11.03.2006 HAMBURG CCH1

Dortmund    Paris

Songliste:

01. Castellorizon

02. On An Island

03. The Blue

04. Red Sky at Night

05. This Heaven

06. Then I Close My Eyes

07. Smile

08. Take a Breath
09. A Pocketful of Stones

10. Where We Start

 

11. Shine On You Crazy Diamond 1-5
12. Wot's ... Uh The Deal
13. Wearing The Inside Out

14. Speak To Me
15. Breathe
16. Time
17. Breathe Reprise
18. Dominoes
19. High Hopes
20. Echoes

 

21. Wish You Were Here
22. Comfortably Numb

Links:

DVD

Fotos

News

On An Island

Tour 2006

Hamburger Abendblatt

Arne Sigge

 

Statistik:

3.000 Besucher, ausverkauft

Zuletzt spielte Gilmour im CCH am 19.04.1984.

 

Fan-Kommentare:

Pete Zahlten

Klaus Krah

Reinhard Zimmermann

Bernd Ahlgrim

Thomas Rumohr

 

Presse:

NDR

Hamburger Abendblatt

Morgenpost

Welt Online

 

Fotos:

Ina Wagner

Berkhan Sezen

Arne Sigge

 

Gilmour Parry Foto.

19.03.2007: Ein sehr schönes Foto, das David Gilmour und Dick Parry zeigt hat uns Ina Wagner zur Verfügung gestellt.

© Ina Wagner

Dick Parry

Wunderbare Hamburg Konzertfotos.

19.03.2006: Sehr schöne Fotos vom David Gilmour Auftritt in Hamburg hat mir Berkhan Sezen für die Veröffentlichung auf meiner Homepage zur Verfügung gestellt.

Fotos © Berkhan Sezen

NDR Konzertbericht.

18.03.2006: Am 12.3.im NDR Hamburg Journal, wurde ein knapp 3 Minuten langer Bericht vom Konzert in Hamburg gesendet. Also Gilmour wurde dreimal ohne interview - Partner eingeblendet. Ich kann mir aber vorstellen, das was er erzählt, antworten waren. Ich versuch mal den Bericht wiederzugeben.

Als erstes ein kurzer Ausschnitt von 'On An Island ''. David  Gilmour im Studio. Es wird berichtet: 60 Jahre sei er Anfang des Monats geworden. Das CCH seit Wochen ausverkauft. Junge und alte Fans wollten sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen. Besucher wurden befragt ob sie wegen Gilmour oder in erster Linie wegen Pink Floyd gekommen sind.

Jetzt zu dem was Gilmour von sich gab:
Ich wollte es w
eder so wie Pink Floyd, noch ganz anders machen. Meine Stimme war immer die wichtigste und meine Gitarre ist elementar für den Sound von Pink Floyd. Unvermeidlich das es so klingt. Seine alten Kollegen mag er nicht mehr. Nick Mason sei nur der Trommler und habe keine Ahnung. Roger Waters ein Egomane. Pink Floyd...? Nie wieder! Ich kann nicht erkennen wie mich das Pink Floyd - Ding, zu einem glücklicheren Menschen machen soll, mein Leben verbessern sollte.

Die alten Zeiten wünscht er sich nicht zurück, furchtbar sei es gewesen nach "The Wall". Es ist so bombastisch geworden, einfach zu groß für mich. Ich will das nicht mehr. Eher etwas vergessen am Rande, na ja, nicht ganz vergessen.

Dazwischen live Ausschnitte vom Hamburg Konzert ''Castellorizon'' und ''Wish you were here'' aus dem Earls Court 1994. Im zweiten Teil des Konzerts durfte der NDR nicht filmen.

Bericht: Reinhard Zimmermann

Foto © Bernd Ahlgrim

Auch ohne Waters fließt es. 

David Gilmour: Die Stimme und Gitarre von Pink Floyd im CCH.

Von Lutz Wendler Hamburger Abendblatt 14.03.2006

Hamburg - Der Beginn hat nicht weniger als alttestamentarische Wucht, und von dort ist es nur ein Augenblick zum Auftritt des Auserwählten. David Gilmour beginnt sein Konzert im CCH mit programmiertem Klangchaos auf dunkler Bühne, bevor ein Lichtkegel direkt aus dem Himmel zu kommen scheint und punktgenau zum elegisch zerdehnten Solo auf der Stratocaster "The Voice and Guitar of Pink Floyd" (Konzertmotto) ins Zentrum der Welt stellt. Die Gemeinde jubelt, denn in "Castellorizon", dem Auftaktstück seines gerade erschienenen Albums "On an Island", beweist Gilmour, der am vergangenen Montag 60 wurde, daß er noch immer ein Meister der Selbstinszenierung ist.

