29.05.2006 LONDON Royal Albert Hall

Glasgow   London

SONGLISTE:

01. Speak To Me

02. Breathe

03. Time

04. Breathe Reprise

05. Castellorizon

06. On An Island **

07. The Blue **

08. Red Sky At Night

09. This Heaven

10. Then I Close My Eyes **

11. Smile

12. Take A Breath

13. A Pocketful Of Stones

14. Where We Start

 

15. Shine On You Crazy Diamond 1-5 **

16. Wot´s Uh .. The Deal

17. Wearing The Inside Out

18. Coming Back To Life

19. High Hopes

20. Echoes

 

21. Wish You Were Here

22. Find The Cost Of Freedom **

23. Arnold Layne **

24. Comfortably Numb **

Links:

DVD

Fotos

News

On An Island

 

STATISTIK:

7.000 Besucher

ausverkauft

DVD Filmaufnahmen.

Then I Close My Eyes mit Robert Wyatt

On An Island, The Blue, Shine on und Find The Cost For Freedom mit Crosby & Nash.

Arnold Layne und Comfortably Numb mit David Bowie.

 

KOMMENTARE:

Fish

Werner Haider

 

FOTOS:

Bas Swanenberg

 

PRESSE:

The Daily Telegraph

Fish über Gilmour.

01.04.2006: Pete Zahlten und Thomas Rumohr haben Fish (Ex-Marillion) in der Toilette der Royal Albert Hall getroffen. Thomas ist zufälligerweise auch noch ein großer Fish Fan. Fish berichtet auf seiner Homepage kurz über Gilmours Konzert. Eintrag vom 29.06.2006:

..... A couple of weeks ago I was at the David Gilmour gig at the Albert Hall as part of a working couple of days down South with my girlfriend Heather. The show was in two sets, the new solo album dominating the first and Floyd material taking up all the second set. I much preferred the second half and hearing 'Echoes' for the first time live was quite simply stunning. The irony of the night was not lost on me! ......

 

David Bowie sang Arnold Layne & Comfortably Numb.

Bericht von Werner Haider

03.06.2006: Wenn man so wie ich das erste Mal vor der Royal Albert Hall steht und sich das Gebäude genauer anschaut packt einen die Ehrfurcht. Kreisrund mit großen Kuppelförmigen Dach präsentiert sie sich die Albert Hall. An der Vorderseite hing eine Flagge im "On An Island" Stil die Gilmour auf der Royal Albert Hall stehend zeigte. In einem Schaufenster war das Merchandising ausgestellt. Ein paar neue Produkte konnte ich erkennen. Zwei neue T-Shirts eines mit den 3 Royal Albert Hall Tourdaten und ein anderes zeigt David Gilmour live in Aktion 1977. Außerdem gab es ein limitiertes Poster, das dem Flaggenmotive nahe kam. Gilmour auf dem Dach der Royal Albert Hall und die Tourdaten darunter. 

David Gilmour Flagge | Foto © Werner Haider

Im Queens Arms Pub trafen sich Fans und renommierte Sammler aus aller Welt. Einige davon kannte ich bereits mit anderen kam ich ins reden. So waren aus den USA angereist: Jon Rosenberg, Mark Strand, Rusty Pritzloff, Anthony Patrizio. Aus Deutschland: Pete Zahlten, Thomas Rumohr, Thomas Müller und Rolf Ossenberg. Aus England: Simon Wimpenny, Chris Leigh, Matt Johns (Brain Damage Webmaster), Ian Russel. Aus der Schweiz: Bibiane Goumaz und ihr 9-jähriger Sohn Marco. Aus Holland: Charles Beterams. Und schließlich aus meiner Heimat Österreich: Peter Schernthaner und Georg Kolmar. Es waren aber noch viele mehr aus Italien, Belgien .... Nach etlichen interessanten Gesprächen gingen wir alle zur Royal Albert Hall rüber. Einlass war um 18:30 und Konzertbeginn um 19:30. 

