Bericht und Fotos von INA WAGNER
Nach langem Zögern entschloß ich mich doch zum Kauf dieser Konzerttickets und wir haben es nicht bereut. Um 18 Uhr trafen wir uns nach der Arbeit, um den Abend mit einem schönen Essen zu beginnen.
Danach kam der spannende Moment der Kontrolle am Eingang der Sportarena (dort spielt der Berliner Basketballverein Alba Berlin). Werden wir unsere Fotoapparate durch die Kontrolle bringen. Aber es war diesmal unproblematisch. Vorm Konzert gönnten wir uns noch ein Bierchen. Das war ein Fehler, denn das Konzert fing superpünktlich um 20Uhr an und wir fanden im Dunkeln unsere Sitzplätze nicht. Ca. 5 Titel konnten wir total mittig sitzend geniesen bei tollem Sound und mit ordentlicher Lautstärke, danach erhoben die wahren Besitzer dieser Tickets ihre Ansprüche und wir mußten uns seitlich auf den Rang setzen. Der Blick zur Bühne war auch dort gut, aber der Sound deutlich schlechter. Nach ca. einer Stunde gab es eine 15minütige Pause und wir fanden endlich unsere richtigen Plätze.
Auf die Titelreihenfolge will ich nicht eingehen. Mir gefiel die Stimme und der Gitarrenbaß, der Roger Waters verkörperte, sehr gut. Der Keyboardspieler war nicht ganz so stark, oft zu leise für mein persönliches Ohr. Der Drummer und der Saxofonist waren okay. Die Gesangs- und Gitarrenparts von David Gilmour übernahmen 2 Künstler. Da David mein Favorit unter den "Original Pink Floyds" ist, bin ich wohl hier besonders kritisch. Die beiden Australier gaben sich alle Mühe, aber David bleibt unerreicht. Zum Teil haben sie es auch gar nicht versucht, seine Stimme genau zu kopieren und das war gut so. Manche schwierigen leisen Liedstellen wurden mit etwas mehr Lautstärke und mit Hilfe der 3 Damen des Backroundchores gemeistert.
Das Publikum (Zuschauer aller Altersgruppen zw. 20-60) war anfangs etwas verhalten, taute aber im Verlaufe des Konzertes auf und sang bei Wish You Were Here lauthals mit.
Die Bühnenshow mit den Hintergrundbildern hat mir
sehr gut gefallen. Das
Känguru, das Riesenschwein zum Ende des Konzertes
und das
Beleuchtungskonzept zu allen Titel läßt die
langjährige Erfahrung der
Band erkennen.
Da wir früher auf der falschen Seite des Eisernen
Vorhangs lebten, habe
ich die 4 Pink Floyds und ihre gigantischen Shows
nie live sehen können.
Das gestrige Konzert ließ mich erahnen wie toll das
gewesen sein muß. Um 22:45 Uhr war das Konzert beendet
und alle Zuschauer gingen mit einem Lächeln im
Gesicht nach Hause. Es war ein schöner Konzertabend!
Nun hoffen wir auf weitere Konzerte insbesondere von
David Gilmour. Wo
auch immer er auftreten wird, wir werden dabei sein!








