
sein.
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2005
Die Nachricht auf die
wir alle gewartet hatten
und eigentlich nicht
damit gerechnet haben!
Pink Floyd traten
mit Roger Waters
zusammen bei Live8 auf!
Einfach unglaublich. Um
alles in der Welt wollte
ich dabei sein.
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2006
Nach
31 Ausgaben mit über 600
Seiten an Berichten war
im Frühjahr mit dem
Pulse & Spirit Magazin
Schluss. Der chronische
Lesermangel und die
steigende Kosten
überzeugten mich
schließlich, das Magazin
einzustellen. 11 Jahre
waren genug. Der
Arbeitsaufwand einfach
zu groß. Ich
konzentriere mich mehr
auf die Homepage.
Berkhan Sezen berät mich
beim Layout der
Homepage.
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David Gilmour
veröffentlichte im März
sein Album
On An Island
und ging auf Tour! Ich
habe 11 Konzerte dieser
Tour gesehen und möchte
keine davon missen. Die
Songliste bot viele
Überraschungen, der
Höhepunkt ohne Zweifel Echoes!
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