Ich ging beim Eingang 1 rein und schon war ich in eine beeindruckende Welt eingetaucht. Man kommt sich vor wie in einem Hotel. Überall sind schöne Teppiche. An der Wand hingen Bilder von der Entstehung und Renovierung der Royal Albert Hall. Als ich durch eine Tür die Treppe hinunter ging wie mir zuvor eine dieser netten Angestellten riet befand ich mich plötzlich auf dem Weg zum Backstagebereich. Ein weiterer Ordner brachte mich leider wieder auf den rechten Weg.  

Eine der vielen Kameras | Foto © Werner Haider

Spannung kam in mir auf, als ich endlich den altehrwürdigen Konzertsaal betrat. Ein wunderschönes Ambiente, ein Gesamtkunstwerk für sich selbst. Auf meinem Sitzplatz lag das Cover der Smile Single. Sie war nummeriert und drinnen steckte ein Label zum aufkleben. Den Song muß man sich jedoch noch downloaden und auf CD brennen. Im Saal waren viele Filmkameras verteilt aufgestellt. Irgendwo wahrscheinlich im Queens Arms habe ich zuvor gehört das es 21 Kameras sein sollen. Auf der Bühne kamen ferngesteuerte Kameras zum Einsatz. Das heute im Publikum auch viel Prominenz anwesend war verwundert nicht. So saßen Georg und Peter in unmittelbarer Nähe von John Lord (Deep Purple) und Chester Kamen (Waters Tourgitarrist 2002). 

Kurz vor Konzertbeginn kam Harvey Goldsmith, Veranstalter dieser und vieler Floyd und Waters Tourneen auf die Bühne. Er teilte uns mit das man doch den Musikern und Filmkameras zu liebe die Mobilephones ausgeschaltet lässt und fotografieren mit Blitz unterlässt. Ich hatte zuvor die Konzerte in Amsterdam und Mailand gesehen und muss sagen das zwar hin und wieder fotografiert wurde mit Blitz und Mobilephones hochgestreckt waren doch nicht zu Vergleichen mit dem was ich zuvor gesehen habe.

Das Konzert begann mit den Dark Side of the Moon Liedern. Persönlich bin ich der Meinung das Castellorizon der bessere Opener ist. Danach folgte wie gehabt das komplette On An Island Album. Nur ein paar Dinge die mir aufgefallen und noch in Erinnerung sind: On An Island: Gilmour vergaß ein paar Wörter des Textes. Graham Nash und David Crosby waren wieder dabei. Gitarrensolo war sehr stark! The Blue: erstmals wurde ein Laser eingesetzt. Then I Close My Eyes: Robert Wyatt spielte Trompete. Take A Breath: Zusatzbeleuchtung wurde erstmals eingesetzt. Es waren zahlreiche Vari-Lights zusätzlich bei den Galerien angebracht. Pause: Diese dauerte wirklich sehr lange. Die Techniker kamen immer wieder auf die Bühne um nach dem rechten zu sehen. Phil Taylor trug Davids rote Fender mehrmals zum Stimmen oder kontrollieren wieder weg um sie kurz darauf wieder zurück zu bringen.

Shine On You Crazy Diamond: Gilmour spielte wiederum eine verändertes Intro. Diese Version ähnelte mehr der gewohnten Originaleinleitung. Crosby und Nash begleiteten ihn stimmlich. Dick Parry spielte ein sensationelles Saxofonsolo!! Arnold Layne: also mit David Bowie hätte wirklich keiner gerechnet. Es war der erste Auftritt nach seiner Herzoperation 2004. Als er auf die Bühne kam sprangen wir alle hoch. Es gab Standing Ovations. Der Jubel war gewaltig möglicherweise hat sich dabei auch das Dach der Royal Albert Hall gehoben! Bas Swanenberg hat mir dieses wunderbare Foto von einem lächelnden Gilmour und Bowie zukommen lassen: David Bowie. Am Ende des Songs gab es wieder gewaltigen Applaus und Jubel wohin man auch sah! 

High Hopes: mit einem wunderbaren Ende! Echoes: Rick Wright war heute herausragend im Mittelteil er wirbelte nur so über seine Hammondorgel. Einfach unglaublich wie er sich präsentierte. Das zusätzliche Saallicht lief heiß. Vielleicht war es dann und wann zu viel des guten. An den darauffolgenden Abenden wurde es dann auch nicht mehr so kräftig betrieben. 