Dennoch ist er fern vom Gigantismus der Pink-Floyd-Ära. Nicht einstürzende Mauern, fliegende Riesenschweine oder Laser-Shows im Open-Air-Format, sondern eine überschaubare Europa-Tour in kleineren Hallen, die perfekten Sound und eine konzentrierte Lichtshow (Design:
Marc Brickman) ermöglichen. Hamburg ist die zweite von drei deutschen Stationen und für viele Fans aus Skandinavien und Osteuropa eine Reise wert.

Daß mehr als ein nostalgischer Rückblick daraus werden könnte, war jedoch nicht zu erwarten. Zumal das neue Album kaum mehr als gewisse Momente zu bieten scheint. Doch mit dreist-simpler Dramaturgie überrascht Gilmour alle: Im ersten Teil wird "On an Island" (komplett) zum Leben erweckt. Aber das eigentliche Konzert findet erst nach der Pause statt. Unter Jubel beginnt Gilmour "Shine on You Crazy Diamond" und zögert die vertraute Melodie bis zum Gehtnichtmehr hinaus. Dieses virtuose Spiel mit Erwartungen und die schließliche Erlösung forcieren Gilmour und seine Sechs-Mann-Band, in der Rick Wright Sphärensounds wabern läßt und der phantastische Phil Manzanera als zweiter Gitarrist agiert, zu einem Revival, das kaum Wünsche offenläßt: zehn Stücke, darunter "Wearing the Inside out" und eine "Dark Side of the Moon"-Melange aus "Breathe", "Time" und "Breathe Reprise", schließlich die erinnerungsseligen "High Hopes" ("The grass was greener / The light was brighter . . .). 

Am Ende einer sensationellen Version von "Echoes" gab's kein Halten mehr: Ansturm auf die Bühne, Standing Ovations und als Zugaben "Wish You Were Here" und "Comfortably Numb".

Pink Floyd lebt - auch ohne Gilmours Gegenspieler Roger Waters. Die Musik macht's: "Shine on . . ." - es leuchtet noch immer.

Info: Carsten Hahn, Reinhard Zimmermann, Patrick Siekendick

Hamburger Abendblatt

Hamburger Abendblatt scan von Patrick Siekendick

Eine heilige Messe.  

Der Ritter in Unterhose Pink Floyd-Denkmal David Gilmour im CCH von Maik Koltermann.

Hamburger MOPO 13.03.2006

Wie sehr sie ihn lieben, zeigt sich schon in den Details. Zum Beispiel an dem Mitte 30-Jährigen in der siebten Reihe, der schon nach zehn Minuten unruhig auf seinem Stuhl hin und her rutscht, bei jedem gelungenen Solo manisch klatschend aufspringt und vorwurfsvoll in den Zuschauerraum blickt, weil man dort nicht euphorisch genug reagiert. David Gilmour, Gitarrist und Sänger der seit 1994 auf Eis gelegten Prog-Rock-Titanen Pink Floyd, spielte im ausverkauften CCH 1 - ein Konzert wie eine heilige Messe.

Was nicht an der ersten Hälfte des Abends lag. "On An Island" heißt das aktuelle Album. Darauf: zehn Songs eines Mannes, der schon lange aus dem Gröbsten raus ist. Emotional gesehen. Gilmour, mit dem abgeklärten Auftreten eines gut erzogenen älteren Herrn, steht im schwarzen T-Shirt auf der Bühne, inmitten von langjährigen Freunden. Floyd-Keyboarder Rick Wright ist da, Guy Pratt, der schon bei den letzten Tourneen der Psychedelic-Legenden den Bass spielte, schwingt die Hüften im Takt, Phil Manzanera (Roxy Music) verlegt dazu den breiten Rhythmus-Gitarren-Teppich.

Es gibt zunächst: Plätschermusik auf höchstem Niveau. Im Publikum kuschelt man sich in die Sitze und wartet auf das nächste Solo des Mannes, der der E-Gitarre Dinge zu entlocken vermag, die Normalsterblichen die Raumfahrt ermöglichen. "Wish You Were Here", ruft jemand. Gilmour wirkt kurz angefressen und erwidert: "Well, we are". Das Publikum stimmt ein Geburtstagsständchen für den unlängst 60 Gewordenen an. Danach schickt Gilmour es mit einem Versprechen in die Pause: "Gleich gibt es ein wenig älteres Zeugs."

