LIVE AID.  
Seit kurzem ist das "Live Aid" Konzert aus dem Jahre 1985 auf 4 DVD`s erhältlich. Bob Geldof verwehrte sich lange gegen die Veröffentlichung. Weil aber immer bessere Geschäfte mit Bootleg DVD´s gemacht wurden änderte er seine Meinung! Der Kauf lohnt allemal. Die Einnahmen werden u.a. für Ernährungs- und Aids Programme verwendet. 

Erscheinungstermin: 8. November 2004

David Gilmour spielte damals in der Bryan Ferry Band. Er lernte damals den Keyboarder Jon Carin kennen von dem er so angetan war das er ihn gleich zu sich ins Studio einlud. Dort entstand dann die Melodie zu "Learning To Fly". Ein weiterer Gitarrist der Bryan Ferry Band hieß Chester Kamen. Der wiederum 2002 von Roger Waters als Lead-Gitarrist und Sänger für seine "In The Flesh" Tournee verpflichtet wurde.   

Es fing alles ganz klein und unscheinbar an: Boomtown-Rats-Sänger Bob Geldof sah im TV Bilder von der Hungersnot in Afrika und entschloss sich spontan, mit ein paar befreundeten Musikern eine Benefiz-Single einzuspielen. Das Ergebnis, „Do They Know It´s Christmas?“, wurde ein Riesenerfolg und legte den Grundstein für das Live Aid-Festival im Londoner Wembley-Stadion. Doch Geldof beließ es nicht dabei, eine der renommiertesten Fußballarenen der Welt anzumieten. Auch in den USA war mit „We Are The World“ eine Single zugunsten der Afrikahilfe erschienen, und anstatt unabhängig voneinander zwei Hilfsprojekte durchzuziehen, vereinte man die Aktivitäten dies- wie jenseits des Atlantiks zu einer einzigartigen Veranstaltung weltumspannenden Ausmaßes. Live Aid fand am selben Tag parallel in London und im JFK Stadium in Philadelphia statt und brachte so viele Megastars auf die Bühne wie kein anderes Festival davor oder danach. Insgesamt 16 Stunden spielte die Crème de la crème der internationalen Musikszene unentgeltlich für die hungernden Menschen in Äthiopien, Eritrea und dem Sudan und sammelte Spenden in Höhe von über 140 Millionen Dollar. Bis heute konnte Geldofs Live Aid Trust die Gesamtsumme um weitere 50 Millionen Dollar erhöhen, und auch die Verkaufserlöse der Live Aid-DVD-Box kommen im vollen Umfang den Hungernden in Afrika zugute, deren Situation sich seit 1985 nur unwesentlich verbessert hat.