Comfortably Numb: er wird doch nicht auch ... und er tat es. David Bowie sang Wrights bzw. Waters Part. Am Ende waren wir alle wieder überwältigt und Happy. 

Die Suche nach einer Gelegenheit hier in in London noch ein Bier gemeinsam zu trinken mußten wir nach einigen Kilometern abbrechen und auf einen anderen Tag verschieben. 

Bowie und Gilmour sichtlich vergnügt. Foto © Bas Swanenberg

 Fotos © Werner Haider

David Bowie singt Arnold Layne

 © Bas Swanenberg

 

 

Brilliant illuminations and shining guest stars

31.05.2006 The Daily Telegraph Robert Sandall reviews David Gilmour at the Albert Hall

"Like sleeping with your ex-wife" was how David Gilmour dismissively described Pink Floyd's reunion for Live 8. Given that Gilmour has since insisted that his solo activities will, from now on, be his main priority, this show at the Albert Hall was an intermittently brilliant puzzle.

With him on stage at 7.30 sharp was not just a prominent bit of ex -the Floyd's silver-haired organist, Rick Wright - but three members of their old extended family: Guy Pratt, the bass player drafted in to replace Roger Waters, Jon Carin, an American keyboard wizard who stood in for Wright after his departure in the 1980s, and Dick Parry, the sax man featured on many of their classic cuts from the 1970s. With two originals and three long-term associates in the line-up, this formation was as much Pink Floyd as any of the bands who have recorded and toured under that name since the notorious split in 1984.

Even more surprisingly, the material they performed was mainly ex-rated, too. Although Gilmour's new solo album, On An Island, got played in its tasteful but uneventful entirety in the first half, the remaining two hours of a marathon concert comprised items from the Floyd catalogue. Some of these, such as the opening Breathe and the pre-encore finale Echoes, were accompanied by a frenetic 360-degree light show that carpet-bombed the entire auditorium with lasers, pulsing floodlights and forests of spots - substantially allaying fears that "David Gilmour" might be code for "Floyd minus lights with longer guitar solos". Others were obscurities, delivered with a bizarre lack of flair. 

In general, the burnished fluency of Gilmour's virtuoso fretwork could be relied on to supply a lift, but the pace flagged noticeably in the second half while he and his six-man band soldiered, pub-rockishly, through Wot's... uh the Deal from the Obscured by Clouds soundtrack, followed by three tracks from the Floyd's unremembered last album, The Division Bell. All of that was forgotten once the clock passed 10. The son-et-lumière of Echoes gave way to the evening's most touching acoustic lament, Wish You Were Here, and the first big surprise of the night, Gilmour singing an a cappella version of Find the Cost of Freedom with his two guest backing vocalists, David Crosby and Graham Nash. 

Then came a show-stopper that instantly brought the whole hall to its feet. A grey-suited David Bowie strolled on to supply a beautifully apt mockney lead on the Floyd's first single, Arnold Layne. As the lights went mental, and Bowie and Gilmour duetted on Comfortably Numb, a patchy show miraculously pipped Pink Floyd for drama in the end.

Gruppenfoto Foto: Polly Samson

Gilmour Festspiele in London.

28.05.2006: Alle drei Konzerte werden gefilmt und sollen später als Konzert DVD erhältlich sein!! Außerdem werden Gastauftritte erwartet. Nick Mason steht ganz oben auf der Liste. David Crosby und Graham Nash werden auch wieder dabei sein. Mit wem darf man noch spekulieren? Ich würde auf folgende tippen: Jools Holland, Sam Brown, Bob Klose und Robert Wyatt scheinen realistische Möglichkeiten. Vielleicht kommt Polly bei Smile auf die Bühne wer weiß! Lassen wir uns überraschen. 

Auf jeden Fall werden sich im Publikum viele Freunde und Bekannte von Gilmour, Wright und Pink Floyd tummeln. Rick Wright hat unter anderem Joe Boyd eingeladen. Er wird am 30.5. anwesend sein.

 
Back to the Top