Britisches Understatement. Die Band kommt mit "Shine On You Crazy Diamond" zurück. Und der Abend wird zum musikalischen Gottesdienst. Gilmour singt den im Original so gewaltigen Refrain allein, zu dezenter Gitarrenbegleitung. Es ist, als trete ein Ritter zum Turnier in Unterhose an und gewänne dennoch. Dann folgt ein "sehr alter Song", "Wot's Uh The Deal", "Wearing The Inside Out", "High Hopes" - bevor schließlich der Moment kommt, der den Abend unvergesslich macht. Der erste Ton von "Echoes", dieses 20-minütigen musikalischen Trips, erklingt, die sensationell effektreiche Lichtanlage - konzipiert vom Floyd-Techniker - tut ihr Übriges, und die Väter im Publikum stoßen mit Tränen in den Augen ihre Söhne an: "Hör hin, sieh hin! So war das damals, als dein Vater zum ersten Mal bei einer Platte geweint hat."

Info: Torsten Boye

Foto © Klaus Krah

Schönes Konzert.

13.03.2006: Das Hamburg Konzert war sehr schön. Dass Titel wie Wot's... uh the Deal, Wearing the inside out und natürlich Echoes gespielt wurden. Die ich vorher nie Live erlebt habe, aber damit hat wohl vorher auch niemand gerechnet. Ich denke mal im zweiten Teil der Show, konnte man sich ein Bild davon machen, wie es vor etwa 30 Jahren war.

Bericht: Reinhard Zimmermann

 

Gilmour weiß, was Männer wünschen.

 

13.03.2006 "Der Welt": Viele Männer hat das Land. Unter anderen auch solche, die sich dafür interessieren, wie ein gewisser Mr. Gilmour, den sie alle nur "David" rufen, heute seine Gitarre gestimmt hat, welche von den vielen er überhaupt spielt und in welcher Breite und an welcher Stelle seiner Songs er die Soli angelegt hat. So sind Männer manchmal. Hier, im schnöden Ambiente des CCH, tanzten sie sogar im Sitzen und riefen ständig Sachen in die stilleren Momente des Abends und erschraken sich dann vor sich selbst. David Gilmour kann gar nichts mehr erschrecken. Jener Brite, der 1968 den durchgeknallten Syd Barrett als Gitarrist bei Pink Floyd ablöste und dann die Band zur Hitmaschine machte, stellte jetzt in Hamburg sein drittes Soloalbum "On An Island" vor. Bis zur Pause wurde nichts anderes gespielt als die zwar jungen, aber doch reichlich abgehangenen Songs des 62jährigen. Neben dem Floyd-Kumpel Rick Wright an den Keyboards standen ihm hierfür der alte Floyd-Saxophonist Dick Parry und Phil Manzanera, Gründungs-Mitglied von Roxy Music, zur Seite. Geboten wurden schöne Songs ohne viel Biß.

 

Dann war Pause, danach wurde die Kogge zum Raumschiff. Gilmour spielte Pink Floyd, spielte zuerst "Shine On Your Crazy Diamond" und dann "Wot's... Uh The Deal", "Breathe", "Time", "Division Bell". Alles klassische Rockshow: viel Kunstnebel, schön monochrom gesetzte Farben, Stroboskop-Geflacker und konzentrierten Musiker-Gesichtern. "Wish You Were Here", schrie einer, Gilmour raunte "But We Are".

 

Und er spielte "Echoes". Mein Gott. Jenen Song, den wir damals verzweifelt nach 23 Minuten verklingen hörten. Die grandioseste aller Rock-Odysseen. Nebenan tätschelte Mann der Nachbarin das Knie, dessen Besitzerin er vor 35 Jahren ja geheiratet hatte. David war immer noch bei "Echoes". David weiß, was Männer wünschen. Jugend atmen, abheben, wegfliegen. Danke. Ein Abend, am Ende doch noch zum Heulen schön. kru


Info: Torsten Boyle

Foto: Thomas Rumohr

 

Es war unglaublich.

12.03.2006: Es war unglaublich, was gestern in Hamburg, im CCH von David Gilmour dem überaus dankbarem Publikum dargeboten wurde. Da stand ein Mann, der Musikgeschichte geschrieben hat, völlig entspannt auf der Bühne.  In früheren Jahren bei Pink Floyd, mit und ohne Roger Waters, lieferte David Gilmour seine Parts und Riffs perfekt ab, grenzte schon an Perfektion. Gestern zeigte David Gilmour neben den Musikstücken, zum ersten Mal eine Nähe zur Band und zum Publikum. Die Erstklassigkeit des gesamten Konzertes erwähn ich nicht, ist im Kaufspreis einer Konzertkarte von David Gilmour mit Garantie enthalten. Das ganze war schon ein Erlebnis.

Bericht & Fotos: Klaus Krah

Fotos: Klaus Krah

 

Unbeschreiblich schön.

 

Bericht & Fotos: Pete Zahlten

14.03.2006: David Gilmour in Hamburg REIHE 1B war schon ein WAHNSINNS Gefühl - DAVID so nahe vor einem spielen zu sehen und dann mit dem Sound war ... UNBESCHREIBLICH SCHÖN. Ich werde diesen Abend ewig in Erinnerung behalten! Auch hatte ich des öfteren Blickkontakt mit GUY PRATT, der oft und gerne mit dem Publikum unmittelbar vor ihm Kontakt suchte und "flirtete" - echt schön. Insgesamt war die Band sehr spielfreudig, wunderbar gelaunt und man merkte Ihnen an wie viel Spaß es ihnen macht LIVE zu spielen. Als z.B. die ersten Töne von "ECHOES" erklangen freute sich auch GUY über die Publikumsreaktionen und darauf sich endlich einmal etwas mehr zu bewegen (ruhig stehen kann er ja nicht - Ausnahme - am Stehbass)! ;-)

Hier weitere Fotos von Gilmour in Hamburg. Man kann sehr gut erkennen wie NAHE wir unserem Idol waren..., SEUFZ..., der Abend war viel zu schnell zu Ende!

 

Fotos: Pete Zahlten

Es war ein grandioser Abend.

Bericht & Fotos: Bernd Ahlgrim

12.03.2006: In den ersten Hälfte die Stücke der neuen CD, die live gespielt noch sehr viel besser klingen als die CD Versionen. Die zweite Hälfte dann Pink Floyd Stücke inkl. Barretts „Dominoes“ mit dem Oberhammer „Echoes“. Gilmour und die Band in absoluter Bestform trotz zwei kleiner Fehler, die sehr sympathisch überbrückt wurden! Wer diese Konzerte nicht sieht, verpasst wirklich etwas. Wenn Roger Waters das „Musical Genius“ von Pink Floyd sein will, muß er sich aber im Sommer sehr anstrengen.

Fotos: Bernd Ahlgrim

Hamburg Konzertfotos.

12.03.2006: Schöne Fotos vom Hamburg Konzert die Arne Sigge geschossen hat kann man auf seiner Homepage betrachten.

Foto © Arne Sigge

Hamburg Konzertbericht.

12.03.2006: Die Setlist war identisch mit Dortmund, keine Veränderung. Die Begrüßung war später - zuerst dachten wir David Gilmour redet heute nicht soviel wie in Dortmund. Aber übers ganze Konzert gesehen dann doch. Für seine Verhältnisse kommt er auf seine alten Tage richtig ins quatschen. Aber die Klassiker kommen immer noch "Thank you very much indeed" und die Steigerung zum Schluss "Thank you very much and Good Night to you". Vielleicht lag es an der 2. Reihe heute Abend, aber die gesamte Band wirkte heute noch geschlossener.

Herrlich waren: 
Dass angedeutete (weil dann doch zu wenig zu ungeordnet mitmachten) Geburtstagständchen aus dem Publikum und sein "Ausgezeichnet" darauf.

Dass David im ersten Teil einmal vergaß seine Sitz-Gitarre anzuschalten, so mußte die Band halt noch einen Takt dazuspielen damit er aufstehen konnte um das Pedal zu drücken. 

Dass er einmal bei Echoes kurz den Text vergaß.

Das aufgeregte Kopfnicken und Schütteln von Rick vor den ersten Tönen von Echoes, als ob er sich freute es zu spielen und zu sagen schien, ja jetzt kommt's, jetzt geht's los.

Bericht & Fotos: Thomas Rumohr

 

Im Foyer des CCH Fotos © Thomas Rumohr

 

David Gilmour spielt in Hamburg. 

Der erste Termin für David Gilmours Tournee 2006 ist bekannt geworden und er wird in Hamburgs CCH sein am 11.3.2006!

Das Hamburger CCH (Saal 1) hat 3.000 Sitzplätze. Er ist hörsaalartig gebaut mit ansteigender Bestuhlung, mit einer großen Bühne, moderner Konferenz-, Bühnen-, Ton- und Projektionstechnik ausgestattet. Der Kartenverkauf beginnt am 9.12.2005. Die Kartenpreise bewegen sich von 87,9 € bis 47,65 €.

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